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Das Trainerteam für 2018/19

Trainer Brandon Reid von Krefeld Pinguine während der Portraitaufnahmen am 17.08.2018 in Iserlohn, Deutschland. (Foto von City-Press GbR)

Brandon Reid

Headcoach

  • Geboren: 9. März 1981
  • Geburtsort: Kirkland, Kanada
  • Ein Pinguin seit: 2018/19
  • Vorheriges Team: Aalborg Pirates (DEN)

Pierre Beaulieu

Assistant-Coach, Torwarttrainer

  • Geboren: 11. Februar 1983
  • Geburtsort: Timmins, Kanada
  • Ein Pinguin seit: 2018/19
  • Vorheriges Team: HC Innsbruck
Co-Trainer Pierre Beaulieu von Krefeld Pinguine wŠhrend der Portraitaufnahmen am 17.08.2018 in Iserlohn, Deutschland. (Foto von City-Press GbR)

Brandon Reid und sein Co Pierre Beaulieu wollen die Siegermentalität zurück nach Krefeld bringen

 Nachdem die Ära Adduono an der Westparkstraße in der Sommerpause zu Ende gegangen ist, setzt man bei den Pinguinen für die Spielzeit 2018/19 auf das jüngste Trainerteam der Liga. Kennt Brandon Reid die DEL noch von seiner aktiven Spielerkarriere, sind die Pinguine für Pierre Beaulieu nach acht Jahren in Österreich die erste Station in Deutschland. Im Interview sprechen die beiden Kanadier über ihr Kennenlernen, die Ziele mit den Pinguinen und ihre ersten Eindrücke von Krefeld. 

Brandon, Pierre: Ihr kennt euch persönlich nur von eurer Kurzvisite in Krefeld Anfang Mai. Wie regelmäßig hattet ihr in der Sommerpause Kontakt?

Pierre Beaulieu: Brandon und ich haben seit unserem Treffen Anfang Mai jeden Tag telefoniert oder gemailt.

Brandon Reid: Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt während der Off-Season zusammenfinden und uns wirklich kennen, damit wir pünktlich zum Saisonbeginn auf der gleichen Seite stehen.

PB: Wir freuen uns beide sehr auf die Aufgaben in Krefeld. Es fühlt sich bereits jetzt so an, als ob wir uns schon ewig kennen. Im Sommer haben wir uns auch zwei Tage in Montreal getroffen und sind gemeinsam die Trainingspläne durchgegangen.

Wie fanden eure ersten Gespräche mit den Pinguinen statt? Ab wann war für euch klar, dass ihr 2018/19 bei den Pinguinen arbeitet?

BR: Mein erstes Gespräch war sehr angenehm. Es war sehr ehrlich, konstruktiv und nach vorne gerichtet. Für mich hat sich der Kontakt so angefühlt, als ob man sich schon lange kennen würde. Final klar war es, als ich den Vertrag unterschrieben habe. (lacht)

PB: Mein erstes Gespräch mit den Pinguinen habe ich Anfang April mit Matthias Roos geführt. Ich habe ein paar Tage später auch mit Brandon gesprochen. Beide Telefonate waren sehr positiv! Ich habe direkt an die neue Ausrichtung des Vereins geglaubt. Als Matthias und Brandon sich dann Mitte April entschieden hatten, dass ich Teil des Teams werden sollte, war klar, dass ich nun ein Pinguin bin.

Pierre, nach acht Jahren in Österreich ist Krefeld nun deine erste Station in Deutschland. Was verbindest du mit Deutschland?

PB: Deutschland ist ein schönes Land mit weniger Bergen und anderen Dialekten als Österreich. Bisher habe ich nette Leute kennengelernt, die Infrastruktur hier vor Ort ist toll. 

Brandon, du hast als Spieler bereits in Düsseldorf und Hamburg gelebt. Krefeld ist deine dritte Station in Deutschland. Was verbindest du mit Deutschland?

BR: Ich verbinde mit Deutschland einige der besten Momente in meinem Leben. Hier habe ich mich in meine Frau verliebt. Wir haben in Deutschland viele tolle Abende verbracht und uns mittlerweile sehr nahe stehende Menschen kennengelernt. Deutschland ist für uns ein Stück Heimat.

Was wisst ihr schon über die Stadt Krefeld, unsere Fans und den Verein?

BR: Ich weiß, dass Krefeld eine Eishockey-Stadt ist. Die Fans lechzen nach Erfolg. Wenn es uns gelingt, diesen Erfolg zurück zu bringen, wird das eine verdiente Belohnung für alle, die so lange zum Verein gestanden haben. 

PB: Krefeld ist eine tolle Stadt, die sehr grün wirkt. Es gibt viele interessante Ortschaften, wie den berühmten Stadtwald und die vielen anderen Parks. Krefeld verfügt über viele gute Restaurants, trotz der Lage im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalens besitzt die Stadt den Charme einer schönen Kleinstadt. Ich freue mich darauf, die Menschen und die Stadt Krefeld besser kennenzulernen. Die Pinguine-Fans wirken sehr engagiert, leidenschaftlich, sie unterstützen ihre Mannschaft tatkräftig. Die Anhänger schaffen heim wie auswärts eine tolle Atmosphäre. Der Verein hat eine sehr gute Reputation in Europa. Die Pinguine verfügen über eine weit zurückreichende Geschichte, einen engagierten Vorstand sowie tolles Personal auf der Geschäftsstelle.

Pierre, du hast dich schon in jungen Jahren für eine Trainerkarriere entschieden. Wie kam es dazu?

PB: Ich habe mit 19 Jahren als Trainer angefangen. Seit dieser Zeit wusste ich, dass mir das Coachen einfach im Blut liegt. Als ich meine Karriere als College-Spieler beende hatte und keinen Profi-Vertrag bekam, beschloss ich mich aufs Coaching zu konzentrieren und Vollzeit-Trainer auf professionellem Niveau zu werden.

Was werden eure Aufgaben bei den Pinguinen sein?

BR: Meine Hauptaufgabe ist es, einen Wechsel in Krefeld anzustoßen. Spiele zu gewinnen. Und die Siegermentalität zurück nach Krefeld zu bringen.

PB: Ich werde Brandon bei der Umsetzung seiner Pläne in den Bereichen Teamtaktik, Übungspläne und deren Umsetzung unterstützen, genauso wie bei Etablierung der täglichen Trainingsroutinen und unseren Teambuilding-Maßnahmen. Ich werde zudem die Videoanalyse verantworten und das Pre-Scouting machen, um den Spielern individuelle Spielzüge zu präsentieren und ihnen so zu helfen, besser zu werden. Ich arbeite daran unsere Spieler jeden Tag ein bisschen besser zu machen.

Kanntet ihr aus unserem Kader schon Spieler persönlich?

PB: Ja, während meines Besuchs in Krefeld habe ich einige Spieler getroffen. Mit den anderen stehe ich seit meinem Antritt in Kontakt. Ich freue mich sehr darauf das komplette Team zu treffen und mit allen zu arbeiten.

BR: Ja klar! Ich habe noch gegen Pietzi, Schimmy  und Addi gespielt. Diego Hofland und James Bettauer waren sogar mal meine Teamkollegen. Außerdem bringe ich zwei Neuzugänge aus Dänemark mit.

Welchen Stellenwert nimmt die Förderung von Nachwuchsspielern in eurer Arbeit ein?

PB: Junge Spieler sind für den Erfolg eines Vereines sehr wichtig. Sie bringen Energie und Arbeitsmoral und vor allem einen gesunden Wettbewerb in jedes Team. Die Nachwuchsspieler haben die Möglichkeit sich eine Führungsrolle zu erkämpfen und Teil unserer neuen Siegermentalität zu werden.

BR: Junge Spieler bringen immer viel Energie in eine Mannschaft. Wenn ein Nachwuchsspieler einen guten Wechsel hatte oder ihm sogar ein Tor gelingt, freut sich automatisch die komplette Bank darüber.  

Gibt es ein Detail, was die wenigsten über euch wissen?

PB: Ich liebe Country-Musik und Campen in Nord-Ontario.

BR: Ich weiß nicht, was ihr schon über mich wisst… Fangen wir mal an: Ich bin ein glücklicher Ehemann und ein noch glücklicherer Vater. Ich lebe vegan. Das könnte neu sein: Ich bin lieber Trainer als ich aktiver Spieler. Coaching macht einfach mehr Spaß.

Die DEL wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Wie wird die höchste deutsche Liga in Europa wahrgenommen?

BR: Die DEL gehört auf jeden Fall zu den fünf besten Ligen in Europa.  PB: Meiner Meinung nach gehört die DEL zu den besten Ligen in Europa. Sie ist schnell und sehr technisch und verfügt über eine professionelle Struktur. Die DEL ist in Europa und Nordamerika sehr angesehen, ich freue mich sehr auf meine erste Saison in Deutschland.

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