Swb-Cup: Knappe Niederlage nach Penaltyschießen

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Motivierte Pinguine verlieren in der Halle von Liganeuling Bremerhaven gegen die Iserlohn Roosters mit 2:3 n.P. (1:1; 0:1; 1:0; 0:0; 0:1). Die Spiele sind die letzten beiden Testpartien bevor es am Mittwoch in Ostrava und am Samstag in Oulu um Punkte und den ersten Einzug in die KO-Phase der CHL geht.

Volle Kraft voraus

Es war ein schnelles Spiel mit wenig Unterbrechungen und keiner Strafzeit in den ersten zwanzig Minuten. Die Chancen daher auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt, doch Krefeld mit der Führung. Genau 12 Minuten waren gespielt, als Mike Little mit einem Hammer zum 1:0 traf. Neben Orendorz und Klöpper dürfte Little das Stadion aus seiner Zeit bei Kassel noch gut kennen. Und obwohl die Schwarz-Gelben das Spiel über weite Strecken beherrschten, reichte Iserlohn ein kleiner Fehler 8 Sekunden vor Drittelende zum Unentschieden. Wie schon gegen Wolfsburg ein unnötiger Gegentreffer kurz vor dem Ertönen der Sirene. Jones der Schütze.

Einen Schritt zurück

So überlegen die Pinguine im ersten Abschnitt gestartet waren, so sehr rissen die Roosters das Ruder im zweiten Drittel rum. Zwar spielten die Pinguine ihr erstes Powerplay der Begegnung. Trotzdem griffen die Blau-Weißen an. Nur ein Monstersave von Patrick Klein konnte die Führung verhindern. In Minute 27 ist aber auch die 29 machtlos, Blaine Down erzielt die Führung seiner Iserlohner. Im Anschluss Fritzmeiers Team aber wacher. So fuhren sowohl Müller als auch Koziol allein auf Mathias Lange zu, scheiterten aber an Schoner oder Fanghand. Lediglich 1:23 standen noch auf der Uhr, als Thomas Supis hart vor der Iserlohner Bank gecheckt wird und erstmal sitzen bleibt. Mike Collins und Daniel Pietta ahndeten den Check sofort. Die Konsequenz: 2+2+10 für beide Teams. Iserlohn rettete die knappe Führung ins letzte Drittel.

Zwei Schritte vor

Auch der letzte Spielabschnitt ist schnell nacherzählt: Wenig Unterbrechungen, ein schnelles Spiel. Chancen auf beiden Seiten. Die letzten zehn Minuten gehörten aber den Pinguinen. Müller, Pietta und Co setzten alles aufs Eis, um den Ausgleich herbei zu zwingen. Iserlohn mit zu vielen Strafen, die die Schwarz-Gelben aber nicht für sich nutzen konnten. Eine Minute vor Schluss – Klein fuhr gerade vom Eis – war es Marcel Müller, der den Puck durch die Lange-Beine in die Maschen zimmerte! Trotz Pinguine-Powerplay und Auszeit in der fünfminütigen Verlängerung rutschte der Puck nicht mehr über die Linie. Erst im Penaltyschießen (Klein hält den ersten, Müller und Collins verschießen ihre) konnten sich die Roosters den Einzug ins morgige Finale sichern.
Ob die Pinguine morgen auf die gastgebenden Pinguins oder aber auf Ritten trifft, zeigt das Spiel ab 20 Uhr.

Strafen
Krefeld 6 + 10

Iserlohn 12 + 10