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In der heutigen WZ ist ein Artikel enthalten, in dem der Verfasser Vorwürfe erhebt und Behauptungen aufstellt, die wir nicht unkommentiert lassen:

Unter anderem steht dort geschrieben, dass die DEL-Lizenz bald nach Frankfurt verkauft wird und ein aktuelles Angebot der Herren Ehrhoff und Wagener, die Zukunft der Pinguine zu gestalten, darum verhindert worden wäre. „Ein Lizenzverkauf an die Löwen Frankfurt wird aus bestimmten Kreisen verbreitet, um den Pinguinen zu schaden. Zu den Verantwortlichen in Frankfurt gab es und gibt es keinen Kontakt. Ein Lizenzverkauf ist kein Thema. Wir versuchen alles, um den DEL-Standort Krefeld auch zukünftig zu erhalten. Hierzu wird es auch zeitnah Gespräche mit der Stadt geben um den Mietvertrag für die Nutzung des KönigPALAST um weitere drei Jahre zu verlängern. Zudem gibt es einen Interessenten, der Gesellschaftsanteile übernehmen möchte. Wir sind zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommen wird und ich mich nach und nach ins zweite Glied zurückziehen kann“, so die Worte von Wolfgang Schulz, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Pinguine.

Der Vorwurf, dass der KEV immer wieder zahlungsunfähig sei und aktuelle Löcher mit Sponsoring-Geldern für die nächste Zukunft stopfen würde, steht im Raum. Von einem „System Krefeld“, das unter anderem geprägt sein soll von bilanzieller Überschuldung, dem Verdacht der Insolvenzverschleppung und willkürlich gezahlten Spielergehältern, ist ebenfalls die Rede. „Diesen Behauptungen kann ich entschieden wiedersprechen! Glauben Sie, dass Werbepartner der Pinguine eine Rechnung für die Saison 2018/ 2019 bezahlen, bevor wir nicht offiziell die Lizenz für diese erhalten haben? Glauben Sie, dass die DEL eine Lizenz erteilt, ohne das Risiko für die Liga in Form von Bürgschaften abzusichern? Nennen Sie mir einen Spieler, der in den letzten zehn Monaten sein Geld nicht vereinbarungsgemäß bekommen hat? Sie werden keinen finden. Unsere Spieler erhalten ihr Gehalt zeitgleich und nicht willkürlich. Was die wirtschaftliche Situation der DEL-Clubs in NRW betrifft, gab es vor einem knappen Jahr einen Artikel, in welchem zu lesen war die Haie hätten Verbindlichkeiten in Höhe von 25 Millionen Euro angehäuft, die DEG in Höhe von 15 Millionen Euro, die Pinguine in Höhe von 3,5 Millionen Euro und die Roosters in Höhe von 1,8 Millionen Euro. In Krefeld sind diese Verbindlichkeiten durch Darlehen der Gesellschafter mit Rangrücktrittsvereinbarungen gedeckt, weshalb keine bilanzielle Überschuldung vorliegt, die Liquidität gegeben ist und von einer Insolvenzverschleppung keine Rede sein kann. Wäre dem nicht so, würden die Pinguine auch keine Lizenz erhalten“, nimmt Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine, Stellung zu den Behauptungen.

Der Zeitungsartikel trägt die Überschrift „Angst um Eishockey-Standort Krefeld“ und basiert auf Informationen aus dem KEV-Umfeld, Vereinskennern, aktuellen Mitgliedern des Aufsichtsrats und ehemaligen Beschäftigten. „Wenn die Angst um den DEL-Standort Krefeld so groß ist und den Informanten die Pinguine anscheinend so wichtig sind, stellt sich die Frage, weshalb eine solche Berichterstattung mitten im Lizenzierungsverfahren sein muss und was bestimmte Personen damit bezwecken wollen? Insgesamt haben wir in den letzten Monaten, sowohl von Werbepartnern als auch Lieferanten, sehr viel positives Feedback erhalten. Die Pinguine befinden sich auf einem guten Weg und in vielversprechenden Gesprächen. Diese positive Tendenz lassen wir uns nicht durch Gerüchte kaputt reden“, so Roos weiter. Was die Lizenzerteilung für die aktuelle Spielzeit betrifft, machen sich die Verantwortlichen keine Sorgen. „Wir haben unsere Unterlagen vollständig und fristgerecht eingereicht. Nachfragen kommen jedes Jahr. Letztlich werden wir die Lizenz ohne Probleme erhalten“, verspricht Wolfgang Schulz.

ein Kommentar auf “Stellungnahme der Krefeld Pinguine

  1. Ich bin glücklich Das zu lesen . Kann zwar nicht immer ins Stadion. Aber Krefeld Ohne die Pinguine wäre nicht Krefeld .
    Hoffe auf eine sehr seehr lange Eishockey Zeit mit den Krefeld Pinguine.

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