Starke Pinguine siegen 3:1 (0:0, 0:0, 3:1) in Berlin

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Am achten Spieltag stand für die Pinguine an diesem Sonntagnachmittag die schwere Auswärtspartie bei den Eisbären Berlin an. Nach der unglücklichen Overtimeniederlage gegen Wolfsburg am Freitag

wollte das Team natürlich unbedingt etwas Zählbares aus der Hauptstadt mitbringen. Im Tor der Schwarz-Gelben begann vor 12.217 Zuschauern erstmals der am Donnerstag verpflichtete Niklas Treutle. Ihm gegenüber stand in Petri Vehanen ein ganz erfahrener Schlussmann.

Die Pinguine legten gleich los wie die Feuerwehr und hatten gleich nach wenigen Sekunden die große Chance, doch Pietta verpasste nach toller Müller-Vorlage knapp. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams ließen in einem insgesamt schnellen und guten ersten Drittel je ein Überzahlspiel ungenutzt und so ging es mit 0:0 zum ersten Mal in die Kabinen.

Abschnitt zwei zeigte dann ein ähnliches Bild, wie der erste Durchgang. Weiterhin war es ein schnelles und ausgeglichenes Spiel, in dem die Pinguine durchaus ebenbürtige Torgelegenheiten hatten. Speziell durch die erste Reihe wurde es immer wieder gefährlich. Die Scheibe aber wollte, auch aufgrund zweier guter Torwartleistungen, nicht in die Maschen. Erneut ließen beide Teams je eine Überzahlchance liegen. Knapp eine Minute vor der Pause mussten die Pinguine dann in Persona St.Pierre nochmals eine durchaus strittige Strafe hinnehmen. Diese aber überstanden sie sicher und so blieb es auch nach 40 Minuten beim 0:0.

Die Gäste überstanden nicht nur die Reststrafe, sondern auch eine folgende weitere Unterzahl sicher und hatten selbst sogar im Break die größte Chance, doch Piettas Versuch nach toller Vorarbeit von St.Pierre wurde im letzten Moment geblockt. Es folgte die dritte Überzahl der Pinguine, doch Pietta scheiterte freistehend am überragend reagierenden Vehanen. Die Pinguine aber blieben dran und hatten eine Serie bester Chancen und schließlich stand Umicevic frei und verwandelte mit seinem ersten Saisontor zur Gästeführung! Die Eisbären aber ließen sich nicht verunsichern und konterten nur zwei Minuten später mit dem Ausgleich durch Talbot. Jetzt war es ein offenes Spiel, in dem in der 54. Minute schließlich Mancari abzog. Vehanen war noch dran, doch die Scheibe rutschte dem Finnen durch und über die Linie. Auch für den Kanadier war es der erste Saisontreffer. Die Uhr lief jetzt natürlich für die Schwarz-Gelben, die in der 56. die nächste Überzahl bekamen. Und da war es erneut Mancari, der mit einer überragenden Einzelaktion zur Entscheidung einschoss. Es war erneut das zweite Überzahltor, des so starken Pinguine-Powerplays, das sich damit als zweitbestes der Liga stabilisierte. Vehanen blieb jetzt sofort auf der Bank und die Eisbären drängten mit sechs Feldspielern auf den Anschluss. Doch es passierte nichts mehr.

Damit holten die Pinguine mit 3:1 einen durchaus überrarschenden Sieg aus der Hauptstadt und schlossen mit vier Zählern ein insgesamt gutes Wochenende ab. Weiter geht es nun am Freitag in Straubing, ehe am kommenden Sonntag die DEG zum Derby in den KönigPALST kommt.

Tore:
0:1 49. Umicevic (Vasiljevs, St.Pierre) PP
1:1 51. Talbot (Müller, Gervais)
1:2 54. Mancari (Colins, Vasiljevs)
1:3 58. Mancari (Umicevic, Müller) PP

Strafen:
Berlin: 8
Krefeld: 8