Pinguine zu Gast im Rittergut Wildenrath

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Seit vielen Jahren schon besteht die Partnerschaft zwischen den Krefeld Pinguinen und dem Rittergut Wildenrath in Mönchengladbach. Auch in diesem Sommer wurde die Mannschaft inklusive Trainerteam und Geschäftsstelle am Donnerstag zum Mittagessen eingeladen. Hinterher durften die Spieler auch eine Runde auf dem Golfplatz drehen.

Älter als die Partnerschaft zwischen Pinguinen und Rittergut ist die Geschichte des Adelssitzes selbst. Sie geht bis ins Jahr 1251 zurück. Zu dieser Zeit gehörte das Gut den Grafen von Are-Hochstaden, fiel über den Herrn von Dyck durch Kauf an die Grafen von Jülich. Ende des 14. Jahrhunderts übertrugen die Herzöge von Jülich den Rittersitz Dyck zu Wanlo an die Edelherren von Wildenrath zu Erbpachtrecht (Jülicher Löwe im Hofwappen). Sieben Generationen dieser Familie saßen auf dem nach Ihr benannten Rittersitz Wildenrath zu Wanlo.

Ab Mitte des 17. Jahrhunderts blieben sieben Generationen der Freiherren und Grafen von Leerodt im Besitz des Wildenrather Hofes (Größe 375 Morgen). Am 16. Juli 1858 veräußerten die Eheleute Freiherr Maximilian und Adelheid von Maillot geb. von Leerodt den Wildenrather Hof an die Eheleute Christian Jorissen und Christine , geborene Jopen, Ackersleute in Wanlo. Damit kam der Hof erstmals in bäuerlichen Besitz.

Um 1890 erwarb Josef Saurland den Hof, der damit in Eigentum der Familie Saurland-Decker-Hoffmann kam. Den Hof vermachte er seinem Neffen Ludwig Decker. Dieser übertrug den Hof 1946 seiner jüngsten Tochter Anny Hoffmann-Decker. Seit 1977 befindet sich das Rittergut Wildenrath im Alleineigentum deren Sohn Hans-Ludwig Hoffmann, der heute auf dem Rittergut eine Gastronomie und eine Golfanlage betreibt und großer Pinguine-Fan ist.