Pinguine verlieren mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) in Mannheim

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Nach zuletzt vier Auswärtssiegen in Folge gingen die Krefeld Pinguine das heutige Spiel bei den Adlern Mannheim naturgemäß mit viel Selbstvertrauen an. Das änderte aber natürlich nichts daran, dass die Hausherren als einer der Titelfavoriten in der Liga,

vor 9.943 Zuschauern in der SAP-Arena der Favorit waren. Die Schwarz-Gelben allerdings konnten in den letzten Jahren in schöner Regelmäßigkeit Punkte aus der Quadratestadt entführen. Franz Fritzmeiner konnte erneut aus einem vollen Kader wählen. Im Tor setzte sich die Rotation fort und es begann Patrick Galbraith, wie auch in den letzten Auswärtsspielen. Auf Mannheimer Seite stand ihm Nationalgoalie Dennis Endras gegenüber.
Die Gäste überstanden früh im Spiel die erste Unterzahl ohne Probleme, gestalteten die Partie danach ausgeglichen und hatten sogar etwas mehr Zug zum Tor, ohne aber ganz klare Chancen zu verbuchen. Die erste Großchance hatte in der 8. Mannheims Sparre, doch Galbraith reagierte überragend und wehrte ab! Die Szene sorgte offenbar für Schwung bei den Hausherren, die danach stärker wurden. Die erste Pinguine-Überzahl gab es dann knapp zwei Minuten vor der Pause. Diese aber blieb ungenutzt und so ging es torlos in die Kabinen.
Wenige Sekunden der Strafzeit waren zu Beginn des zweiten Drittels noch auf der Uhr und als diese gerade abgelaufen waren, der Spieler aber noch nicht richtig ins Spiel eingreifen konnte, setzte sich Pietta stark durch, passte auf Umicevic und der spitzelte das Hartgummi zur umjubelten Führung in die Maschen! Die Führung aber hielt nicht lange. Nur vier Minuten später setzte sich Adam stark durch und ließ Galbraith mit einem Schuss an den Innenpfostem und von da ins Tor keine Abwehrchance. Wenig später jubelte dann Akdag nach einem vermeintlichen Lattenschuss. Der Videobeweis zeigte aber, dass die Scheibe vom hinteren Gestänge wieder ins Feld geprallt war und so entschieden die Referees zurecht auf 2:1 für die Adler. Die Gäste wurden jetzt offensiver und kamen vermehrt zu Chancen, ohne aber den guten Endras überwinden zu können. Eine Minute vor der Pause dann die vierte Überzahl der Krefelder. Doch zwei gute Gelegenheiten blieben ungenutzt und so ging es mit 1:2 und einer Minute Überzahl in die Pause.
Die ganz große Ausgleichschance für die Pinguine gab es dann in der 46. Minute, als sie für 29 Sekunden in doppelter Überzahl agierten. Doch auch diese große Chance blieb ungenutzt. Mannheim verteidigte stark. Insgesamt funktionierte das sonst so starke Powerplay an diesem Abend nicht richtig. Dennoch aber blieb es weiter ein enges Spiel, in dem ein Schuss für Punkte ausreichen konnte. Das aber änderte sich in der 54., als sich Kink vor dem Krefelder Tor mit aller Macht durchsetzte und die Scheibe in die Maschen drückte. Bis dahin hatte sich das Geschehen im letzten Abschnitt – auch aufgrund der Überzahlspiele – zumeist vor Endras abgespielt. Fast im Gegenzug dann aber die ganz große Chance für Krefeld, als Umicevic Müller perfekt bediente, doch der Torjäger traf den Puck nicht richtig. Gut zweieinhalb Minuten vor Ende verließ Galbraith sein Tor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers und das nutzten die Adler zum 4:1 durch Arendt in der 58. Minute. Das war auch zugleich der Endstand.
Damit blieben die Pinguine erstmals seit fast exakt einem Monat (dem 30.9. in Ingolstadt) auswärts wieder ohne Punkte. Dennoch war es ein guter Auftritt der Schwarz-Gelben bei einem der Topfavoriten der Liga. Nun wollen sie am Sonntag natürlich versuchen, im bereits zweiten Saisonheimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg die Punkte zu behalten.

Tore:
0:1 21. Umicevic (Pietta, Müller)
1:1 25. Adam (Höfflin, M. Goc)
2:1 29. Akdag (Arendt)
3:1 54. Kink (Sparre, Bittner)
4:1 58. Arendt (Goc, Akdag) ENG

Strafen:
Mannheim: 16
Krefeld: 4