Pinguine verlieren mit 0:3 (0:2, 0:1, 0:0) gegen Straubing

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Nach dem insgesamt souveränen und ungefährdeten Sieg gegen Schwenningen am Sonntag und damit dem Ende des von einigen ausgerufenen „Heimfluchs“, wollten die Pinguine am heutigen Freitagabend nachlegen und mit einem weiteren Dreier

den Playoffplatz festigen. Dieses Projekt ging die Truppe von Franz Fritzmeier vor 3.239 Zuschauern im KönigPALAST mit dem neu verpflichteten Maximilian Faber im Team an. Dafür musste Norman Hauner auf der Tribüne Platz nehmen. Dragan Umicevic und Thomas Supis fehlten verletzt. Die Pinguine, die aus den letzten drei Spielen zwei Siege geholt hatten, starteten mit Patrick Galbraith im Tor. Ihm stand Dimitri Pätzold gegenüber.
Der Auftakt des Spiels lief für die Hausherren aber alles andere, als nach Maß, denn nach nur 63 Sekunden konnte Connolly unbedrängt zum 0:1 einschießen. Die Pinguine antworteten in der 7. mit einem guten Powerplay nebst Lattenschuss von Klubertanz. Es entwickelte sich jetzt ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Pinguine versuchten, sich Chancen zu erspielen, die Gäste hingegen eher auf Konter lauerten. So auch in der 16.Minute, als Schönberger die Scheibe einfach aufs Tor brachte. Dort aber stand Williams und fälschte unmittelbar vor Galbraith unhaltbar zum 0:2 ab. Mit der Schlusssirene dann noch einmal eine gute Chance durch Schymainski. Doch Pätzold war zur Stelle und so blieb es nach 20 Minuten beim 0:2.
Der zweite Abschnitt begann dann erneut mit einer großen Gästechance und erneut war die Scheibe im Tor, doch die Schiedsrichter erkannten zurecht auf zuvor verschobenes Tor und verweigerten dem Treffer die Anerkennung. Die bis dahin größte Pinguine-Chance des Spiels hatte in der 26. Minute Pietta nach toller Vorarbeit von Schymainski, doch Pätzold reagierte überragend. Die Hausherren aber schafften es in der Folge nicht, sich weitere klare Chancen herauszuspielen und hatten in der 35. Minute Glück, als Miller nur den Pfosten traf. Kurz vor der Pause waren die Pinguine nochmals in Unterzahl und fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe traf Edwards zum 0:3. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Kabine.
In der 45. Minute bot sich dann bei einem 30-Sekündigen 5 gegen 3 die große Chance zum Anschluss. Diese aber blieb ungenutzt. Die Aktionen der Schwarz-Gelben wirkten im Spiel nach Vorne verkrampft und so sprangen trotz des durchaus sichtbaren Versuchs, nach vorn zu spielen, keine nennenswerten Gelegenheiten heraus. Die Zeit lief immer mehr herunter. Zwei weitere Überzahlspiele blieben ungenutzt und so blieb es nach 60 Minuten bei einer 0:3-Niederlage.
Für die Pinguine geht es nun am Sonntag nach Wolfsburg, ehe sie am Mittwoch nach Bremerhaven reisen.

Tore:
0:1 2. Connolly (Williams)
0:2 16. Williams (Schönberger, Connolly)
0:3 40. Edwards (Mitchell, Yeo) PP

Strafen:
Krefeld: 6
Straubing: 10