Pinguine verlieren knapp 1:2 gegen Köln

Pinguine verlieren knapp 1:2 gegen Köln

Zum Abschluss der Vorbereitung unterlagen die Krefeld Pinguine mit 1:2 (1:0; 0:1; 0:1)  gegen die Kölner Haie. 2.602 Zuschauer sahen eine weitgehend ausgeglichene Partie mit dem etwas besseren Ende für die Gäste. Vor allem in Überzahl ließ der KEV viele Chancen liegen.

Die ersten Chancen der Partie erspielten sich die Pinguine. In der vierten Minute war es gleich zweimal Jacob Lagacé, der Haie-Goalie Wesslau prüfte. In der fünften Minute leitete Philip Bruggisser mit einem schnellen Pass aus dem eigenen Drittel einen Konter ein: über die linke Angriffsseite zog Costello ins Kölner Drittel und scheiterte nur knapp. Die gute Anfangsphase der Pinguine wurde mit der Führung durch Niklas Postel belohnt, der in der fünften Minute nach einem Schuss von Ankert (auf Zuspiel von Ex-Kölner Hospelt) am schnellsten schaltete und den Abpraller versenkte.

Die Gäste tauchten erst zur Mitte des ersten Drittels erstmals gefährlich vor dem Tor der Pinguine auf. Jussi Rynnäs war gegen Mo Müller und Oblinger auf dem Posten. Die erste Strafe der Partie kassierten die Haie (12. Min., Oblinger Beinstellen), mehr als Schüsse von Besse und Saponari ließ Köln in der Unterzahl jedoch nicht zu – mit der knappen Führung gingen die Pinguine in die erste Pause.

Köln kam mit mehr Dampf aus der Kabine, Jussi Rynnäs entschärfte die ersten Chancen der Gäste aber sicher. Nach der Kölner Anfangsoffensive kam dann Krefeld besser in die Partie und hatte ab der 26. Minute eine starke Phase mit mehreren guten Chancen. Daniel Pietta hatte gleich zweimal das 2:0 auf dem Schläger. In der neutralen Zone erkämpfte er sich den Puck, zog über die linke Seite ins Kölner Drittel – Wesslau parierte den Schuss mit der Fanghand. Wenige Sekunden später zischte Piettas Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Insgesamt zeigten beide Teams im zweiten Drittel besseres Eishockey. Es gab wenige Unterbrechungen, Pinguine und Haie standen aber in der Defensive meist sicher und ließen kaum Großchancen zu. Eine Strafe gegen Niklas Postel kurz vor Drittelende nutzen die Gäste dann doch noch zum leistungsgerechten Ausgleich. Matsumoto traf neun Sekunden vor der Pausensirene zum 1:1.

Das letzte Drittel begann mit zwei Strafen gegen Köln (D. Tiffels 2+10 Check gegen den Kopf, Oblinger Spielverzögerung), beide Möglichkeiten ließen die Pinguine aber ungenutzt verstreichen. Einerseits lag es am aggressiven Kölner Forechecking auch in Unterzahl, andererseits lief im Krefelder Powerplay an diesem Abend wenig zusammen.

Das Spiel blieb ausgeglichen, darum fiel die Kölner Führung durch Ugbekile in der 49. Minute auch überraschend. Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie überwand er Rynnäs, der Treffer markierte auch den Endstand. Der Faustkampf von Travis Ewanyk mit Kölns Oblinger brachte fünf Minuten vor Schluss in der Rheinlandhalle nochmals Emotionen ins Spiel. Am Bullypunkt in der neutralen Zone fielen die Handschuhe – beide bekamen 2+2+10 Strafminuten, Ewanyk bekam außerdem Szenenapplaus für seinen klaren Punktsieg.

Kommenden Freitag startet die neue DEL-Saison, die Pinguine spielen zum Auftakt in Straubing. Am Sonntag folgt um 16:30 Uhr das erste Heimspiel in der Yayla-Arena gegen Augsburg. Karten unter www.kev-tickets.de!

Tore:

1:0 5. Min. Niklas Postel (Hospelt, Ankert)

1:1 40. Min. Jon Matsumoto (F. Tiffels, Gagné)

1:2 49. Min. Colin Ugbekile (F. Tiffels)

Zuschauer: 2602

 

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