Pinguine verlieren knapp 0:2 (0:1,0:0, 0:1) gegen den Meister

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Nach dem überzeugenden Sieg in Bremerhaven stand für die Pinguine am heutigen Freitagabend das Kontrastprogramm auf dem Spielplan, denn nach dem Aufsteiger folgte in Red Bull München der amtierende Meister.

Vor 3.667 Zuschauern konnte Trainer Fritzmeier dabei nicht nur auf stetig wachsendes Selbstvertrauen seines Teams, sondern auch auf den kompletten Kader bauen. München hingegen musste mit mehreren Ausfällen zurecht kommen. Im Tor der Schwarz-Gelben begann wie geplant wieder Neu-Nationalspieler Niklas Treutle. Ihm gegenüber stand in aus den Birken ebenfalls ein Nationaltorwart.
Die Partie begann ausgeglichen und beide Teams waren zunächst darauf bedacht, aus einer sicheren Deckung heraus zu agieren. Erst in der achten Minute gab es die ersten Chancen. Erst stand auf Münchener Seite Aucoin frei, scheiterte aber an Treutle, dann parierte aus den Birken einen gefährlichen Schuss von Supis. Noch näher am ersten Treffer waren die Schwarz-Gelben dann in der 15., als die Collins-Reihe gleich mehrere gute Gelegenheiten hatte, die Münchener Abwehr aber mit viel Glück hielt. Wenig später dann das erste Überzahlspiel der Gäste. Das überstanden die Pinguine sicher, doch als sie gerade komplett waren, stand plötzlich Jaffray frei und ließ Treutle aus kurzer Distanz keine Chance. Eine Minute später kam Seidenberg nach einem bösen Fehlpass im eigenen Drittel völlig frei zum Schuss, doch Treutle war überragend mit der Fanghand zur Stelle. So blieb es nach 20 Minuten beim 0:1.
Die erste ganz große Chance des 2. Drittels hatten dann in der 23.Minute Rosa und Mancari bei einem 2-auf-1, doch aus den Birken hielt den Schuss des Centers mit etwas Glück und Mancari erreichte den Abpraller nicht ganz. Insgesamt war es in der Folge ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams zu wenigen, aber durchaus guten, Chancen kamen. Beide ließen je ein Überzahlspiel ungenutzt und in der 39. gab es dann gleich zweimal die große Chance für die Pinguine. Erst traf Hambly nach starker Pietta-Vorlage die Latte, dann scheiterte Vasiljevs freistehend aus der Drehung an aus den Birken. So blieb es auch nach 40 Minuten beim 0:1.
Der letzte Abschnitt zeigte dann weiter ein vergleichbares Bild. München nahm clever das Tempo aus dem Spiel, die Pinguine schafften es zunächst nicht, sich entscheidend in Szene zu setzen. Beide Teams ließen erneut je ein Überzahlspiel liegen. Doch in der 48. Minute dann doch die große Ausgleichschance, als Pietta und Umicevic überragend agierten und der Schwede am langen Eck Müller perfekt bediente, doch dem Torjäger sprang die Scheibe über den Schläger. Glück hatten die Gastgeber dann allerdings drei Minuten später, als Macek in ähnlicher Situation wie zuvor Müller, Treutle nicht überwinden konnte. Mancari schlug die Scheibe letztlich von der Linie. Knapp zwei Minuten vor dem Ende ging Treutle vom Eis und Franz Fritzmeier nahm seine Auszeit. Als dann 1:26 vor dem Ende Smaby eine Strafzeit bekam, hatte man die Chance bei 6 gegen 4! Doch München eroberteen Puck und Jaffray traf aus dem eigenen Drittel ins leere Tor. Zwar versuchten die Pinguine es unverdrossen weiter, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor und so blieb ein letztlich durchaus unglückliches 0:2 gegen den clever agierenden Meister.
Für die Pinguine geht es nun Sonntag per „Sambazug“ nach Schwenningen, ehe sie am Dienstag dann die Augsburger Panther empfangen.

Tore:
0:1 18. Jaffray (Aucoin, Christensen)
0:2 59. Jaffray (Seidenberg) SHG, ENG

Strafen:
Krefeld: 6
München: 6