Pinguine verlieren in Wolfsburg mit 0:4 (0:3, 0:1, 0:0)

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Nach der bitteren Derbyniederlage gegen die DEG stand für die Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagnachmittag ein ganz schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Es ging nämlich nach Wolfsburg und in der Autostadt ist es für die Schwarz-Gelben traditionell schwer.

So auch vor zwei Wochen, als sie mit einer 0:3-Niederlage die Heimreise antreten mussten. Mut machte allerdings vor 2.490 Zuschauern in der Autostadt, dass Grizzlys-Kapitän Haskins, der gegen Krefeld stets überragend spielt, nicht auflaufen konnte. Die Pinguine mussten weiter auf Kretschmann und Supis verzichten. Mancari nahm ebenfalls auf der Tribüne Platz. Da Patrick Galbraith ins Tor zurückkehrte, musste der Angreifer weichen. Für Wolfsburg begann im Tor nicht der zuletzt überragende Brückmann, sondern sein Vertreter Vogl.
Das Spiel begann aus Pinguine-Sicht ernüchternd, denn bereits nach 34 Sekunden jubelten die Gastgeber, als Pfohl einen Konter locker einschieben konnte. Die Pinguine aber wirkten nicht geschockt und hatten in der 4. die große Ausgleichschance, doch Pietta scheiterte frei vor dem Tor. Danach war das Spiel zunächst ausgeglichen, doch als in der 11. Minute die Wolfsburger in Überzahl agierten, traf Sharrow mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Und es wurde noch schlimmer, denn in der 15. Minute staubte Aubin sogar zum 3:0 ab. Ex-Pinguin Mark Voakes verbuchte bereits seinen dritten Scorerpunkt. Die Pinguine versuchten zwar, den Anschluss danach herzustellen, das gelang aber nicht und so blieb es nach 20 Minuten beim klaren 0:3 aus Sicht der Gäste.
Abschnitt Nummer zwei sah dann weiterhin Pinguine, die sichtlich bemüht waren, die aber einfach keine Selbstverständlichkeit in ihre Aktionen bekamen. So fehlte stets der letzte Schritt, oder es war ein Abwehrstock der Hausherren dazwischen. Die drittbeste Defensive der Liga, die in den vergangenen sieben Spielen viermal – das sogar in Folge (DEL-Rekord!) – zu Null gespielt hatte, zeigte in dieser Phase ihre Klasse, war aber im Konter auch stets gefährlich, wie ein Pfostenkracher von Aubin in der 25. Minute bewies. Ein weiterer Gegenstoß der Gastgeber führte dann in der 33. Minute zum 4:0 durch Höhenleitner. So ging es denn auch mit diesem doch wenig erfreulichen Zwischenstand in die Kabinen.
Im letzten Drittel war es dann ein ähnliches Bild, wie im Zweiten. Die Pinguine mühten sich, schafften es aber praktisch überhaupt nicht, sich wirklich ernstzunehmende Chancen herauszuspielen, während sich die Hausherren auf Verwaltung des Vorsprungs und Sicherung der „Null“ beschränkten. So lief die Zeit herunter und es blieb nach ereignislosen letzten 20 Minuten bei einer 0:4-Niederlage.
Für die Pinguine geht es nun am Freitag zum zweiten Derby binnen fünf Tagen gegen die Kölner Haie mit Christian Ehrhoff, ehe sie nach Weihnachten Meister München empfangen.

Tore:
1:0 1. Pfohl (Voakes, Aubin)
2:0 11. Sharrow (Voakes) PP
3:0 15. Aubin (Sharrow, Voakes)
4:0 33. Höhenleitner (Fauser, Furchner)

Strafen:
Wolfsburg: 4
Krefeld: 10