Pinguine verlieren in Mannheim mit 2:6 (0:0, 0:2, 2:4)

Pinguine verlieren in Mannheim mit 2:6 (0:0, 0:2, 2:4)

Zum zweiten Auswärtsspiel bei einem Top-4-Team der Liga binnen zwei Tagen mussten die Krefeld Pinguine am heutigen Freitagabend bei den Adlern Mannheim antreten. Dabei wollten es die Schwarz-Gelben vor 11.220 Zuschauern natürlich

besser und vor allem erfolgreicher machen, als in München. Dies wurde aber durch die Tatsache erschwert, dass Toptorjäger Marcel Müller auch weiterhin mit einer fiebrigen Erkältung passen musste. Neben ihm fiel auch Nick St.Pierre aus. Außerdem stand auch Thomas Supis nicht zur Verfügung. Doch auch die Gastgeber mussten wichtige Spieler ersetzen. Im Tor bekam erneut Niklas Treutle das Vertrauen ausgesprochen. Ihm gegenüber stand NHL-Veteran Drew MacIntyre.
Das Spiel begann schwierig für die Schwarz-Gelben, denn Mannheim machte von Beginn an Druck und erspielte sich Chancen, die aber zunächst ungenutzt blieben. In der weiteren Folge schafften es die Gäste, sich etwas mehr zu befreien und das Spielgeschehen etwas weiter vom eigenen Tor weg zu verlagern. Gegen Ende es Startabschnitts schafften es die Seidenstädter sogar, das Spiel durchaus ausgeglichen zu gestalten. In der 18. Minute zappelte der Puck dann sogar im Mannheimer Netz, als die Pinguine eine Druckphase hatten. Die Schiedsrichter aber gingen zum Videobeweis und verwehrten dem Treffer aufgrund eines Schlittschuhtores die Anerkennung. So ging es mit 0:0 in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt sah Adler, die darauf drängten, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Die Pinguine hielten dagegen, mussten aber in der 25. Minute ihre erste Unterzahl überstehen. Dies aber gelang nicht, denn plötzlich stand Plachta frei und traf zum 1:0 für die Hausherren. Diese zogen aus dem Treffer sichtlich Selbstvertrauen und nur zwei Minuten später war es ausgerechnet Ex-Pinguin Sinan Akdag, der aus kurzer Distanz nur zum 2:0 einschieben musste. Danach drängten die Gäste auf den Anschluss, schafften es aber kaum, sich gegen die sehr sattelfeste Mannheimer Defensive klare Chancen herauszuspielen. Die Hausherren kontrollierten das Geschehen und waren immer wieder ihrerseits gefährlich. Doch Niklas Treutle hielt seinen Kasten sauber und so lief die Zeit langsam herunter und beim Stand von 0:2 ging es in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt begann dann ganz schlecht für die Pinguine. Denn bereits nach einer Minute zappelte die Scheibe erneut im Netz. Einen harten Pass in die Mitte bekam Vainonen ans Bein und von dort sprang der Puck über die Linie. Erneut fiel der Treffer im Powerplay. Die Pinguine aber kämpften zurück und nur drei Minuten später spitzelte Kapitän Vasiljevs einen Pass von Orendorz in die Maschen. Und nur eine Minute später war sogar die große Chance zum Anschluss da. Doch MacIntyre hielt überragend gegen Vasiljevs und Sonnenburg. Die Schwarz-Gelben machten jetzt Druck, die Adler aber konterten und in der 53. verwandelte Festerling einen Konter zum entscheidenden 4:1. Die Gäste aber gaben nicht auf und kamen nur eine Minute später zum 4:2 durch Vainonen. Erneute Hoffnungen erstarben aber in der 55. Minute, als Colaiacovo in Überzahl zum 5:2 traf. Kurz drauf legte Jourdrey zum 6:2 Endstand nach.
Damit mussten die Pinguine die zweite Niederlage im zweiten Spiel bei einem der Topteams hinnehmen. Nun haben sie am Sonntag bei den Iserlohn Roosters die Chance, wieder an die Playoffplätze heran zu rücken.

Tore:
1:0 25. Plachta (Raedeke, Richmond) PP
2:0 27. Akdag (Arendt, Jourdrey)
3:0 42. Plachta (Richmond, Raedeke) PP
3:1 45. Vasiljevs (Orendorz, Kretschmann)
4:2 53. Vainonen (Umicevic)
5:2 55. Colaiacovo (Sparre, Kolarik) PP
6:2 57. Jourdrey (Richmond, Arendt)

Strafen:
Mannheim: 4+10 Kolarik, +10 Kink
Krefeld: 10+10 Sonnenburg

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