Pinguine verlieren Heimspiel gegen Nürnberg mit 3:5 (1:1, 1:0, 1:4)

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Nach der knappen Niederlage mit insbesondere defensiv sehr guter Leistung in Köln, stand für die Pinguine am heutigen Sonntagmittag zu ungewohnter Zeit, bereits um 14 Uhr, das Spiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers auf dem Programm.

Diese hatten unter der Woche noch einmal nachgelegt und in Milan Jurcina einen Verteidiger mit viel NHL-Erfahrung verpflichtet. Am schlechten Saisonstart der Franken mit nur zwei Punkten aus drei Spielen änderte dies freilich nichts. Am Freitag setzte es auch entsprechend eine durchaus überraschende 3:4-Heimniederlage gegen Straubing. Dennoch aber durfte man das hervorragend besetzte Team von Rob Wilson vor 3.742 Zuschauern im KönigPALAST natürlich nicht unterschätzen. Auf Seiten der Pinguine ersetzte Mieszkowski Rosa. Im Tor starteten auf Pinguine-Seite Patrick Galbraith und Andreas Jenike im Gäste-Kasten.
Die Partie begann durchaus ausgeglichen, aber auch mit vielen kleinen Fehlern auf beiden Seiten. Immer wieder versprang die Scheibe im entscheidenden Moment oder Pässe wurden zu ungenau gespielt. Entsprechend konnten sich beide Teams zunächst keine klaren Chancen herausspielen oder solche nur durch Schüsse aus der zweiten Reihe finden, die potentiell hätten gefährlich werden können. Beide Keeper waren aber zunächst jederzeit Herr der Lage. Das änderte sich erst in der 13. als sich Schymainski toll durchsetzte und auf Mancari legte. Der zog aus halblinker Position direkt ab. Jenike konnte nur prallen lassen und Koziol spritzte hinein, nahm das Spielgerät auf und legte es per Rückhand ins kurze Eck. Es war bereits das dritte Saisontor des jungen Stürmers im vierten Spiel! Die Ice Tigers aber wirkten keineswegs geschockt nach einem Stockfehler in der Verteidigung der Pinguine stand plötzlich Blacker völlig frei vor Galbraith und ließ diesem mit einem Schlagschuss ins kurze Eck keine Abwehrchance. Danach sahen die Zuschauer noch einige Chancen vor allem auf Seiten der Pinguine, doch weitere Treffer fielen nicht und so ging es mit 1:1 in die Pause.
Der zweite Abschnitt sah zunächst ein sehr ähnliches Spiel, wie der erste Durchgang. Viele Ungenauigkeiten auf beiden Seiten ließen ein eher zerfahrenes Spiel aufkommen, in dem große, klare Chancen Mangelware waren. Die ganz große Gelegenheit, erneut in Führung zu gehen, hatten dann die Pinguine ab der 34. Minute, als man mit zwei Spielern mehr agieren durfte, als sich Torschütze Blacker einen bösen Bandencheck gegen Mancari in Unterzahl geleistet hatte. Doch auch 98 Sekunden doppelte Überzahl brachte keinen Torerfolg. So hatten sich eigentlich die Besucher schon mit einem Unentschieden nach 40 Minuten abgefunden, als der heute starke Mieszkowski in der 39. Minute hart in den Slot passte. Dort erreichte Pietta den Puck zwar nicht, doch dieser lief bis zu Hambly, der von der blauen Linie aufrückte und vom rechten Bullypunkt per Handgelenkschuss ganz präzise in den Winkel zur umjubelten Führung einschoss. So ging es mit einer knappen 2:1-Führung der Schwarz-Gelben in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt sah zunächst Pinguine,die das Spiel komplett kontrollierten und keine Chancen der Gäste zuließen. Die Partie plätscherte dahin, doch in der 48. Minute brachten die Gäste dann doch die Scheibe vor das Tor. Galbraith konnte bei dichtem Verkehr vor dem Tor nur prallen lassen und Festerling nahm den Puck auf und schoss zum Ausgleich ein. Das schien die Seidenstädter doch arg zu irritieren, denn nicht einmal eine Minute später war plötzlich Segal ganz frei vor dem Tor und netzte zur erstmaligen Gästeführung ein. Die Pinguine nahmen ihre Auszeit, die aber zunächst nichts bewirkte. Zwar kamen sie in Überzahl, verloren aber an der blauen Linie das Spielgerät, so dass letztlich Steckel völlig allein auf Galbraith zugehen konnte und diesem keine Chance ließ. Wer aber glaubte, das Spiel sei jetzt gelaufen, der hatte zu früh aufgegeben, denn im unmittelbaren Gegenangriff kam Schymainski zum Schuss, Koziol fälschte ab und traf mit seinem bereits vierten Saisontor in Überzahl zum 3:4. Zwei Minuten vor dem Ende ging Galbraith vom Eis und machte Platz für einen sechsten Feldspieler. Doch es reichte nicht mehr. Im Gegenteil. Erneut Blacker traf ins leere Tor. Damit steht ein punktloses Wochenende für die Pinguine in der Statistik.
Am Freitag steht nun ein Spiel in Ingolstadt auf dem Programm, ehe es am Sonntag im KönigPALAST gegen die Iserlohn Roosters geht.

Tore:
1:0 13. Koziol (Mancari,Schymainski)
1:1 14. Blacker (Festerling, Reinprecht)
2:1 39. Hambly (Mieszkowski, Sonnenburg)
2:2 48. Festerling (Blacker, Pföderl)
2:3 49. Segal (Kozek)
2:4 52. Steckel (Möchel, Festerling) SHG
3:4 52. Koziol (Schymainski, Collins) PP
3:5 60. Blacker (Reinprecht)

Strafen:
Krefeld: 4
Nürnberg: 8