Pinguine verlieren deutlich mit 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) in Nürnberg

Pinguine verlieren deutlich mit 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) in Nürnberg

Vor einer der schwersten Aufgaben der Saison standen am heutigen Freitagabend die Krefeld Pinguine, denn sie mussten in Nürnberg bei den dortigen Ice Tigers antreten. Der Tabellenzweite ging mit 9 Siegen aus den letzten 10 Partien

in das Match und war entsprechend der große Favorit. Doch die Pinguine, die zuletzt auswärts stark auftraten und erfolgreich waren, gingen durchaus selbstbewusst in die Begegnung vor 6.381 Zuschauern bei Nürnbergs „Ladies Night“. Personell musste Rick Adduono auf Thomas Supis und Nick St.Pierre verzichten. Im Tor setzte er wie zuletzt durchgehend auf den in guter Form befindlichen Patrick Galbraith, dem bei den Hausherren Andreas Jenike gegenüber stand.
Der Abend aber begann alles andere, als nach Wunsch, denn bereits nach 23 Sekunden zog Patrick Reimer ab und überraschte den Dänen im Pinguine-Tor. Die Hausherren drehten mächtig auf und setzten die Pinguine unter Druck. Diese hatten der Klasse Franken in dieser Phase wenig entgegen zu setzten. Und so stand in der 8. Minute Steckel völlig frei und ließ Galbraith keine Abwehrchance. Die Gäste überstanden zwei Unterzahlspiele und hatten in der 15. die große Chance zum Anschluss, als Müller allein vor Jenike auftauchte, doch ein zurückeilender Verteidiger konnte die Scheibe im letzten Moment wegspitzeln. Die Pinguine wurden jetzt besser und hatten in der 17 die nächste große Chance durch Vasiljevs. Doch im Gegenzug traf Jurcina aus kurzer Distanz zum 3:0. Treutle ersetzte jetzt den erneut chancenlosen Galbraith. Weitere Tore fielen nicht mehr und so ging es mit einem klaren 3:0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel standen die Pinguine etwas besser und hatten in der 24. Minute die Chance durch Vasiljevs und Klubertanz, doch Jenike hielt stark. Zwar wirkten die Hausherren auch weiter gefährlicher, doch die Seidenstädter hielten jetzt gut mit. Das half aber in der 30. Minute auch nicht, als Steckel eine Scheibe aufnahm und mit einem ganz starken Handgelenkschuss ins lange Eck zum 4:0 traf. Danach zeigte sich ein unverändertes Bild. Die Pinguine waren etwas besser im Spiel, erarbeiteten sich auch einige Chancen, konnten aber Jenike nicht überwinden. Und auch Nürnberg spielte weiter stark und blieb gefährlich. So ging es beim Spielstand von 4:0 zum zweiten Mal in die Kabinen.
Die Pinguine drängten im Schlussabschnitt auf den Anschluss und wollten zumindest den Ehrentreffer. Doch in der 45. Minute setzte sich Dupuis stark durch, zog ab und traf erneut perfekt neben den Pfosten. Auch weiterhin wollten die Schwarz-Gelben den Treffer und spielten nach vorn und ließen sich nicht hängen. Doch auch die Hausherren gaben weiter Gas und wollten noch weitere Tore. So blieb es ein durchaus interessantes Spiel, das aber natürlich ob des deutlichen Zwischenstandes nicht eben spannend war. Sehr positiv präsentierten sich auch die mitgereisten Fans, die mit einer Polonaise für viel Spaß sorgten und sich auch den Respekt der Nürnberger Anhänger verdienten. Als die Pinguine kurz vor Schluss ihre dritte Überzahl nicht nutzen konnten, schwanden auch die Hoffnungen auf den Ehrentreffer. Die letzte große Chance hatte in der 60. Minute Orendorz. Doch Jenike hielt stark und so rettete er seinen Shut-out über die Zeit. Damit blieb es beim 0:5 aus Krefelder Sicht.
Insgesamt war es für die Pinguine am Freitag, den 13. ein Abend zum Vergessen. Nun wollen sie unbedingt den Heimfluch brechen und am Sonntag gegen die Iserlohn Roosters (16:30 Uhr) gewinnen, um den Anschluss an die Playoffränge nicht zu verlieren.

Tore:
1:0 1. Reimer (Reinprecht, Syvret)
2:0 8. Steckel (Pföderl, Prust)
3:0 17. Jurcina (Ehliz, Reinprecht)
4:0 30. Steckel
5:0 45. Dupuis (Segal)

Strafen:
Nürnberg: 8
Krefeld: 8

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