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Pinguine verlieren 4:7 in Ingolstadt

Pinguine verlieren 4:7 in Ingolstadt

Mit einer bitteren 4:7 (0:4, 2:3, 2:0)-Pleite vor 3.400 Zuschauern in Ingolstadt bleiben die Krefeld Pinguine nach dem ersten DEL-Spieltag bei nur einem Punkt. Dabei brachten die vier Minuten rund um die erste Pause das Team um mögliche Zähler, als sie zwischen der 19. und 23. Minute von 0:1 auf 0:5 zurückfielen. Beide Teams zeigten von Beginn an, dass sie den ersten Saisonsieg wollten und es entwickelte sich ein vom Start weg intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen an der Bande. Klare Chancen waren in der Folge zunächst auf beiden Seiten Mangelware. Für die Pinguine war es in der 10. Minute Adrian Grygiel, der nach tollem Pass von Martin Lefebvre über Halbrechts ins Drittel kam und abzog, aber an Jochen Reimer scheiterte. Bis dahin sah es gut aus für die Pinguine, doch in der 12. Minute verloren die Gäste einen wichtigen Zweikampf in der eigenen Zone und Sean Sullivan kam frei zum Schuss und setzte das Hartgummi in den Winkel. Wenig später verstanden es die Schwarz-Gelben nicht, ein Überzahlspiel zu nutzen und das rächte sich, denn in den letzten beiden Minuten des Drittels kam es knüppeldick. Erst spielte in der 19. Minute Maury Edwards einen starken Pass in den Slot, wo Ex-Pinguin Mike Collins die Scheibe unhaltbar in die Maschen abfälschte. Doch damit nicht genug: Die Gäste wollten etwas gutmachen, rückten zu weit auf und wurden ausgekontert. Thomas Greilinger traf zum 3:0. Doch damit nicht genug: Sekunden vor der Pause spielte Brett Olson die Scheibe hart in den Slot. Dimitri Pätzold wehrte den Puck ab, doch der sprang Garrett Noonan an den Körper. Er versuchte, ihn mit der Hand von der Linie zu wischen, traf die Latte, von dort sprang das Hartgummi an den Rücken von Pätzold und ins Tor. So stand es nach einem eigentlich ausgeglichenen Drittel 0:4 aus Gästesicht.

Zum zweiten Durchgang blieb Pätzold auf der Bank. Ihn ersetzte Patrick Klein. Doch auch der vermochte nicht zu verhindern, dass sein Team nun sichtbar an Selbstvertrauen eingebüßt hatte. So war es nach nur gut zwei Minuten im zweiten Durchgang erneut Collins, der die Scheibe bekam und per Alleingang dem jungen Goalie keine Chance ließ. Es kam sogar noch schlimmer, denn in der 27. Minute war es David Elsner, der zum 6:0 einschoss. Die Pinguine schienen auf ein Debakel zuzutaumeln, aber in der 30. Minute sendeten sie zumindest ein kleines Lebenszeichen. Garrett Noonan brachte die Scheibe vor das Tor und Kirill Kabanov fälschte sie unhaltbar zu seinem ersten DEL-Tor und dem gleichzeitigen 1:6 ab. Das Tor gab den Gästen zumindest etwas Auftrieb, sie gestalteten das Spiel jetzt wieder ausgeglichener, zumal Ingolstadt naturgemäß einen Gang zurück schaltete. Das nutzten die Pinguine in der 34. Minute zum 2:6 durch Philip Riefers, der die Scheibe aus kurzer Distanz genau ins Kreuzeck setzte. Wer nun aber hoffte, es könnte noch einmal eng werden, der hatte die Rechnung ohne Mike Collins gemacht. Der ehemalige Krefelder traf in der 36. Minute zum 7:2 und machte damit auch seinen ersten DEL-Hattrick komplett. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.

Der Schlussdurchgang sah früh ein Unterzahlspiel für die Pinguine, doch die liefen den Konter. Addi Grygiel erkämpfte sich den Puck und setzte ihn per Rückhand in die Maschen: 3:7 (46.). Die Pinguine zeigten jetzt Charakter und blieben dran! In der 51. Minute kam Joel Keussen von der blauen Linie zum Schuss und traf mit etwas Glück zum 4:7. Vielleicht wäre es sogar noch einmal eng geworden, hätte Grygiel in der 54. einen Abpraller nicht knapp neben, sondern ins Tor gesetzt. So aber blieb es beim Drei-Tore-Rückstand. Dennoch nahm Brandon Reid rund eineinhalb Minuten vor dem Ende Klein vom Eis. Am Ergebnis änderte das aber nichts mehr. Es blieb beim 4:7.

Nun geht es für die Krefelder am Freitag auf heimischem Eis gegen Iserlohn darum, den ersten Sieg der neuen Saison zu holen. Karten hierfür wie gewohnt (und ohne Schlangen) unter www.kevtickets.de!

1:0 12. Sullivan (Greilinger, Collins)

2:0 19. Collins (Edwards, Cannone)

3:0 19. Grelininger (D’Amigo)

4:0 20. D’Amigo (Olson)

5:0 23. Collins ( Cannone, Kelleher)

6:0 27. Elsner (Wagner, Wohlgemuth)

6:1 30. Kabanov (Noonan)

6:2 34. Riefers (Pietta)

7:2 36. Collins (Kelleher, Cannone)

7:3 46. Grygiel (Miller) SHG

7:4 51. Keussen (Pietta)

Strafen:

Ingolstadt: 4

Krefeld: 10+10 Noonan

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