Pinguine verlieren 2:5 (1:0, 0:3, 1:2) gegen Mannheim

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Nach zwei eigentlich guten, aber unter dem Strich leider erfolglosen Auswärtsauftritten stand für die Krefeld Pinguine heute das Heimspiel gegen die Adler Mannheim an. Dabei hingen die Früchte natürlich hoch, gehören die Quadratestädter

doch zu den absoluten Ligafavoriten und legten unlängst mit der Verpflichtung von NHL-Verteidiger Carlo Colaiacovo noch einmal sehr beeindruckend nach. Die Pinguine auf der anderen Seite mussten vor 4.512 Zuschauern, darunter über 900 Mannheimer, die per Sonderzug angereist waren, mit den Ausfällen von Thomas Supis (Arm), Christian Kretschmann (Hand), Dragan Umicevic (Zerrung) und Marcel Müller (krank) zurecht kommen. Entsprechend schwer war die Aufgabe für die Schwarz-Gelben,die im Tor diesmal wieder mit Patrick Galbraith begannen. Ihm gegenüber stand in Nationalgoalie Dennis Endras einer der besten Vertreter seines Faches in der DEL.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives, Teils hitziges Spiel, in dem die Pinguine in der 6. die erste große Chance hatten, doch Schymainski verpasste einen Abpraller knapp. Auch weiter beherrschten die Schwarz-Gelben das Geschehen, auch aufgrund zweier Überzahlspiele. Im zweiten davon rutschte dann ein Schuss von Mancari durch und augenscheinlich über die Linie, doch die Schiedsrichter entschieden nach Videobeweis auf kein Tor. Die Pinguine aber ließen sich nicht irritieren und eine Minute später zog Vainonen ab und traf per Schlagschuss zu seinem ersten DEL-Treffer. Auch in der Folge blieb es hitzig. Tore aber fielen nicht und so ging es mit einem insgesamt absolut verdienten 1:0 in die Pause.
Der zweite Abschnitt begann dann mit einer Unterzahl der Pinguine.Diese überstanden sie, doch gerade,als sie komplett waren, setzte sich Wolf überragend durch und bediente Kolarik, der nur noch zum Ausgleich einschieben musste. Die Pinguine aber zeigten sich keineswegs verunsichert, sondern spielten weiter nach vorn und hatten gute Chancen durch Schymainski,Vasiljevs oder Sonnenburg. Doch Endras war stets zur Stelle. Und so kam es, wie so oft. Bei einem ihrer seltenen Angriffe kamen die Adler zum 1:2 durch Colaiacovo. Und es kam noch schlimmer, denn als in der 37. die Pinguine erneut in Unterzahl spielten, traf Adam zum 1:3. Dieses Ergebnis nahmen clevere Adler dann gegen eigentlich spielerisch durchaus mindestens gleichwertige Pinguine mit in die zweite Pause.
Zum letzten Drittel kamen die Gäste dann mit sichtbarem Rückenwind und setzten die Pinguine eigentlich erstmals an diesem Nachmittag wirklich unter Druck. Und das zahlte sich aus, denn Adam traf zum 1:4 (44.).Die Pinguine aber kämpften weiter und kamen in der 49. zum Anschluss durch Rosa, der, endlich mal mit etwas Scheibenglück, im Powerplay traf. Die Hausherren witterten jetzt nochmals die sprichwörtliche Morgenluft und drängten auf ein weiteres Tor. Gut zwei Minuten vor dem Ende nahm Franz Fritzmeier seine Auszeit und den Torwart vom Eis. Doch auch das brachte nichts mehr. Im Gegenteil: Colaiacovo traf zum 2:5-Endstand.
Damit mussten die Pinguine trotz insgesamt durchaus guter Leistung gegen eines der Topteams der Liga eine weitere Niederlage einstecken. Mit einem ähnlichen Auftreten sollten die Punkte in den kommenden Partien aber wieder kommen. Wichtig wäre dies natürlich gleihc am Freitag gegen Düsseldorf, denn dabei handelt es sich nicht nur um das so wichtige Derby, sondern auch um einen direkten Playoffkonkurrenten.

Tore:
1:0 12. Vainonen (Collins, Little)
1:1 25. Kolarik (Wolf, Festerling)
1:2 34. Colaiacovo (Wolf, Festerling)
1:3 37. Carle (Adam, Kink) PP
1:4 44. Adam (M. Goc, Kink)
2:4 49. Rosa (Little, Hambly) PP
2:5 59. Colaiacovo (M. Goc, Akdag)

Strafen:
Krefeld: 12
Mannheim: 10+10 Sparre