Pinguine unterliegen Straubing

Pinguine unterliegen Straubing

Im ersten Spiel des Kalenderjahres 2018 verloren die Pinguine am heutigen Mittwochabend gegen die Straubing Tigers mit 3:4 (1:0, 0:2, 2:2).

Die Schwarz-Gelben mussten dabei im Vorhinein die Enttäuschung der unglücklichen Niederlage in letzter Minute gegen die Iserlohn Roosters im letzten Spiel vor Silvester verdauen. Personell galt es vor 3.290 Zuschauern darüber hinaus, Christoph Gawlik zu ersetzen, der gegen die Sauerländer im letzten Drittel das Eis verletzt hatte verlassen müssen und auch gegen Straubing nicht zur Verfügung stand. Für ihn nahm Matt Mackay die Rolle als Center des Blocks mit Tim Miller und Adrian Grygiel ein. Im Tor der Pinguine stand Patrick Klein, der im ersten Heim-Vergleich mit den Niederbayern seinen ersten DEL-Shutout gefeiert hatte. Sein Gegenüber war Sebastian Vogl.

Die Pinguine legten gleich los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr und hatten in den ersten Sekunden Chancen und schon nach rund einer Minute gab es die erste Überzahl der Pinguine, die nicht einmal eine Zeigerumdrehung später zu einem 5 gegen 3 wurde. Diese Chance wurde zunächst vergeben, doch in der folgenden einfachen Überzahl kam Markus Nordlund zum Direktschuss. Martin Schymainski fälschte unhaltbar ab und das Hartgummi schlug zum 1:0 in die Maschen (4.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne ganz klare Chancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren das leicht feldüberlegene Team waren. Die erste Unterzahl der Partie überstanden die Pinguine um die 15. Minute ohne große Probleme, mussten aber zunehmend das spielerische Übergewicht den Gästen überlassen. Diese aber schlugen daraus kein Kapital und so ging es mit 1:0 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt sah dann weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, in dem es zwar auf beiden Seiten Gelegenheiten gab, ganz klare Chancen aber Mangelware blieben. Die Pinguine überstanden ein weiteres Unterzahlspiel sicher und hatten darin sogar zwei, dreimal die Konterchance, doch der letzte Pass kam jeweils zu ungenau. Die klareren Situationen hatten aber insgesamt die Hausherren, doch in der 32. Minute zog Samuel Klassen einfach von der blauen Linie ab. Im Slot war viel Verkehr und Klein hatte keine Sicht und so schlug der Puck zum allerersten Straubinger Tor gegen Krefeld in dieser Saison im dritten Spiel ein. Und es kam sogar noch schlimmer, denn nur drei Minuten später konterte der Gast nach einem Pinguine-Scheibenverlust im Angriff schnell und bei einem 2-auf-1 kam schließlich Maury Edwards zum Schuss und traf flach ins lange Eck zum 1:2. Die Pinguine waren nach dem Rückstand sichtlich irritiert, kämpften zwar weiter, aber schafften es zunächst nicht, sich durchzusetzen. Acht Sekunden vor der Pause bekamen sie auch eine weitere Strafzeit, so dass sie in Unterzahl in den Schlussabschnitt gingen.

Die Überzahl nutzten die Tigers nach rund eineinhalb Minuten, als Kyle MacKinnon einen Abpraller in die Maschen drückte. Die Zuschauer wurden jetzt zunehmend unruhig und die Pinguine wirkten verunsichert. In der 47. Minute verloren sie im eigenen Drittel den Puck und die Tigers bekamen so den Alleingang, den aber Klein sicher abwehrte. Wenig später dann die große Chance zum Anschluss, als Markus Nordlund schön in den Slot spielte, doch Adi Grygiel brachte vor dem leeren Tor unter Bedrängnis die Kelle nicht an die Scheibe, so blieb diese große Chance ungenutzt. Wenig später dann aber doch der Anschluss, als in der 51. Minute Kevin Orendorz mit einem starken Forecheck den Puck eroberte und auf Martin Ness spielte. Der zog ab und Diego Hofland fälschte wohl noch leicht ab, so dass das Hartgummi zum 2:3 einschlug. Doch keine Minute später konnte Klein einen Schuss nur prallen lassen und Jeremy Willams nahm den Puck direkt und traf zum 2:4. Doch die Pinguine blieben dran, eroberten erneut im Forecheck die Scheibe und Daniel Pietta blieb, obschon gefoult, auf den Beinen, brachte den Puck zur blauen Linie. Nordlund zog ab und Kapitän Adi Grygiel staubte den Abpraller von der Bande aus spitzem Winkel zum 3:4 ab. Wenig später überstanden die Hausherren eine weitere Strafe sicher und machten dann nochmal viel Druck, doch die Uhr lief unerbittlich herunter. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Rick Adduono seine Auszeit und kurz später Patrick Klein vom Eis. Doch es reichte nicht mehr und so ging der Auftakt ins Jahr 2018 mit 3:4 für die Pinguine verloren.

Für die geht es nun am Freitag nach Bremerhaven, ehe am Sonntag die Schwenniger Wild Wings zum nächsten Heimspiel zu Gast sind.

Tore:

1:0 4. Schymainski (Nordlund, Feser) PP

1:1 32. Klassen (Williams, Connolly)

1:2 35. Edwards (Connolly, Willams)

1:3 42. MacKinnon (Oblinger, Mitchell) PP

2:3 51. Hofland (Ness, Orendorz)

2:4 52. Willams (Dotzler, M. Zalewski)

3:4 54. Grygiel (Nordlund, Pietta)

Strafen:

Krefeld: 8

Straubing: 4

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