Pinguine unterliegen DEG in knappem Spiel mit 1:2

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Im einzigen Heimspiel der Saisonvorbereitung vor dem DEL-Auftaktspiel unterlagen die Pinguine am heutigen Freitagabend mit 1:2 (1:2, 0:0, 0:0) gegen die Düsseldorfer EG. 

Die Hausherren gingen das vorletzte Testspiel mit neuen Reihen an. Daniel Pietta ging mit Jordan Caron und Chad Costello aufs Eis. Jacob Berglund stürmte zwischen Mathias Trettenes und Vinny Sapornary. Travis Evanyk führte die Reihe mit Philip Riefers und Greger Hanson und Adrian Grygiel war der Center zwischen Diego Hofland und Martin Schymainski. Verzichten musste Trainer Brandon Reid auf Kyrill Kabanov. Im Tor der Pinguine begann vor 3.050 Zuschauern der erfahrene Dimitri Pätzold. Ihm stand auf Düsseldorfer Seite Fredrik Pettersson-Wentzel gegenüber. Das Spiel fand in der altehrwürdigen Rheinlandhalle statt.

Die erste gute Krefelder Chance hatte in der 5. Minute Adrian Grygiel, der in Unterzahl den Puck eroberte und von Höhe der Bullypunkte aus zentraler Position abzog. Doch sein Versuch wurde ebenso eine Beute des DEG-Keepers, wie wenig später Schüsse von Philipp Bruggisser und Joel Keussen. Es entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel. Die größere individuelle Klasse der starbesetzten Gäste um den ehemaligen DEL-Topscorer Calle Ridderwall glichen die Pinguine mit der größeren Leidenschaft aus. Als in der 10. Minute Ryan Mckiernan auf der Strafbank saß, zog Caron von der linken Seite vor das Tor und hob das Hartgummi zur Freude der Fans mit der Rückhand ins Kreuzeck. In der 13. Minute musste dann der bis dahin gute Pätzold nach einem Zusammenprall vom Eis. Nach einer schwereren Verletzung sah es zunächst nicht aus, genaueren Aufschluss wird eine nähere Untersuchung bringen. Für ihn übernahm Patrick Klein. In der 16. Minute galt es dann, 42 Sekunden doppelte Unterzahl zu überstehen, doch als noch 7 Sekunden der ersten Strafe auf der Uhr standen, schoss Alexander Barta zum Ausgleich ein. Die zweite Strafe stand noch auf der Uhr, als Stefan Reiter einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:2 abfältschte. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Durchgang war dann zunächst der türkise Gast leicht überlegen und verlagerte das Geschehen mehr vor das Tor der Pinguine. Die hatten erst in der 27. Minute die nächste gute Gelegenheit, als Ewanyk den Nachschuss eines Schlagschusses neben den Kasten setzte. Die Szene gab den Gastgebern wieder Schwung, sie gestalteten das Geschehen fortan wieder offen. Gute Chancen allerdings waren auf beiden Seiten Mangelware. Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen an der Bande, wodurch sich aber bei beiden Mannschaften kaum spielerische Elemente entfalten konnten. Glück hatte Wentzel im DEG-Tor in der 36. Minute, als ihm Grygiel hinter dem eigenen Tor die Scheibe abjagte, diese dann aber nicht unter Kontrolle brachte und so den möglichen Ausgleich verpasste. So blieb es bis zur zweiten Pause beim 1:2 aus Sicht der Hausherren.

Der letzte Abschnitt zeigte dann ein ähnliches Bild. Die Pinguine drängten und wollten sichtbar den Ausgleich, schafften es aber nicht, sich gegen defensiv stabile Düsseldorfer ganz klare Chancen herauszuspielen. Die Möglichkeit bekamen sie dann in der 49. Minute, als sich der Gast einen Wechselfehler erlaubte und somit in Unterzahl agieren musste. Die beste Gelegenheit hatte nach genau einer Minute Überzahl Costello, der einen Schuss von der blauen Linie brandgefährlich abfälschte, doch das Spielgerät strich um Haaresbreite am linken Torpfosten vorbei. Auch in der restlichen numerischen Überlegenheit gelang der Ausgleich nicht. Ebensowenig wie in der 53. Minute, als Martin Lefebvre nach tollem Zuspiel frei zu Schuss kam, aber an Wentzel scheiterte. Die nächste gute Gelegenheit hatte zwei Minuten vor dem Ende erneut Costello, der aus kurzer Distanz per Rückhand die Scheibe nicht am DEG-Schlussmann vorbei brachte. 80 Sekunden vor Spielende ging Klein vom Eis und die Schwarz-Gelben drängten mit 6 gegen 5 auf den Ausgleich. 16 Sekunden vor Spielende stand Hanson plötzlich frei vor Wentzel, vermochte diesen aber nicht zu bezwingen.

So blieb es nach einer spannenden Partie beim 1:2 aus Sicht der Pinguine. Die zeigten aber durchaus vielversprechende Ansätze für den DEL-Auftakt in einer Woche gegen die Pinguins Bremerhaven. Am Sonntag reist das Team von Coach Reid zum letzten Test nach Frankfurt.

Tore:

1:0 10. Caron (Costello, Bruggisser) PP

1:1 17. Barta (McKiernan) PP2

1:2 18. Reiter (Ebner, Ridderwall) PP

Strafen:

Krefeld: 16

Düsseldorf: 14