Pinguine scheiden nach Niederlage aus dem MagentSport Cup aus

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Es war der Showdown um den Einzug in das Halbfinale des MagentSport Cups. Mit einem Sieg hätten die Pinguine dieses Zwischenziel noch erreichen können. Im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG unterlagen die Schwarz-Gelben jedoch mit 0:3. Am Ende war Düsseldorf insbesondere im Mittelabschnitt stärker und sorgte dort für die Vorentscheidung.
Die Einstellung unserer Jungs war dabei anfänglich nicht zu bemängeln. Beide Mannschaften gingen mit hohem Tempo in die Partie, Laufbereitschaft war auf beiden Seiten zu erkennen. Zu richtigen Torchancen kamen beiden Mannschaften in den ersten fünf Minuten jedoch nicht. Die Düsseldorfer waren es, die den heute von Beginn an spielenden Marvin Cüpper zum ersten Mal testeten. Ken Andre Olimb eroberte sich im eigenen Drittel die Scheibe und leitete den Konter ein. Seinen Doppelpass mit Daniel Fischbuch konnte der Norweger jedoch nicht vollenden, da ihm die Scheibe, aus Sicht der Krefelder, glücklicherweise versprang.
Die zweite gute Möglichkeit ergab sich den Düsseldorfern im Powerplay als zuerst Tom-Eric Bappert und wenig später Laurin Braun auf die Strafbank mussten und die Pinguine so in eine 5-gegen-3-Situation gerieten. Cüpper und seine drei Mitspieler auf dem Eis konnten trotz des hohen Drucks der DEG die Null zunächst halten. Auch im weiteren Verlauf des Drittels stoppte Cüpper in der 17. Spielminute eine gute Schussmöglichkeit Fischbuchs, der auffälligster Akteur im gelb-roten Dress war. Die größte Chance des KEV gab es in der 18. Spielminute, als Laurin Braun und Leon Niederberger zum zwei-auf-eins aufbrachen, Braun mit einem direkten Schuss auf die kurze Ecke am jungen Mirko Pantkowski im Gehäuse der Düsseldorfer aber scheiterte.
Es sollte die letzte gute Chance der Pinguine für längere Zeit bleiben. Im zweiten Drittel waren zwar immer wieder Bemühungen der Krefelder zu erkennen, jedoch wird man nur wenige Beobachter finden, die Widersprechen, wenn man behauptet, dass der Mittelabschnitt eines der schwächsten Drittel des MagentaSport Cups war. Das Ergebnis: Ein 0:3 Rückstand. Den Torreigen eröffnete Marco Nowak in der 26. Spielminute mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie, nachdem Jerome Flaake Cüpper vor dem Tor die Sicht nahm. Der Kontakt zwischen Cüpper und Flaake wurde zwar im Videobeweis überprüft, war jedoch nicht deutlich genug, um die Entscheidung der Schiedsrichter zu verändern.
Der zweite Schlag in der 32. Spielminute gelang Daniel Fischbuch, der nach einem guten Aufbaupass Bernhard Ebners unseren Rückkehrer Alex Trivellato austanzte und Cüpper mit einem schnellen Handgelenkschuss durch die Beine überwinden konnte.
Den dritten und letzten Treffer des Abends erzielten die Düsseldorfer mit der gleichen Schablone, die sie beim ersten Treffer genutzt hatten. Über den Ex-Krefelder Eugen Alanov und Fischbuch kam die Scheibe erneut an die blaue Linie auf den Schläger von Marc-Anthony Zanetti, der den Puck zum Tor brachte. Dieses Mal wurde Cüpper jedoch nicht nur von einem Gegner sondern, wie aus der Hintertor-Perspektive zu erkennen war, auch von seinen eigenen Mitspielern in der Sicht behindert und bekam kein Auge auf den Puck.
Die einzig nennenswerte Chance im zweiten Abschnitt hatten wir durch Martin Schymainski in der 30. Minute. Nach guter Vorarbeit von Niklas Postel und Vinny Saponari konnte „Schymmi“ fast eine Unachtsamkeit der Düsseldorfer Defensive und einen Fehlgriff Pantkowskis ausnutzen.
Wer im Schlussabschnitt auf ein Comeback der Pinguine hoffte, wurde leider enttäuscht. Zu abgeklärt spielten die Düsseldorfer die Uhr herunter. Einzelne Chancen, beispielsweise als Laurin Braun Mirco Sacher acht Minuten vor dem Ende den Puck auf den Schläger servierte, wurden ebenso vereitelt, wie eine Überzahlsituation, die die Krefelder innerhalb weniger Sekunden in ein Unterzahl-Spiel verwandelten. Symptomatisch, für einen gebrauchten Eishockey-Tag. Letzter Lichtblick des Tages war der ausgezeichnete Save Marvin Cüppers in der 56. Minute, als er aus kürzester Distanz Maximilian Kammerers Schuss parieren konnte. Sein bester der 35 Saves an diesem Abend.
Am Ende sind die Pinguine leider nur um eine Erfahrung reicher geworden. Cheftrainer Mihails Svarinskis sprach nach dem Spiel davon, dass er generell zwar mit der Defensivleistung zufrieden sei, man aber mit 32 Schüssen keinen Treffer erzielen konnte. Der Trainingsfokus für die kommenden Tagen ist also bereits gefunden.