Pinguine kommen drei Mal gegen DEG zurück – OT Sieg

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Man kann sich leider nur vorstellen wie wild es beim 4:3 OT-Sieg der Pinguine auf den Tribünen des PSD Bank Dome zugegangen wäre, wenn Zuschauer zugelassen gewesen wären. Insbesondere im Gästeblock beim Overtime-Siegtreffer Robert Sabolics. Doch, wie auch in der heimischen YAYLA Arena, sind in Düsseldorf nur Mitarbeiter und ausgewählte Journalisten zugelassen, die ein spannendes Straßenbahn-Derby erleben konnten.

Nachdem Anton Berlev beim Abschlusstraining eine leichte Verletzung erlitt, entschloss sich das Trainergespann um Igor Zakharkin neben dem wiedergenesenen Oleg Shilin auch den formstarken Sergey Belov als Backup aufzustellen. Doch trotz der Erfahrung im Tor, verpatzten die Pinguine den Start. Bereits nach zwei Minuten kam es zum Missverständnis zwischen Tom-Eric Bappert und Leon Niederberger hinter dem eigenen Tor, wodurch Brendan O’Donnell und Victor Svensson vor dem Tor zur frühen Führung einnetzen konnten.

Die DEG suchte in der Folge, wie auch im gesamten Spiel, oft den Abschluss und nahm Shilin enorm unter Beschuss. Doch die Pinguine glänzten mit der Qualität ihrer Chancen. Nachdem Volek auf Zuspiel Lewandowskis in der 10 Minute nach scheiterte, war es mit Alex Blank ein anderer U20-Nationalsspieler, der für den Ausgleich sorgte. Mit einem überlegten Schuss an die Kopfbande bediente Bappert zuerst Valkvae Olsen hinter dem Tor, der den Puck wieder vor das Gehäuse brachte und dort Blank den Puck mustergültig servierte.

Dank weiterer guter Saves von Oleg Shilin ging es mit dem Unentschieden in den zweiten Abschnitt. Hier offenbarte sich ein ähnliches Bild. Mehr Chancen für Düsseldorf, jedoch immer wieder mit gefährlichen Aktionen der Pinguine. Trotzdem sollten die Rot-Gelben die bessere Ausbeute in Drittel zwei vorzeigen können. Gleich zwei Tore konnten die Hausherren erzielen, zuerst durch Tobias Eder, der in der 26. Minute einen stark vorgetragenen Angriff seiner Mannschaft abschließen konnte, dann 1o Minuten später Brendan O’Donnell, der Shilin nach einem Alleingang tunnelte. Der zwischenzeitliche Ausgleich Lucas Lessios in der 32. Minute, ebenfalls aus einer starken Kombination zwischen ihm und den Vorlagengebern Niclas Lucenius und Jesper Jensen Aabo, bereiteten die Bühne für ein dramatisches Schlussdrittel.

Dieses sollte sich im Charakter nicht vom Rest des Spiels abheben. Erneut viele Düsseldorfer Schüsse und Chancen, die allesamt von Shilin im Tor abgewehrt werden sollten, unter anderem mit einer Magenta-Top 10 verdächtigen Parade auf der Linie sieben Minuten vor dem Ende. Die Pinguine lebten und erspielten sich letztlich zwei Minuten vor Spielende den Ausgleich. Nach einem Schuss von Bappert entstand Gefahr vor dem Tor. Mirko Pantkowski im Tor der Löwen, der sich noch von der ersten Abwehraktion erholte, scheiterte an dem Versuch der Reboundkontrolle zuerst an Bracco, dann an Arturs Kulda, der eines seiner wenigen, aber in diesem Fall umso wichtigeren Tore machte.

Pari ging es in die Verlängerung. Diese konnte Robert Sabolic mit seinem sechsten Tor im sechsten Spiel für die Pinguine entscheiden. Mit Geschwindigkeit von der Bank kommend nah er das Zuspiel von Bracco auf und ließ zuerst einen Düsseldorfer Verteidiger, dann Pantkowski stehen.

 

Strafen

DEG 4

KEV 2

 

Tore

1:0 (02:00) Svensson (O’Donnell)

1:1 (16:27) Blank (Olsen, Bappert)

2:1 (25:35) Eder (Barta, Ehl)

2:2 (31:01) Lessio (Lucenius, Jensen Aabo)

3:2 (36:15) O’Donnell (Fischbuch, Heinzinger)

3:3 (58:13) Kulda (Bracco, Sabolic)

3:4 (60:54) Sabolic (Bracco, Weiß)

DŸsseldorfer EG gegen die Krefeld Pinguine am 18.01.2022 in DŸsseldorf, Deutschland.
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