Pinguine holen beim 3:2 n.P. in Wolfsburg wichtigen Auswärtssieg

Pinguine holen beim 3:2 n.P. in Wolfsburg wichtigen Auswärtssieg

Durch ein Gegentor gut vierMinuten vor dem Ende verpassten die Pinguine den Dreier, holten aber beim 3:2(1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 1.0) n.P. zwei wichtige Zähler in Wolfsburg. Für dieKrefelder begann diesmal Dimitri Pätzold im Tor.

Um allen sonstigenKontingentspielern die Einsatzchance zu geben, war Ilja Proskuryakov in Krefeldgeblieben und Ennio Albrecht als Backup dabei.

Die Pinguine begannen gut und spielten munter nach vorn. Die erste wirklich gute Chance hatte in der 5. Minute Daniel Pietta, als er einen harten Pass von Phillip Bruggisser unmittelbar vor Wolfsburg Torwart David Leggio gefährlich abfälschte, doch der Schlussmann der Gastgeber parierte. Richtig heiß wurde es dann in der 7. Minute. Erst traf Pietta die Scheibe nicht richtig. Sekunden später tauchte Samson Mahbod frei vor Leggio auf, wusste diesen aber nicht zu überwinden und erneut einige Sekunden danach war es Alex Trivellato, der am US-Amerikaner scheiterte. In der 9. Minute war es dann aber doch so weit. Martin Schymainski war durch, zog ab und die Scheibe rutschte Leggio durch die Hosenträger zum hochverdienten 1:0 für die Gäste in die Maschen. Nur Augenblicke später war es erneut Mahbod, der durch war, doch Leggio parierte einmal mehr. Auch im weiteren Spielverlauf waren die Pinguine klar spielbestimmend. Für Wolfsburg lief nichts zusammen. Das veranschaulicht am besten eine Szene kurz vor Drittelende, als Wolfsburgs Spencer Mahacek einen Check verpasste und statt des Krefelders seinen Teamkameraden Gerrit Fauser nach allen Regeln der Kunst umcheckte. Der lag daraufhin regungslos auf dem Eis und musste auf einer Trage direkt ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle gute Besserung an den Nationalstürmer.

Die große Gelegenheit zum 2:0 hatten die Pinguine dann in der 23. Minute. Bei einem 3-auf-1 hatte Pietta Kirill Kabanov und Bruggisser mit dabei, schoss dann aber selbst und Leggio parierte. Aufgeschoben war aber nicht aufgehoben. In der 27. ging Chad Costello über Links ins Drittel und passte den Puck hart in die Mitte. Dort wartete Kabanov, doch vor dem Russen war Verteidiger Jeff Likens mit der Kelle da. Die Scheibe sprang aufs Tor und rutschte Leggio erneut durch die Beine ins Netz. Bis dato dominierten die Schwarz-Gelben das Spiel fast nach Belieben, doch in der 29. Minute stand plötzlich Björn Krupp frei und hämmerte das Hartgummi in den Winkel. Die Schiedsrichter aber bemühten den Videobeweis und sahen, dass Alex Weiss mit dem Schläger Pätzolds Fanghand heruntergedrückt hatte. Darum verwehrten sie dem Treffer die Anerkennung. Die erste Überzahl des Spiels hatten die Pinguine dann kurz vor der Pause. Volle zwei Minuten kontrollierten sie den Puck im gegnerischen Drittel, doch die Scheibe wollte nicht ins Tor. Und so konnte sich Wolfsburg, gerade vollzählig, befreien und kam Sekunden vor der Pause zum 1:2 durch Jason Jaspers.

Der Schlussdurchgang sah dann ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem ganz klare Chancen zunächst Mangelware blieben. Wolfsburg wurde in einer unübersichtlichen Situation in der 44. Minute gefährlich, ansonsten ließen die Pinguine wenig zu. In der weiteren Folge blieb es ein ausgeglichenes, eher zerfahrenes Spiel ohne ganz klare Chancen. Doch in der 56. Minute war es, wie schon beim ersten Wolfsburger Tor, wieder so, dass plötzlich ein Stürmer, diesmal Daniel Sparre, aus heiterem Himmel frei vor Pätzold stand und zum recht überraschenden Ausgleich einschoss. Die Pinguine wirkten jetzt geschockt und kamen nicht mehr zurück. So ging es in einem Spiel, in dem lange Zeit alles für die Pinguine lief, doch in die Overtime.

Diese war gerade 30 Sekunden alt, da setzte sich Wade Bergman gut durch und nagelte das Hartgummi ans Lattenkreuz. Es folgten Chancen auf beiden Seiten und zehn Sekunden vor dem Ende stand plötzlich Greger Hanson frei vor Leggio, wurde per Stockschlag gestoppt und bekam den Penalty. Diesen aber parierte der Wolfsburger Torwart und so ging es ins Penaltyschießen.

Brent Aubin scheiterte am Pfosten, Mathias Trettenes verwandelte wunderschön. Sparre, Mahbod und Steven Raabe scheiterten und so ging der Sieg nach Krefeld. Die Pinguine empfangen nun am Sonntag um 16.30 Uhr die Kölner Haie. Karten für dieses Spiel werden in vielen Blöcken bereits knapp.

Tore:

0:1 9. Schymainski (Riefers, Trivellato)

0:2 23. Costello (Lefebvre, Pätzold)

1:2 40. Jaspers (Sparre, Busch)

2:2 56. Sparre (Machacek, Krupp)

2:3 65. Trettenes GWPS

Strafen:

Wolfsburg: 4

Krefeld: 4

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