Pinguine gewinnen erstes Derby des Jahres

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Das Eishockey-Jahr 2022 begann bekanntermaßen schleppend. Gleich drei Spiele mussten wegen Corona-Fällen beim Gegner abgesagt werden. Umso nervöser blickte man nach Köln, wo insgesamt acht Spieler verletzungs- und krankheitsbedingt fehlten. Trotzdem stand den Pinguinen eine entschlossene Kölner Mannschaft gegenüber, die das Spiel bis zum Schluss eng hielt.

Mehr als das: Sie ging sogar nach 21 Sekunden in Führung. Zach Sill nutze Jesper Jensen Aabo als Sichtblockade für Sergey Belov, der den weiterhin angeschlagenen Oleg Shilin vertrat. Überrascht von dem schnellen Schuss, sah er zugegebenermaßen recht unglücklich aus und musste somit bereits ohne Scheibenkontakt das erste mal hinter sich greifen. Letztlich zeigte der Russe mit einigen wichtigen Paraden im Laufe des Spiels, dass auf ihn trotz kritischer Stimmen Verlass ist.

Die Schwarz-Gelben glichen noch im ersten Drittel aus. Bei angezeigter Strafe in der 10. Minute setzte Jeremy Bracco Alexander Bergström perfekt in Szene. Der Schwede nutzte den durch den sechsten Feldspieler gewonnen Raum und verwertete einen kurzen Alleingang zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel kamen die Pinguine noch besser ins Spiel und zwangen die Haie zu Strafzeiten. Sowohl Andreas Thuresson als auch Jan-Luca Sennhenn saßen in der 33. Spielminute auf der Strafbank als die PP-Einheit der Pinguine zum 2:1 zuschlug. Wieder waren Jesper Jensen Aabo und Alexander Bergström beteiligt, dieses Mal mit dem Torschützen Robert Sabolic.

Doch die Haie gaben nicht nach und erspielten sich auch ihrerseits gute Chancen. Die Beste in der 39. als Zerressen zuerst an Belovs Stockhand, dann Uvira am Pfosten scheiterten.

Der Schlussabschnitt wich in seiner Dramatik nicht vom restlichen Spiel ab. Beide Mannschaften versuchten das Ruder an sich zu reißen. Die Haie suchten den Ausgleichstreffer und fanden glücklicherweise nur Metall. Näher als Maxi Kammerers Lattenschuss acht Minuten vor dem Ende, sollten die Kölner nicht an den Ausgleich herankommen.

Mit Justin Pogge aus dem Tor für einen sechsten Feldspieler, besiegelte Sabolic mit seinem zweiten Tor und dem dem dritten Punkt Alexander Bergströms in der Schlussminute den ersten Sieg der Pinguine im neuen Kalenderjahr.

 

Strafen

KEV 4

KEC 8

 

Tore

0:1 (00:21) Sill (Üffing)

1:1 (09:36) (EA) Bergström (Bracco, Jensen Aabo)

2:1 (32:08) Sabolic (Bergström, Jensen Aabo)

3:1 (59:14) (EN) Sabolic (Bergström)