Pinguine gewinnen 6-Punkte-Spiel in Bietigheim

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Eine leider zu gewohnt gewordene Stimmung umhüllte das Spiel der Krefeld Pinguine und der Bietigheim Steelers. Aufgrund der verschärften Regeln der Corona-Verordnung musste das Spiel vor leeren Rängen stattfinden. Am Ende waren es die Pinguine, die sich von einem Rückstand erholen und einen wichtigen Auswärtssieg eintüten konnten.

Das erste Drittel war fest in der Hand der beiden Torleute Sami Aittokallio auf Seite Bietigheims und des wieder zurückgekehrten Oleg Shilin im Tor der Seidenstädter. So konnte Shilin früh den Führungstreffer durch den Ex-Düsseldorfer Alexander Preibisch in der 4. Minute verhindern, Aittokallio wenige Sekunden später den Gegentreffer auf anderer Seite als Anton Berlev frei vor dem Tor auftauchte.

In der 19. Minute erzielten die Hausherren jedoch doch noch die Führung. Nach einem Aufteilungs-Fehler in der Verteidigungszone der Pinguine stand Riley Sheen plötzlich völlig frei für einen One-Timer und ließ sich nicht zwei Mal bitten – die 1:0 Pausenführung.

Doch die Pinguine reagierten couragiert. In der 25. Minute bediente Jeremy Bracco Jesper Jensen Aabo mit einem schönen Doppelpass. Der Däne überwindete Aittokallio auf der Fanghandseite und sorgte damit für den Ausgleich. Weitere Chancen verpufften bei den beiden Schlussmännern und durch das Unentschieden war der Tisch gedackt für einen spannenden Final-Abschnitt.

Dieser sollte wieder den Pinguinen gehören. Die Steelers sollten zwar noch zu einigen Torchancen kommen, die beste durch Rene Schoofs in der 45. Minute, als er einen Patzer der Krefelder Verteidigung nutze, jedoch am besonnenen Shilin scheiterte.

In der 49. Minute brachten sich die Schwarz-Gelben selbst auf die Gewinnerstraße. Nach einer Druckphase spielte Jensen Aabo den Puck zu Jeremy Bracco, der wiederum den Verkehr vor dem Tor nutzte, um einen Handgelenkschuss Richtung Tor zu bringen. Auf dem Weg dorthin fälschte Niclas Lucenius das Spielgerät unhaltbar zum 2:1-Führungstreffer ab.

Bietigheim wirkte anschließend etwas rat- und ideenlos, gab sich jedoch auch noch nicht geschlagen. Doch mit er offensiveren Ausrichtung ergaben sich größere Lücken, die die Pinguine zur Vorentscheidung ausnutzten. Es war das Premieren-Tor für Anton Berlev, der sich hinter Jalen Smerek davonschlich und perfekt von Thomas Valkvae Olsen in Szene gesetzt wurde und den Puck nur noch ins Tor abtropfen lassen musste.

Mit nur noch drei Minuten auf der Uhr war es eben jener Thomas Valkvae Olsen, der mit einem Empty-Net-Tor den 4:1-Auswärtssieg der Pinguine komplettierte.

 

Srafen

SCB 4

KEV 2

 

Tore

1:0 19. Sheen (Stretch, Renner)

1:1 25. Jensen Aabo (Bracco, Braun)

1:2 49. Lucenius (Bracco, Jensen Aabo)

1:3 55. Berlev (Valkvae Olsen, Gläßl)

1:4 57. (EN) Valvae Olsen (Braun, Gläßl)