Pinguine geben beim 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:1) n.V. in Bremerhaven unglücklich zwei Punkte ab

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Nach den Aufregungen der vergangenen Tage und der Aussprache der Mannschaft am Wochenbeginn, wollten die Pinguine beim heutigen Auswärtsspiel in Bremerhaven zeigen, dass sie nun die Wende zum besseren einleiten können.

Vor 3.904 Zuschauern an der Nordsee musste Franz Fritzmeier weiterhin auf Umicevic und Supis verzichten. Im Tor setzte der Coach die Rotation fort und diesmal wieder auf Patrick Galbraith. Ihm gegenüber im Kasten der Gastgeber stand ex-Pinguin Jerry Kuhn.
Die Partie sah dann zunächst zwei Teams, die vor allem darauf bedacht waren, ihr eigenes Tor zu sichern und aus einer stabilen Defensive zu agieren. Doch in der 7. Minute fing Mancari einen Klärungsversuch von Kuhn im gegnerischen Drittel ab und passte sofort auf Collins, der aus kurzer Distanz genau in den Winkel zur Führung einschoss. Die Führung gab den Pinguinen sichtlich auftrieb, ohne, dass sie dadurch zu euphorisch nach vorn gespielt hätten. Mit vier Mann hielten sie die eigene blaue Linie und schalteten bei Scheibengewinn schnell um. So gab es keine wirklich ernst zu nehmende Chance für die Hausherren, während der Gast immer wieder zumindest zu Halbchancen kamen. Besonders im ersten Powerplay wurde es dreimal durch Schymainski gefährlich. Dies blieb zwar ungenutzt, doch in der 19. Minute war es erneut der kleine Torjäger, der einen tollen Pass von Pietta von hinter dem Tor aus dem Slot im kurzen Eck versenkte. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung für Schwarz-Gelb in die Pause.
Der zweite Abschnitt sah dann ein frühes Powerplay für die Hausherren. Bergman zog von der blauen Linie ab, Bast stand unmittelbar vor Galbraith und irritierte diesen, so dass die Scheibe zum völlig überraschenden Anschluss einschlug. Die Pinguine verloren jetzt etwas die Spielkontrolle und Galbraith rückte mehr in den Mittelpunkt. Bremerhaven erarbeitete sich mehr Gelegenheiten, doch die Schwarz-Gelbe Defensive hielt und es ergaben sich sogar gefährliche Konterchancen wie durch Little bei einem 2-auf-1 in Unterzahl oder Rosa gar bei einem 3-auf-1. Letztlich blieben aber alle Chancen auf beiden Seiten ungenutzt und so ging es mit 1:2 aus Sicht der Gastgeber zum zweiten Male in die Kabinen.
Der letzte Abschnitt sah dann zunächst ein ähnliches Bild, wie Drittel Nummer eins. Die Pinguine kontrollierten das Geschehen aus einer sicheren Defensive heraus, den Hausherren fiel nicht viel ein. Doch im weiteren Verlauf drängte Bremerhaven dann immer mehr auf den Ausgleich und in der 50. zog Lampl einfach ab. Galbraith schien sicher zur Stelle zu sein, doch dann rutschte ihm die Scheibe unter dem Arm durch und rollte gerade so über die Linie. Die Pinguine antworteten mit einer großen Chance durch Rosa, doch Kuhn hielt. Wenig später hatte er dann Glück, als Little den Pfosten traf. Die Pinguine machten jetzt viel Druck und hatten Sekunden vor dem Ende die vielleicht größte Chance, als Pietta aus kurzer Distanz scheiterte. So ging es in die Overtime.
In dieser ging es rauf und runter. Müller hatte die Chance per Alleingang, wurde dabei aber leicht gehakt, was die Schiedsrichter durchgehen ließen. Und im Gegenzug stocherte Dejdar die Scheibe aus spitzem Winkel in die Maschen. So blieb es bei einem Punkt aus einem über weite Strecken überlegen geführten Spiel.
Die Pinguine wollen jetzt natürlich in Iserlohn erneut punkten und idealerweise siegen, um den spielerischen Aufwärtstrend, den dieses Spiel zweifelsohne darstellte, zu bestätigen und auch in Zählbares umzusetzen.

Tore:
0:1 7. Collins (Mancari)
0:2 19. Schymainski (Pietta, Müller)
1:2 22. Bergman (Owens) PP
2:2 50. Lampl (Bordson, Welsh)
2:3 62. Dejdar (Lampl)

Strafen:
Bremerhaven: 6
Krefeld: 4