Pinguine feiern wichtigen 3:2 (1:0, 0:0, 1:2, 1:0)-Sieg n.V. in Berlin

Kategorien
News

Nach den beiden knappen Heimniederlagen nach starker Leistung gegen die beiden Topteams aus Köln und München, wollten die Krefeld Pinguine am heutigen Mittwochabend bei DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin zurückschlagen.

Dabei gingen die Schwarz-Gelben natürlich als krasser Außenseiter in die Partie. Vor 14.200 Zuschauern in der Hauptstadt musste Rick Adduono weiterhin auf Christian Kretschmann und Thomas Supis verzichten. Da Patrick Galbraith ins Tor zurückkehrte, musste Mark Mancari in der Rolle als überzähliger Lizenzspieler auf die Tribüne. Auf Seiten der Hauptstädter begann erwartungsgemäß der Finne Petri Vehanen.
Die Gastgeber, die am Montag ihrerseits eine sehr deutliche Niederlage kassiert hatten, waren sichtlich auf Wiedergutmachtung aus und spielten aggressiv nach Vorn. Die Pinguine konzentrierten sich auf eine stabile Defensive und hatten in der 7. Minute die erste gute Chance durch Müller, aber Vehanen parierte. Viel mehr Arbeit aber gab es für Galbraith auf der Gegenseite, der mehrfach in höchster Not stark parierte. Und auch im weiteren Verlauf des Auftaktabschnitts spielte sich das Geschehen weitgehend im Krefelder Drittel ab. Doch in der 15. Minute kam Pietta bei angezeigter Strafe als sechster Feldspieler aufs Eis, wurde freigespielt und traf zum 1:0 der Seidenstädter. Die Eisbären drängten weiter auf den Ausgleich und in der 19. Minute konnte Rankel nur per Foul gestoppt werden und bekam einen Penalty zugesprochen, den aber Galbraith ebenfalls parierte. So ging es mit einem 1:0 für effektive Pinguine in die Pause.
Früh im zweiten Abschnitt gab es die große Chance zum 2:0. Ness spielte einen überragenden Pass und Mieszkowski war zur Stelle, doch Vehanen hielt überragend. (23.) Insgesamt wurden die Gäste jetzt aktiver, mussten aber weiterhin vor allem in der Defensive aufpassen. Doch Galbraith war ein ganz starker Rückhalt. Pech hatte dann in der 28. Minute Müller, als er auf tollen Pass von Ness nur das Lattenkreuz traf. Die erste Unterzahl der Pinguine gab es dann ab der 32. Minute. Die große Chance hatten sie aber selbst bei einem 3-auf-1, aber erneut hielt Vehanen. Wenig später konnten die Schwarz-Gelben dann ihrerseits ein Powerplay nicht nutzen, gestalteten das Spiel aber auch danach ausgeglichen und brachten so die knappe 1:0-Führung auch in die zweite Drittelpause.
Der letzte Abschnitt sah dann Eisbären, die stetig bemüht waren, den Ausgleich zu erzielen. Die Pinguine kämpften aufopferungsvoll und wehrten sich nach Kräften. Doch in der 48. Minute wurde der Druck doch zu groß. Plötzlich stand MacQueen frei vor Galbraith und ließ diesem keine Chance. Unmittelbar im Anschluss überstanden die Gäste ein weitere Unterzahl. Gut vier Minuten vor dem Ende hatten sie dann ihrerseits das nächste Überzahlspiel und auf tollen Pass von Müller traf Umicevic aus spitzem Winkel zur erneuten Führung. Berlin drängte jetzt natürlich auf den erneuten Ausgleich. Die Pinguine aber kämpften sprichwörtlich mit Zähnen und Klauen. Knapp 2 Minuten vor dem Ende ging Vehanen vom Eis und in der 59. Minute zog DuPont ab. Die Scheibe wurde vor Galbraith abgefälscht und schlug unhaltbar ein. Damit blieb es nach 60 Minuten beim 2:2 und ging in die Verlängerung.
In dieser war dann Müller durch und ging allein auf Vehanen zu. Im Schuss aber wurde er gefoult und traf in der Folge nicht, bekam aber den Penalty. Und diesen verwandelte der Torjäger mit einem perfekten Schuss genau in den Winkel zum Sieg!
Für die Pinguine geht es jetzt am Freitag nach Schwenningen. Dann wollen die Schwarz-Gelben nachlegen und mit einem Sieg die rote Laterne wieder abgeben.

Tore:
0:1 15. Pietta (Faber) 6 gg. 5
1:1 48. MacQueen (Busch)
1:2 56. Umicevic (Müller, Klubertanz) PP
2:2 59. Dupont (Talbot, Petersen) 6 gg. 5
2:3 62. Müller PS

Strafen:
Berlin: 10+10 Rankel
Krefeld: 8+10 Sonnenburg