Pinguine feiern verdienten 3:1 (2:0,1:0, 0:1)-Sieg gegen Schwenningen

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Es ist vollbracht! Die Pinguine feierten heute ihren ersten Heimsieg seit dem ersten Spieltag! Mit 3:1besiegten sie die Wild Wings aus Schwenningen und konnten so den Anschluss an die Playoffplätze halten.

Zum zweiten Heimspiel an diesem Wochenende traten die Seidenstädter gegen die Gäste aus dem Schwarzwald an. 3.267 Zuschauer wollten ihr Team unterstützen und ihm helfen, den Negativlauf auf eigenem Eis zu durchbrechen. Dieses Vorhaben allerdings wurde erschwert durch die Tatsache, dass Dragan Umicevic verletzt ausfiel. Der Schwede hatte bereits am Freitag ab dem zweiten Drittel nicht mehr gespielt, da seine Leistenverletzung wieder aufgebrochen war. Weiterhin musste Mike Mieszkowski, sowie natürlich der Langzeitverletzte Thomas Supis weiter aussetzen. Im Tor der Pinguine begann Patrick Galbraith, sein Gegenüber im Gästetor war Dustin Strahlmeier.
Die Pinguine begannen engagiert und setzten den Gast gleich unter Druck. Das führte früh im Spiel zur ersten Strafe der Wild Wings. Das Überzahlspiel strahlte auch durchaus Gefahr aus, was dann zu einer zweiten Strafe und damit 1:21 Minuten doppelter Überzahl führte. Und die nutzten die Pinguine! Little zog ab, Mancari spitzelte den Abpraller zu Rosa und der musste am Eck nur noch einschieben. Und es ging so weiter, denn kurz nach Ablauf der zweiten Strafzeit war es die vierte Reihe, die für Torgefahr sorgte. Sonnenburg setzte perfekt Orendorz in Szene. Der zog ab und Strahlmeier konnte nur prallen lassen. Hauner setzte sich gegen drei Verteidiger durch und netzte aus der Drehung zu seinem ersten Saisontor ein (7.). Es war natürlich ein Start nach Maß für die Schwarz-Gelben, die in der Folge das Spiel kontrollierten. Immer wieder setzten sie durchaus gefährliche Angriffe, ohne dabei im eigenen Drittel auch nur eine wirklich gefährliche Situation zuzulassen. So ging es nach – insbesondere in Anbetracht der mentalen Situation – absolut überzeugenden 20 Minuten mit 2:0 in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt sah dann zunächst Gäste, die versuchten, etwas mehr Druck zu entwickeln. Doch die Pinguine reagierten schnell und gestalteten das Spiel wieder ausgeglichen. Über weite Strecken dominierten sie sogar das Geschehen auf dem Eis. Und in der 29. Minute galt es, die zweite Unterzahl zu überstehen. Und das gelang in perfekter Form, denn Kretschmann fasste sich ein Herz, ging mit Autorität ins gegnerische Drittel und zog einfach mal ab. Der Puck schlug genau im Kreuzeck zum 3:0 ein. Strahlmeier sah bei diesem Treffer aber nicht gut aus und wurde nun gegen den NHL-erfahrenen Joey MacDonald ausgetauscht. Doch am Spielverlauf änderte auch das nichts. Die Pinguine kontrollierten das Geschehen fast nach Belieben und gingen so mit besagtem Drei-Tore-Vorsprung und ohne Gegentreffer in den Schlussabschnitt.
Dieser zeigte dann weiter ein unverändertes Bild. Die Pinguine beherrschten die Partie, ließen keine erwähnenswerten Gästegelegenheiten zu, taten aber selbst auch nicht mehr besonders viel für die Offensive. So lief die Zeit eher ereignislos herunter. Doch in der 56. Minute gab es die vierte Unterzahl der Pinguine. Und plötzlich zappelte der Puck im Netz. Schmölz hatte einen Schuss unhaltbar abgefälscht und die Schiedsrichter gaben den Treffer nach Videobeweis. Drei Minuten vor dem Ende nahmen die Wild Wings den Keeper vom Eis, doch eine Chance konnten sie sich dennoch nicht erarbeiten und so blieb es bei einem absolut verdienten 3:1-Heimsieg für Schwarz-Gelben, die damit die unrühmliche Serie von 10 Niederlagen in Folge beendeten.
Am Freitag geht es nun mit dem nächsten Heimspiel gegen Straubing weiter. Dann wollen die Pinguine zweifellos nachlegen und sich in der Tabelle weiter vor arbeiten.

Tore:
1:0 5. Rosa (Mancari, Little) PP2
2:0 7. Hauner (Orendorz, Sonnenburg)
3:0 29. Kretschmann (Galbraith) SHG
3:1 56. Schmölz (Kaijomaa, Goc) PP

Strafen:
Krefeld: 8
Schwenningen: 8