Pinguine feiern Overtime-Sieg zum Jahresabschluss

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Damit das Eishockey-Jahr 2021 versöhnlich enden konnte, musste ein Sieg unserer Pinguine gegen die Nürnberg Ice Tigers her. In den ersten Aufeinandertreffen zwischen beiden Mannschaften in dieser Spielzeit, trennten sich die Kontrahenten jeweils mit 3:2, einmal nach Overtime, einmal regulär. Auch am Donnerstag sollte das Spiel wieder ein den fünf Zusatzminuten entschieden werden und das wieder mit 3:2. Matchwinner wurde neben Torschütze Lucas Lessio auch Sergey Belov im Tor, der eine starke Leistung zeigte.

Sowohl Cheftrainer Igor Zakharkin, als auch Co-Trainer Boris Blank forderten im Vorfeld des Spiels eine konzentrierte Leistung ab der ersten Minute. Die beiden Trainer sollten nicht enttäuscht werden. Denn die Pinguine legten gut los und erspielten sich im ersten Drittel den Großteil der Chancen. Die Größte bis zum Tor hatte Lucas Lessio, der in der 4. Spielminute von knapp hinter den Bullykreisen aus halblinker Position den Pfosten auf der Fanghandseite Alex Dubeaus traf.

Das Führungstor sollte jedoch Robert Sabolic erzielen. Jesper Jensen Aabo leitete den Angriff in der neutralen Zone ein und Jeremy Bracco setzte zur kleinen Karussellfahrt an, bis der Slowene im Slot frei stand und nach kurzer Annahme den Puck an Dubeau vorbeischoss.

Dass es am Ende des Eröffnungsdrittels nicht 2:0 stand, hatten die Ice Tigers einem unwirklichen Save Dubeaus zu verdanken. Der Kanadier wehrte in der 17. Minute im Powerplay einen Schuss spektakulär mit der Kelle ab. Alexander Bergström wurde perfekt in Szene gesetzt und hatte das freie Tor vor sich. Dubeau reichte nach hinten und verhinderte so die zwei-Tore-Führung.

Für die Ice Tigers bedeutete dies, dass sie weiterhin in Schlagdistanz blieben und diese in der 32. und 34. Minute ausnutzte. Zuerst Patrick Reimer nach ansehnlicher Kombination mit dem Tip-In zum Ausgleich, dann Tyler Sheehy, der den Puck an Belov vorbeiquetschte. Hier musste der Videobeweis entscheiden, ob Belov von Marco Friedrich im NIT-Dress behindert wurde. Obgleich dem so war, stellten die Schiedsrichter auch fest, dass es Jensen Aabo war, der seinen Gegenspieler in Belov reinschob. Das Tor behielt seine Gültigkeit und besorgte auch den Pausenstand von 1:2.

Im letzten Drittel sollten die Pinguine wieder an ihre Leistung aus dem ersten Drittel anknüpfen und ins Spiel zurückkommen. Trotzdem dauerte es bis zur 51. Spielminute, ehe Leon Niederberger ausgleichen konnte. Nachdem er kurz zuvor noch einen Puck gefährlich auf der eigenen Seite an den Pfosten abfälschte, nahm er sich ein Herz und schloss einen Konterangriff mit einem beherzten Schlagschuss auf Zuspiel Anton Berlevs zum 2:2 ab.

Da in der regulären Spielzeit keine Entscheidung fallen wollte, musste die Verlängerung her. Diese sollte lediglich 30 Sekunden dauern und mit dem Game-Winner Lucas Lessios enden. Zusammen mit Niclas Lucenius und Mirko Sacher, wurde die Scheibe schnell erobert und in der Endzone festgespielt. Nach einem Ausrutscher Reimers, der Lucenius nicht folgen konnte, stand der Kanadier frei im Slot und schob den Puck unter Dubeau zum 3:2-Siegtreffen hindurch.

 

Strafen

KEV 2

NIT 6

 

Tore

1:0 (11:07) Sabolic (Bracco, Jensen Aabo)

1:1 (31:55) Reimer (Schmölz, MacLeod)

1:2 (33:15) Sheehy (Ustorf, Parlett)

2:2 (50:08) Niederberger (Berlev, Braun)

3:2 (60:30) (OT) Lessio (Lucenius, Sacher)