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Pinguine feiern klaren 4:1-Sieg gegen Iserlohn

Pinguine feiern klaren 4:1-Sieg gegen Iserlohn

Mit einem 4:1-Sieg gegen die Iserlohn Roosters beendeten die Pinguine ihre drei Spiele andauernde Niederlagenserie und feierten einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoffs. Trainer Brandon Reid setzte im Spiel gegen die Sauerländer vor 4.636 Zuschauern diesmal auf Dimitri Pätzold im Tor, nachdem Ilja Proskurjakov zuvor drei Starts in Serie bekommen hatte.

Die Schwarz-Gelben begannen druckvoll und waren sichtlich bemüht, die ersten Punkte nach der Detuschlandcup-Pause einzufahren. So gab es gleich in den ersten Wechseln Chancen durch Daniel Pietta, Vinny Saponari und Chad Costello. Zunächst aber wollte die Scheibe nicht ins Tor. Das änderte sich in der sechsten Minute. Die Pinguine spielten ihre erste Überzahl und bei ablaufender Strafzeit sprang der Puck zu Saponari. Der nahm den springenden Puck an, zog aus der Drehung ab und traf zur umjubelten Führung der Schwarz-Gelben. Die große Chance zum 2:0 hatte in der neunten Minute Greger Hanson. Kurz vor dem Torraum kam er an die Scheibe und zog, ebenfalls aus der Drehung, sofort ab, scheiterte aber am dänischen Nationalgoalie Sebastian Dahm im Gästetor. Knapp drei Minuten später aber war der Gäste-Schlussmann machtlos. Die Pinguine spielten zum zweiten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis und es dauerte nur neun Sekunden, bis Martin Lefebvre von der blauen Linie abzog und die Scheibe genau im Winkel einschlug. Die Schiedsrichter schritten zum Videobeweis und schauten sich das Tor noch einmal an und beschieden, dass Jacob Berglund die Scheibe mit einem hohen Stock abgefälscht hatte. So blieb die Überzahl ohne Treffer und in der 14. Minute rächte sich das. Zum ersten Mal überhaupt tauchten die Roosters gefährlich vor dem Tor auf, der Puck kam zu Marko Friedrich, der zog sofort ab und ließ Pätzold keine Abwehrchance. Das Schussverhältnis lautete zu diesem Zeitpunkt 11:3. Und nur eine Minute später drohte weiteres Ungemach, denn für 1:41 Minuten standen nur drei Pinguine fünf Roosters entgegen. Die aber leisteten sich nach rund einer Minute einen Wechselfehler und bekamen ihrerseits die Strafe. So überstanden die Pinguine die prekäre Situation und hatten danach weitere Chancen. Tore fielen aber bis zur Pause nicht mehr. So blieb es beim 1:1.

Der zweite Durchgang sah dann ein schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Roosters waren jetzt auf Augenhöhe und einige Male musste auch Pätzold eingreifen. Die ganz große Führungschance hatte dann Berglund in der 28. Minute, doch sein Schuss aus zentraler Position schlug gut hörbar an den Pfosten. Die eigene Gelegenheit bei doppelter Überzahl gab es für die Pinguine dann in der 32. Minute. 44 Sekunden lang standen sie mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Dabei kam Chad Costello aus spitzem Winkel zum Schuss, die Scheibe schien hinter die Linie zu springen, doch die Schiedsrichter ließen weiterlaufen. Sofort danach bekam er die Strafe, so war die Chance vertan. Es folgen zwei gute Gelegenheiten der Gäste, doch Pätzold war da. Und so war es wieder an den Gastgebern, offensiv zu werden. Das taten sie in der 36. Minute bei angezeigter Strafzeit gegen die Roosters setzte sich Kirill Kabanov überragend durch und zog hab. Dahm hielt, doch James Bettauer sprang in den Abpraller und drückte ihn über den Torwart hinweg über die Linie. Drei Minuten vor der Pause dann der Traumpass von Kapitän Phillip Bruggisser auf Martin Schymainski. Der wäre allein durch gewesen, brachte den Puck aber nicht unter Kontrolle. Und weiter machten die Pinguine Druck und hatten in der 39. Minute eine Doppelchance durch Kabanov und Costello, doch wieder war Dahm da. Unübersichtlich wurde es dann 44 Sekunden vor der Pause. Aus einem Gewühl vor Pätzold sprang die Scheibe an den Pfosten. Und es gab gleich zwei Strafen gegen die Pinguine. Darunter bekam Philip Riefers für einen Check zum Kopf eine 5+Spieldauer-Strafe. Damit mussten sich die Pinguine lange Zeit doppelter und danach einfacher Unterzahl erwehren. Sie brachten aber die Führung mit harter Arbeit in die Pause.

Nach dieser ging es weiter in doppelter Unterzahl. Weiter arbeiteten die Schwarz-Gelben hart und hatten in Pätzold einen hervorragenden Schlussmann, der mehrfach stark parierte und so überstanden sie nicht nur die doppelte, sondern auch die folgende dreiminütige einfache Unterzahl. Aus dieser Situation zogen sie sichtlich Selbstvertrauen und hatten in der 47. Minute durch Martin Schymainski die nächste Chance, doch der lupfte den Puck aus kurzer Entfernung über das Tor. Glück hatten die Gastgeber dann in der 52., als Berglund und Adrian Grygiel zusammenstießen und Lean Bergmann den Alleingang hatte, den Schuss aber neben das Tor setzte. Erneute Aufregung dann in der 52. Minute, als Dylan Yeo plötzlich auf Greger Hanson losging. Er bekam seine zweite zehn-Minuten-Strafe und damit eine Spieldauer. Die Pinguine konnten damit in Überzahl agieren und Bruggisser zeigte überragende Übersicht und bediente Costello am langen Eck. Der traf die Scheibe nicht richtig und den Pfosten, doch von Dahms Schoner sprang der Puck über die Linie. Im weiteren Verlauf spielten die Pinguine die Führung souverän herunter und hatten in der 59. durch Martin Schymainski beim 2-auf-1 die Chance zur endgültigen Entscheidung, doch Dahm hielt. Der verließ 1:35 Minuten vor dem Ende sein Tor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. Doch die Pinguine gewannen das Bully, Garrett Noonan brachte unter Bedrängnis den Puck aus dem Drittel und dieser rutschte zum 4:1 ins verwaiste Gästetor. Es folgte noch ein Faustkampf zwischen Travis Ewanyk und Travis Turnbull, den der Krefelder für sich entschied. Es hagelte noch weitere Strafen, unter anderem eine Matchstrafe für Iserlohns Anthony Camara wegen eines Angriffs auf einen Offiziellen. Am Sieg der Pinguine änderte das freilich nichts.

Für die Pinguine geht es nun am Mittwoch nach München, ehe sie am Freitag die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen.

Tore:

1:0 6. Saponari (Pietta, Bettauer) PP

1:1 14. Friedrich (Caporusso, Clarke)

2:1 36. Bettauer (Kabanov) 6-5

3:1 53. Costello (Bruggisser, Lefebvre) PP

4:1 59. Noonan (Miller) ENG

Strafen:

Krefeld: 26+10 Miller+SD Ewanyk+SD Riefers

Iserlohn: 26+10 Trupp+10+SD Yeo+SD Turnbul+MS Camara

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