Pinguine feiern Heimsieg beim 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) n.V. gegen Iserlohn

Pinguine feiern Heimsieg beim 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) n.V. gegen Iserlohn

In einem ganz wichtigen Spiel um Rang 10 trafen die Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagnachmittag auf die Iserlohn Roosters. Nach den Ergebnissen des Freitags war es vor 4.608 Zuschauern im KönigPALAST das Duell 13. gegen 14.

Beide Teams allerdings haben durchaus weiter das Ziel „Playoffs“ und waren entsprechend unter Druck. Personell hatte Rick Adduono zwar gegenüber dem Freitag den unveränderten Kader zur Verfügung, stellte aber die Reihen um. So rückte unter Anderem Martin Schymainski für Dragan Umicevic in Reihe Eins. Im Tor bekam der in Nürnberg gute Niklas Treutle den Start. Ihm stand auf Seiten der Sauerländer der Deutsch-Kanadier Chet Pickard gegenüber.
Die Partie begann sehr gut für die Schwarz-Gelben, denn bereits nach 12 Sekunden war Pietta durch, spielte Pickard aus, brachte den Puck dann aber nicht über den Schoner des Keepers und scheiterte folglich. Auch weiter dominierten die Pinguine das Geschehen und hatten in der 5. drei weitere hundertprozentige Chancen – die beste davon durch Rosa, der aus 2 Metern vor dem fast leeren Tor am Keeper scheiterte. Den Abpraller brachten die Roosters schnell nach vorn und plötzlich stand Torjäger Down völlig frei und traf mit der ersten Offensivaktion der Roosters perfekt in den Winkel. Weiter blieben die Pinguine aktiv und hatten in der 8. zwei weitere Großchancen durch Schymainski. Weiterhin drängten die Pinguine auf den Ausgleich und hatten gute Chancen. Doch die Scheibe wollte nicht in die Maschen. Gut zwei Minuten vor der Pause bekamen sie dann die erste Überzahl, die 24 Sekunden später sogar zum 5 gegen 3 wurde. Erneut aber wollte die Scheibe nicht ins Tor und so blieb es beim 0:1 nach 20 Minuten.
Der zweite Abschnitt sah dann etwas aktivere Gäste, die das Geschehen nun wenigstens teilweise in das Krefelder Drittel verlagern konnten. Zwar blieben die Pinguine auch weiterhin das aktivere Team, hatten aber in der 26. Glück, als sich Wruck stark durchsetzte und das Hartgummi an den Pfosten setzte. Doch die klare Mehrzahl der Chancen hatten weiter die Schwarz-Gelben, die in der 32. ihr zweites Überzahlspiel bekamen. Doch weiterhin wollte die Scheibe nicht ins Tor. Das änderte sich aber drei Minuten später, als sie ein 4 gegen 3-Powerplay hatten. Müller servierte perfekt und Mancari musste nur noch zum absolut verdienten Ausgleich einschießen. Nur eine Minute später leistete sich Jones einen üblen Check gegen den Kopf von Schymainski und wurde dafür mit 5 plus Spieldauer unter die Dusche geschickt. In Überzahl zog erneut Mancari knallhart ab und traf Picard an der Maske, so dass dieser ausgewechselt werden musste und Lange ihn ersetzte. Die Pinguine nahmen den neuen Mann gleich unter Beschuss. Collins zog ab, Rosa hielt vor dem Tor den Schläger in den Puck und fälschte unhaltbar zum 2:1 ab. Die nächste Großchance hatte kurz vor der Pause Umicevic, scheiterte aber an Lange. So blieb es nach zwei Dritteln beim 2:1 für die Hausherren.
Die restliche Überzahl zu Beginn des Schlussabschnitts blieb ungenutzt. Danach drehten die Roosters auf und drängten auf den Ausgleich, während bei den Pinguinen langsam Nervosität um sich griff. Und das zeigte ich in der 46., als die Gäste in Überzahl zum Tor kamen. Milam musste freistehend nur noch einschieben. Das Tor aber sorgte paradoxerweise wieder für einen Aufschwung der Pinguine, die gleich durch Little die nächste große Chance hatten. Doch gleich darauf rettete Treutle in allerhöchster Not gegen Halischuk. Das Spiel wurde jetzt immer ausgeglichener. Beide Teams wollten den Sieg, dabei aber natürlich den Gegentreffer unbedingt vermeiden. Das Spiel wurde dadurch eher zerfahren und die Uhr tickte immer mehr herunter. Gut eine Minute vor dem Ende dann die ganz große Chance per 2-auf-1 durch Müller und Schymainski, doch letzterer traf nur das Außennetz. So blieb es beim 2:2 und die Overtime musste die Entscheidung bringen.
In dieser hatten die Pinguine erneut die besseren Chancen und in der 62. setzte Pietta einen eigenen Nachschuss zum umjubelten Siegtreffer in die Maschen. Damit feierten die Hausherren endlich den ersehnten Heimsieg!
Die Pinguine empfangen nun am Freitag die Augsburger Panther zum nächsten Heimspiel ehe sie in den Straubing Tigers am Sonntag erneut auf einen Playoff-Konkurrenten treffen.

Tore:
0:1 5. Down (Larsson, Orendorz)
1:1 35. Mancari (Müller, Pietta) PP
2:1 39. Rosa (Collins, Hambly) PP
2:2 46. Milam (Caporusso, Button) PP
3:2 62. Pietta (Hambly, Umicevic)

Strafen:
Krefeld: 6
Iserlohn: 19+10 Dziurzynski+SD Jones

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