Pinguine auch im zweiten Spiel gegen Augsburg ohne Tor

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Zum zweiten Mal in dieser Saison sind die Krefeld Pinguine in neun aufeinanderfolgenden Spielen sieglos. Gegen die Augsburger Panther verloren die Seidenstädter am Ostersonntag mit 0:3. Eine Verbesserung zum Spiel gegen München sah man zwar in der Defensivarbeit, aber gegen Augsburg war die Mannschaft in der Vorwärtsbewegung zu harmlos. Das lag auch an dem Fehlen Laurin Brauns, der nach der Verletzung im Spiel gegen München weiter untersucht werden muss, aber mindestens eine Woche ausfällt. Auch Ivan Petrakov und Martin Karsums fehlten aus persönlichen Gründen.
Das Bild zum Anfang der Partie war ähnlich wie in den letzten Spielen auch. Krefeld kam ordentlich aus der Kabine und es wirkte nicht so, als würde der verkleinerte Kader bei den Pinguinen dafür sorgen, dass sie in einen Sparmodus gingen. Trainer Clark Donatelli forderte nach den starken ersten fünf Minuten gegen Ingolstadt und München, dass die Mannschaft einen Schritt weitergehen solle und auch die nächsten fünf Minuten stärker gestalltet. Leider hatten die Panther etwas dagegen und spielten bereits in der fünften Minute einen Konter perfekt aus, nachdem sie den Puck in der neutralen Zone gewinnen konnten. Drew LeBlanc und Torschütze Jaroslav Hafenrichter spielten das 2-auf-1 gegen Christian Bull perfekt aus und ließen Sergey Belov mit einem Querpass keine Chance.
Anschließend setzte ein wenig „Festtagsschwere“ bei beiden Mannschaften ein. Beide besinnten sich eher auf ihre Defensivarbeit und ließen wenige hochkarätige Chancen zu. Sehr zur Freude der beiden Schlussmänner Belov, und Markus Keller auf Seiten der Augsburger.
Im zweiten Drittel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Beide Teams spielten abwartend und erspielten sich wenige Großchancen. Die beste Chance hatten die Pinguine in der 22. Minute durch den aufgerückten Daniil Valitov, der aus dem Slot aber an Keller scheiterte. Auf der anderen Seite hatte Belov einmal Glück als Ex-Pinguin Scott Valentine nur die Latte traf, zeigte aber in der 32. Minute einmal seine Klasse, als Panther-Stürmer Michael Clarke frei vor ihm auftauchte, aber per Rückhand am Russen scheiterte.
Auch das letzte Drittel hatte lange wenig Brisanz. Beide Teams hielten das Tempo weitestgehend gering, Krefeld versuchte sich mit Konterchancen wieder ins Spiel zurückzubringen, blieb jedoch oft zu harmlos im Abschluss. Einzig durch gute Einzelaktionen brachten sich die Pinguine beispielsweise durch den Dynamo Artur Tyanulin in gute Schusspositionen.
Die defensive Spielweise sorgte dafür, dass Augsburg das Spiel wieder an sich reißen und in den letzten zehn Minuten merklich das Tempo anziehen konnte. TJ Trevelyan versuchte es acht Minuten vor dem Ende einfach mal auf eigene Faust und setzte sich gegen zwei Pinguine-Verteidiger durch, um einen Schuss abzugeben. Belovs konnte den Rebound nicht unter Kontrolle bringen und ehe der Puck geklärt werden konnte, war es Bradley McClure, der den Abpraller fand und über die Linie brachte.
Die Luft bei den Schwarz-Gelben war spätestens danach raus. Augsburgs Forecheck fing eine Scheibe der Krefelder in der 55. Minute ab und sorgte durch einen Treffer Trevelyans mit dem 0:3 für die Entscheidung. Ein ursprünglich geblockter Pass landete wieder auf dem Schläger des routinierten Kanadiers, der Belov keine Chance ließ.

Strafen
KEV 6
AEV 6
Tore
0:1 5. Hafenrichter (LeBlanc, Viveiros)
0:2 53. McClure (Trevelyan, Viveiros)
0:3 55. Trevelyan (Stieler)