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Pietta erneut der Derbyheld in Düsseldorf

Pietta erneut der Derbyheld in Düsseldorf

Die Pinguine feierten in einem dramatischen und hart umkämpften Derby in Düsseldorf einen alles in allem absolut verdienten 4:3 (2:0, 1:0, 0:3, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung. Held des Tages war dabei Daniel Pietta, der mit zwei Toren, darunter der Siegtreffer in Overtime, das Spiel entschied. Allerdings lagen die Gäste schon mit 3:0 in Front und gaben diesen Vorsprung im letzten Abschnitt noch aus der Hand.

Für die bis auf den verletzten Patrick Seifert in Bestbesetzung angetretenen Pinguine begann das Spiel mit einer frühen Strafzeit in der dritten Minute. Die Unterzahl aber überstanden sie sicher. Dimitri Pätzold, der erneut den Vorzug vor Patrick Klein erhielt, musste nur ganz zum Ende eingreifen. Von der Strafbank kommend bekam Tim Miller die Chance per Alleingang, scheiterte aber an Mathias Niederberger im DEG-Tor. Unmittelbar in dieser Situation aber gab es die Strafe für die Hausherren und die Pinguine gingen mit ihrem immer besser werdenden Powerplay an den Start. Jakob Berglund spielte einen Traumpass auf Chad Costello und der schob am langen Eck ungehindert zur frühen Führung ein (5.). Das Tor gab den Schwarz-Gelben sichtlich Selbstvertrauen und so ließen sie zunächst keine Situationen der Gastgeber zu. Das änderte sich erst in der 12. Minute, als die Pinguine an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe verloren, doch die DEG scheiterte beim 2-auf-1-Konter am gut reagierenden Pätzold. Die große Chance zum 2:0 hatte in der 15. Minute Travis Ewanyk. Niederberger verlor den Puck und der Center spritzte hinein, schaffte es aber nicht, die Scheibe am Schlussmann vorbei über die Linie zu drücken. Besser machte es gut drei Minuten später Daniel Pietta. In einer unübersichtlichen Situation vor dem DEG-Tor behielt er die Übersicht und drückte das Hartgummi zum nicht unverdienten 2:0 in die Maschen. Diese Führung nahmen die Mannen von Brandon Reid dann auch mit in die Pause.

Durchgang Nummer zwei begann mit einer frühen Überzahl für Krefeld, welches nach 57 Sekunden zum 5 gegen 3 wurde. Diese große Chance aber wussten die Pinguine nicht zu nutzen und ließen die DEG so im Spiel. Wenig später aber überstanden sie selbst eine Unterzahl sicher und hatten, gerade komplett, selbst den 5-auf-3-Konter. Jordan Caron kam frei zum Schuss und traf genau in den Winkel zum 3:0. Die hundertprozentige Chance zum 4:0 hatte dann in der 34. Minute Martin Schymainski, der, von Greger Hanson perfekt freigespielt, im letzten Moment gestört wurde und so den Puck aus drei Metern nicht im leeren Tor unterzubringen vermochte, sondern ihn an den Pfosten setzte. Weiter blieben die Gäste gefährlich und hatten keine Minute später bei einem weiteren 3-auf-1 die nächste Topchance, doch Niederberger hielt überragend gegen Caron. Das gleiche Bild dann in der 37. Minute, als Vinny Saponari gefährlich abzog, doch am Keeper scheiterte. Sekunden vor Drittelende dann fast doch das 4:0, doch Berglund verzog knapp und so ging es mit 3:0 in die Kabinen.

Der Schlussdurchgang sah dann Düsseldorfer, die auf den Anschluss drängten. In der 45. Minute war es soweit: Pätzold musste eine Scheibe prallen lassen und Alex Barta stand richtig und schoss zum 1:3 ein. Sekunden später tauchte dann DEG-Topscorer Jaedon Descheneau frei vor dem Pinguine-Schlussman auf, doch der parierte hervorragend. Leider fiel der Anschluss dann wenig später doch. Die Pinguine blockten einen Schuss hervorragend, doch der Abpraller sprang Ken-Andre Olimb genau auf den Schläger und der schoss zum 2:3 ein. Jetzt wurde es eine Abwehrschlacht und ein ums andere Mal musste Pätzold Kopf und Kragen riskieren. In der 52. Minute wurde es dann ganz eng, als sich Kirill Kabanov eine unnötige Strafe im neutralen Drittel erlaubte. Die Gäste stemmten sich mit Mann und Maus gegen den Ausgleich, doch mit noch wenigen Sekunden auf der Uhr traf Leon Niederberger zum 3:3. Düsseldorf war jetzt obenauf, die Pinguine stemmten sich gegen eine mögliche Niederlage. Sekunden vor dem Ende noch einmal der 3-auf-2-Konter der Pinguine, doch die Situation blieb ungenutzt und so ging es in einem heißen Derby auf gutem Niveau in die Overtime.

In dieser ging es auf und ab. Beide Seiten hatten gute Gelegenheiten, doch Sekunden vor dem Ende spielte Costello einen Traumpass auf Pietta. Der Derbyspezialist ging auf und davon und allein auf Niederberger zu und vollstreckte souverän zur umjubelten Führung. Damit nehmen die Pinguine doch noch zwei Punkte aus Düsseldorf mit und können nun mit weiterem Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen die Eisbären Berlin am Freitag (19:30 Uhr) gehen.

Tore:

0:1 5. Costello (Berglund, Caron) PP1

0:2 19. Pietta (Lefebvre, Costello)

0:3 26. Caron (Trettenes)

1:3 45. Barta (McKiernan, Gogulla)

2:3 48. Olimb (Henrion, Ridderwall)

3:3 53. Niederberger (Gogulla, Barta) PP1

3:4 65. Pietta (Costello)

Strafen:

Düsseldorf: 10

Krefeld: 6

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