2:4 – Pinguine verlieren enges Derby gegen die DEG

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2:4 – Pinguine verlieren enges Derby gegen die DEG

Die Krefeld Pinguine verlieren das erste Derby der Saison gegen die Düsseldorfer EG mit 2:4 (1:2; 1:1; 0:1).
„Wir schießen öfter aufs Tor als ein Top Team der Liga und stehen am Ende ohne Punkte da. Das kommt mir bekannt vor… leider“, resümierte KEV-Trainer Brandon Reid nach einem umkämpften Derby gegen die DEG.

Im ersten Drittel erwischten die Gäste den besseren Start. Schon in der zweiten Spielminute kam Barta für die DEG aus kurzer Distanz zum Schuss, Proskuryakov rettete gleich spektakulär und verhinderte den frühen Rückstand. Noch knapper war es in der fünften Minute, als Köppchen den Pfosten traf. In der achten Minute gab der KEV das erste Lebenszeichen von sich. Riefers trug den Puck ins Düsseldorfer Drittel, legte ab auf Ewanyk und der verzog nur knapp.

In der elften Minute nutzte Düsseldorf eine Krefelder Strafe dann zur Führung durch Jerome Flaake. Bis dahin war von den Pinguinen wenig zu sehen: zu sicher stand die DEG im eigenen Drittel, zu wenig Druck brachte Krefeld auf das Tor von Pettersson Wentzel – bis zur 17. Minute. Da legte Daniel Pietta all seinen Frust von 16 Spielen ohne Tor in seinen Schuss und hämmerte den Puck zum überraschenden Ausgleich ins Tor. Leider hielt die Aufmerksamkeit der Pinguine nicht bis zur Schlusssirene. 23 Sekunden vor dem Ende kam aus der Bandenecke hinter dem Krefelder Tor ein schneller Pass in den Slot und Kretschmann erzielte per die erneute Düsseldorfer Führung.

Das zweite Drittel begann mit dem nicht unverdienten Ausgleich für Krefeld. Kabanov schlenzte den Puck aufs Düsseldorfer Tor, Berglund fälscht ins kurze Eck ab – keine Chance für Pettersson Wentzel. Der KEV fand deutlich besser ins Spiel und erarbeitete sich gute Chancen. Auch weil die DEG gleich mehrere Strafen kassierte. Mahbod und Saponari verpassten aus kurzer Distanz, Miller fälschte eine Hereingabe von Berglund nur Zentimeter über die Latte ab. Das Spiel wurde schneller, härter und weder Fans noch die Teams schenkten sich etwas. In der 28. Minute gerieten Tim Miller und Kevin Marshall im DEG-Tor eine Rauferei, beide gingen für 2+2 Minuten in die Kühlbox, Tore brachte diese Strafe nicht. Wohl aber die umstrittene Hinausstellung gegen Garrett Noonan (Halten des Stocks). Die Überzahl nutzte Düsseldorf zur erneuten Führung: einen Schuss von McKiernan fälschte Braden Pimm kurz vor dem Tor noch ab, Proskuryakov hatte keine Sicht und keine Abwehrchance.

Im letzten Drittel hatte Marshall nach wenigen Sekunden die erste große Chance für die Gäste, er scheiterte aber an Proskuryakov. Kurz darauf sorgte Bruggisser für Gefahr vor dem Düsseldorfer Kasten, sein Schuss ging aber doch vorbei. Ab der 50. Minute drehten die Pinguine immer mehr auf. Erst fehlte bei einer Kombination von Riefers und Grygiel nicht viel zum Ausgleich, dann hatte Schymmi den Ausgleich auf dem Schläger. Düsseldorf beschränkte sich immer mehr aufs Verwalten der knappen Führung, Gefahr ging von der DEG in dieser Phase nicht aus – bis zur 53. Minute. Aus der Bandenecke brachte Barta den Puck aus der Bandenecke vor das Krefelder Tor und der Puck rutschte unglücklich unter Proskuryakovs Schoner ins lange Eck zum 2:4.

In der Schlussphase kassierte Düsseldorfs Jordan Descheneau eine doppelte kleine Strafe (Behinderung und Beinstellen), aber die Pinguine vergaben diese Überzahlchance durch Strafen für Kabanov und Costello. Auch mit sechs Angreifern gelang Krefeld kein weiterer Treffer, es blieb beim 2:4.

„Das ist leider nicht das erste Mal, dass wir in eigener Überzahl Strafen kassieren. Daraus müssen wir lernen und cleverer werden. Trotzdem war ich vor allem mit dem letzten Drittel über weite Strecken zufrieden. Wir tun uns mit dem Toreschießen schwer, aber der Wille ist immer noch da“, macht Brandon Reid Mut für die nächsten Spiele.

Tore
0:1 11. Min. Jerome Flaake (Olimb, Nowak)
1:1 17. Min. Daniel Pietta (Ankert, Mahbod)
1:2 20. Min. Christian Kretschmann (Laub, Niederberger)
2:2 22. Min. Jacob Berglund (Kabanov, Costello)
2:3 33. Min. Braden Pimm (McKiernan)
2:4 53. Min. Alexander Barta (Gogulla, Nowak)
Zuschauer: 7.122

Die nächsten Spiele:
Sonntag, 23.12.2018, 14:00 Uhr: Kölner Haie – Krefeld Pinguine
Mittwoch, 26.12.2018, 16:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Augsburg
Freitag, 28.12.2018, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Adler Mannheim

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