Nichts zu holen: Pinguine verlieren 1:4 in Bremerhaven

Nichts zu holen: Pinguine verlieren 1:4 in Bremerhaven

Die schwarze Serie gegen Bremerhaven hielt auch am 41. Spieltag. Vor den Augen von 1.500 schwarz-gelben Fans unterlagen die Pinguine an der Küste mit 1:4. Welsh gelang nur der Ehrentreffer.

Im ersten Drittel entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften spielten taktisch diszipliniert und gingen kaum Risiken ein, Großchancen gab es kaum. Die erste Überzahlgelegenheit der Partie gab es für Krefeld nach einer Strafe gegen Espeland. In der sechsten Minute musste er wegen Beinstellens auf die Strafbank, Krefeld konnte die Überzahl jedoch nicht nutzen. Die besten Chancen für Schwarz-Gelb im ersten Abschnitt hatten Bruggisser und Pietta. Zunächst kam Bruggisser frei im Slot frei zum Schuss, konnte die Scheibe aber nicht kontrollieren und scheiterte an REV-Goalie Gudlevskis. Kurz darauf zog Pietta über die rechte Angriffsseite ins Bremerhavener Drittel, konnte bei seinem Rückhandschuss aber nicht genug Druck auf die Scheibe bringen.

Eine Strafe gegen Bruggisser sorgte in der 17. Minute nochmal für Druck. Bremerhaven hielt den Puck zwar die Scheiber fast über die kompletten zwei Minuten im Drittel der Pinguine, Krefeld arbeitete aber stark und zwang Bremerhaven zu Schüssen von den Außenpositionen – alles was trotzdem durchkam, klärte Jussi Rynnäs sicher. Trotz eines leichten Schussvorteils für Bremerhaven ging es mit einem 0:0 in die Kabine.

Kurz nach Wiederbeginn fing sich Alex Trivellato zwei Minuten für Halten ein und eröffnete den Gastgebern die zweite Überzahlchance des Nachmittags. Wie schon im ersten Drittel machte Bremerhaven auch diesmal viel Druck und fand diesmal die Lücke in der Krefelder Hintermannschaft. Uher stand für einen Moment in der Mitte frei und musste nur den Schläger reinhalten – mit etwas Glück rutschte die Scheibe durch die Schoner von Rynnäs über die Linie. Bremerhaven erhöhte jetzt den Druck und zwang die Pinguine zu einer weiteren Strafzeit. Diesmal traf es Riefers, Krefeld überstand jedoch die Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer. Insgesamt spielte Krefeld im zweiten Drittel deutlich zu passiv. Vor allem im Spiel nach vorne gelang kaum ein kontrollierter Aufbau. In der 31. Minute überstand Krefeld eine Strafe gegen Noonan, Rynnäs verhinderte mit einer starken Fanghandparade gegen Urbas zunächst das 0:2. Wenig später war er aber machtlos. Ex-Pinguin Feser fälschte einen Schuss von der blauen Linie kurz vor dem Tor ab und drückte den Abpraller über die Linie. Aufgrund des Spielverlaufs war die Führung zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Kurz vor Drittelende kam Krefeld nochmal zu einer Überzahlgelegenheit und die nutzten die Pinguine zum Anschluss. Zuerst traf Lagacé aus spitzem Winkel nur das Außennetz, erkämpfte sich dann aber hinter dem Tor die Scheibe und legte schnell weiter zu Welsh. Der ließ REV-Torwart Gudlevskis keine Abwehrchance. Es war der einzige Schuss der Pinguine im zweiten Drittel aufs REV-Tor.

Das Schlussdrittel begann Bremerhaven wieder mit viel Druck. Gleich in den ersten Minuten musste Rynnäs mehrere gefährliche Schüsse entschärfen. Auf Krefelder Seite war es wieder die Reihe mit Lagacé, Welsh und Kuhnekath, die für Gefahr sorgte. In der 46. Minute war es wieder ein schöner Pass von Lagacé auf Welsh, der aus kurzer Distanz aber an Gudlevskis scheiterte. Gefährlich wurde es dann wieder nach der Hälfte des Drittels. Zuerst gelang den Pinguinen in Überzahl kein Treffer, Bremerhaven machte es mit einem Mann mehr dann besser. Alex Friesen ließ mit einem starken Handgelenkschuss Rynnäs keine Chance und versenkte vom Bullykreis aus über die Stockhand. Die Entscheidung zugunsten von Bremerhaven folgte nur 40 Sekunden später. Diesmal traf Jan Urbas aus fast identischer Position zum 4:1. Weitere Treffer gab es nicht – auch während einer Strafe gegen Noonan kurz vor Schluss. Unter dem Strich ging der Sieg der Fischtown Pinguins in Ordnung.

Tore

1:0 24. Min. Dominik Uher (Zengerle, Fortunus) PP1

2:0 35. Min. Justin Feser (Alber) EQ

2:1 39. Min. Jeremy Welsh (Lagacé, Schymainski) PP1

3:1 51. Min. Alex Friesen (Espeland, Urbas) PP1

4:1 51. Min. Jan Urbas (Uher) EQ

Die nächsten Spiele

Freitag, 31.01.20, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Kölner Haie

Sonntag, 02.02., 14 Uhr: Augsburger Panther – Krefeld Pinguine

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