Nichts zu holen in Bremerhaven – Pinguine verlieren 3:5

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Nichts zu holen in Bremerhaven – Pinguine verlieren 3:5

Die Pinguine erwischten den besseren Start in die Partie. Nach 40 Sekunden hatte Costello freie Bahn aufs Bremerhavener Tor, er scheiterte aber mit der Rückhand an Tomas Pöpperle.

In der vierten Minute klingelte es am Gestänge des Krefelder Kastens, Rumbles Schuss landete am Pfosten – Proskuryakov wäre zu spät gekommen. Wenig später zeigte Ilya dann aber gegen Cory Quirk seine ganze Klasse und parierte den Alleingang – es gab aber einen Penalty für die Fischtown Pinguins, Tim Miller hatte Quirk beim Schuss behindert. Den Penalty versenkte Quirk dann souverän zum 1:0 in der 10. Minute. In der 17. Minute dann eine faire Geste von Bremerhavens Verteidiger Nicholas Jensen: Die Schiedsrichter wollten Martin Schymainski wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank schicken, doch Jensen stellte klar: kein Foul, die Strafe wurde zurückgenommen wurde.

Im zweiten Drittel zeigten beide Teams in der Anfangsphase wenig Ansehnliches. Weder den Hausherren noch den Pinguinen gelang es, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Turbulent wurde es nach einem harten Check von Travis Ewanyk gegen Bremerhavens Topscorer Jan Urbas. Urbas blieb nach dem Check lange benommen auf dem Eis liegen, Chad Nehring lieferte sich einen Faustkampf mit Ewanyk, beide erhielten 2+2+10 Minuten. Für Ewanyk war die Partie beendet, er erhielt wegen eines Checks gegen den Kopf 5 Minuten + Spieldauer und diese Überzahl nutzte Bremerhaven, um die Partie zu entscheiden. In 107 Sekunden zog Bremerhaven durch Tore von Zengerle, Jensen und Verlic auf 4:0 davon. Brandon Reid wechselte den Torhüter, Pätzold kam für Proskuryakov. Trotz aller Bemühungen fehlte den Pinguinen im Angriff die Durchschlagskraft und wie schon gegen Ingolstadt blieb eine doppelte Überzahl ungenutzt.

In der 44. Minute dann endlich das erste Erfolgserlebnis für die Pinguine: Berglund verkürzte mit seinem zwölften Saisontor auf 1:4. Doch mit der Wende wurde es nichts mehr. In der 47. Minute erhöhte Ex-Pinguin Justin Feser auf 5:1 für Bremerhaven. Wieder nur gut 90 Sekunden später kam Martin Lefebvre zu seinem zweiten Treffer der Saison. In Überzahl hämmerte er den Puck an Pöpperle vorbei ins Tor. Ein wenig Kosmetik betrieb Adrian Grygiel 54 Sekunden vor dem Ende mit einem Shorthander zum 3:5-Endstand aus Krefelder Sicht. Bremerhaven baute die eigene Siegesserie auf zehn aus, für die Pinguine war es die dritte Pleite in Folge. Im Interview bei Telekomsport analysierte Martin Schymainski schonungslos: „Wir machen uns das Spiel im zweiten Drittel durch Strafen kaputt. Wir wollen in die Playoffs dieses Jahr und darum können wir nicht nur sagen ‚Wir haben gut gespielt‘, wir müssen dann auch Punkte holen.“

Tore:
1:0 11. Minute Corey Quirk (Penalty)
2:0 29. Minute Mark Zengerle (Verlic, Schwartz)
3:0 30. Minute Nicholas Jensen (Zengerle, Schwartz)
4:0 31. Minute Miha Verlic (Quirk, Zengerle)
4:1 44. Minute Jacob Berglund (Lefebvre, Bruggisser)
5:1 47. Minute Justin Feser (Friesen)
5:2 48. Minute Martin Lefebvre (Kabanov, Schymainski)
5:3 60. Minute Adrian Grygiel (Riefers, Noonan)

Die nächsten Spiele
Dienstag, 18.12.18, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings
Freitag, 21.12.18, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG

KOMMENTAR (1) “Nichts zu holen in Bremerhaven – Pinguine verlieren 3:5”

  • Avatar for Katharina Schneider-Bodien
    Rainer Büsing sagt:
    17. Dezember 2018 in 14:57

    Als Fan der Fischtown Pinguine bin ich natürlich mit den 3 Punkten sehr zufrieden – muss aber sagen, das für Euch mehr drin gewesen wäre.Nach dem 4:0 war
    das Spiel eigentlich entschieden, aber man hörte in der Halle nur die etwa 200 Krefelder Fans, die hüpften, La Ola anstimmten und fröhlich und leidenschaftlich
    ihre Mannschaft anfeuerten. Mit solchen Fans macht Eishockey noch mehr Spaß !!!

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