Pinguine verlieren mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) gegen Ingolstadt

von Katharina Schneider-Bodien (Kommentare: 0)

Zum zweiten Heimspiel des Wochenendes traten unsere Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagnachmittag im KönigPALST gegen den ERC Ingolstadt an. Die Schwarz-Gelben wollten vor 3.505 Zuschauern die Scharte nach den letzten Niederlagen auswetzen und ihre Fans mit einem überzeugenden Auftritt versöhnen. Dabei musste Rick Adduono auf die erkrankten oder verletzten Thomas Supis, Mikko Vainonen, Martin Schymainski und Dragan Umicevic verzichten. Im Tor der Hausherren begann erneut Patrick Galbraith, dem im Gästetrikot Nationalgoalie Timo Pielmeier gegenüber stand.

Es war zunächst ein durchaus ausgeglichenes Spiel, in dem große Chancen auf beiden Seiten fehlten. Die erste davon hatten in der 7. Minute die Gäste, als Svensson bei einem 4 auf 1 zum Schuss kam. Galbraith parierte und Taticek verfehlte im Nachschuss das leere Tor. Doch im direkten Gegenzug setzte sich Müller zunächst stark durch, Pietta bediente dann Collins und der schoss zum 1:0 ein (8.). Die ganz große Chance zum zweiten Tor hatte in der 12. Little, der, von Mieszkowski stark bedient, freistehend abzog, doch an Pielmeier scheiterte. Zwei Minuten später dann aber das 1:1. In Unterzahl wollte Little einen Pass von Boyce abfangen, doch die Scheibe sprang von seinem Bein unglücklich ins Tor. Die Pinguine aber blieben dran und hatten gute Chancen und in der 18. Minute war Vasiljevs durch und wurde gefoult. Er bekam einen Penalty zugesprochen, den der Kapitän aber nicht verwandeln konnte. So blieb es nach 20 gespielten Minuten beim Zwischenstand von 1:1.

In der 25. Minute bekamen die Pinguine die zweite Strafzeit des Spiels und Ingolstadt machte Druck, doch in der 26. eroberte Pietta die Scheibe und ging allein auf Pielmeier zu, verlud diesen und wollte die Scheibe ins Netz lupfen, doch der Gästekeeper war mit einem überragenden „Hasek-Flop“ mit der Beinschiene zur Stelle. Danach plätscherte das Spiel weitgehend dahin. Kein Team schaffte es, sich wirklich nennenswerte Aktionen zu erspielen. Das änderte sich erst in der 36. Minute, als Ingolstadts Jacques einen Abpraller über die Linie drückte. So ging es mit 1:2 zum zweiten Male in die Kabinen.

Der letzte Abschnitt sah dann ein Spiel, in dem die Pinguine es nicht schafften, sich klare Chancen zu erspielen, während der Gast darauf bedacht war, sicher in der Defensive zu stehen und den Vorsprung zu verwalten. So passierte vor beiden Toren wenig. In der 52. Minute gab es dann ein Powerplay für die Pinguine, das 30 Sekunden später sogar zur doppelten Überzahl wurde. Die Schwarz-Gelben erspielten sich Chancen, brachten den Puck aber nicht ins Tor. So blieb es beim 1:2. 1:16 Minuten vor dem Ende ging Galbraith vom Eis und die Pinguine drängten mit 6 Feldspielern auf den Ausgleich. Doch auch das gelang nicht und so blieb es bei einer knappen 1:2-Heimniederlage.

Für die Pinguine geht es nun am Freitag nach Nürnberg, ehe am Sonntag die Schwenninger Wildwings im KönigPALST zu Gast sind.

 

Tore:

1:0 8. Collins (Pietta, Müller)

1:1 14. Boyce (Köppchen, Taticek) PP

1:2 36. Jacques (Buchwieser, Boyce)

 

Strafen:

Krefeld: 4

Ingolstadt: 6+10 Oppenheimer

 

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