Krefeld Pinguine verlängern mit Kevin Orendorz

von Katharina Schneider-Bodien (Kommentare: 0)

Nach Mike Mieszkowski haben sich die Verantwortlichen der Pinguine auch mit Kevin Orendorz auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der 22 Jährige Außenstürmer hatte in der Vorbereitungsphase auf die abgelaufene Saison viel Eiszeit erhalten, tat sich in der Hauptrunde jedoch schwer und konnte zunächst nicht an die erhofften Leistungen anknüpfen. Erst zur Weihnachtszeit begann er sein Potential abzurufen, entwickelte sich zum Stammspieler und erhielt im Januar und Februar viel Eiszeit. Zuletzt wurde er von Trainer Rick Adduono auch in Über- und Unterzahlsituationen eingesetzt.

„Kevin verfügt über großes Potential und hat sich in den letzten Jahren auch gut entwickelt. Im letzten Saisondrittel hat er erkennen lassen, was er zu leisten vermag. Entscheidend wird für ihn sein, dass sein Spiel über eine gesamte Saison konstanter und zuverlässiger wird. Außerdem muss er die Vorteile, welche seine körperliche Konstitution mitbringt, besser ausspielen. Er bringt grundsätzlich alles mit um sich auch für die vorderen Reihen zu empfehlen. Es liegt an ihm, dies auch zu tun“, äußert sich Sportdirektor Matthias Roos zur Vertragsverlängerung des 189cm großen und 99kg schweren Außenstürmers.

Kevin Orendorz wechselte während der Spielzeit 2009/ 2010 von seinem Stammverein, dem Iserohner EC, nach Krefeld und machte zunächst in der Schüler-Bundesliga auf sich aufmerksam. Nach vier Jahren im DNL-Team, Spielpraxis in der Oberliga und ersten Erfahrungen in der DEL, wurde der gebürtige Iserlohner für die komplette Spielzeit 2015/ 2016 nach Bremerhaven in die DEL 2 ausgeliehen. Dort gelangen ihm 7 Tore und 3 Vorlagen in 57 Spielen. Letzten Sommer legte er in der Vorbereitungsphase noch einmal an Kraft zu und bestritt seine erste komplette Saison in der DEL. Insgesamt hat er mittlerweile 108 DEL-Spiele für die Pinguine bestritten, in denen er 2 Tore erzielen und 9 Vorlagen beisteuern konnte. „Nach dem Jahr in Bremerhaven, hatte ich mir viel vorgenommen und mich vielleicht zu sehr unter Druck gesetzt. Im September und Oktober lief es nicht gut, aber ich konnte mich aus dem Tief herauskämpfen. Als ich in der zweiten Saisonhälfte die Chance auf mehr Eiszeit bekam, habe ich diese genutzt. Die Leistung hat gestimmt und auch das Selbstvertrauen kam zurück. Ich wollte in Krefeld bleiben und bin froh, dass wir uns auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten“, freut sich Kevin Orendorz über seinen Verbleib in Krefeld.

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