Meisterpinguin Christian Ehrhoff beendet aktive Karriere

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Unmittelbar nach seinem Viertelfinal-Aus gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg hat Christian Ehrhoff seine lange und erfolgreiche Eishockey-Karriere beendet.

Einer der größten deutschen Eishockeyspieler macht überraschend Schluss. Christian Ehrhoff hat nur wenige Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers sein Karriereende bekannt gegeben. Der Verteidiger hängt genau einen Monat nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seine Schlittschuhe an den Nagel. Das gab der 35 Jahre alte Abwehrspieler auf seinen „Social Media-Accounts“ bekannt.

„Ich habe die Mannschaft, die Haie-Organisation und natürlich auch Bundestrainer Marco Sturm über diesen Schritt informiert. Ich durfte eine lange und erfolgreiche Karriere genießen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich jetzt auf ein neues Kapitel in meinem Leben“, sagte Ehrhoff in einer ersten Stellungnahme. „Der Entschluss ist wohl überlegt und in den vergangenen Wochen gereift. Nach so vielen Jahren auf dem höchsten Level ist für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues zu starten.“

Begonnen hatte der Spieler mit dem Spitznamen „Iceman“ seine Eishockeykarriere in den Jugendmannschaften des KEV 81. Auch seine Profikarriere startete der 35-Jährige an der Westparkstraße. Bis 2003 trug Ehrhoff das schwarz-gelbe Trikot. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2003 wechselte der Verteidiger dann nach Nordamerika zu den San Jose Sharks.

In seiner außerordentlichen Karriere bestritt Christian Ehrhoff rund 862 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Außerdem lief der gebürtig aus Moers stammende Defender 118 mal für die deutsche Nationalmannschaft auf. Zwischen 2010 und 2014 war Ehrhoff der bestbezahlte Verteidiger im weltweiten Eishockey.

Die Krefeld Pinguine wünschen Christian Ehrhoff und seiner Familie für die Zukunft alles Gute!