Meister zu clever – gute Pinguine verlieren 1:4 (1:3, 0:0, 0:1) gegen München

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Nach der starken Leistung nebst unglücklicher Niederlage im Derby gegen die Kölner Haie, gingen die Pinguine durchaus mit Selbstvertrauen in ihr heutiges zweites Weihnachtsheimspiel gegen Meister Red Bull München.

Allerdings war der auch derzeit wieder amtierende Tabellenführer, der in fast allen statistischen Kategorien zur absoluten Creme der Liga zählt, dabei die schwerste denkbare Aufgabe. Personell ging das Adduono-Team die Partie vor 4.434 Zuschauern im Vergleich zum Freitag unverändert an. Erneut fiel die Rolle des überzähligen Ausländers Patrick Galbraith zu. Entsprechend stand Niklas Treutle im Tor, Patrick Klein war sein Backup. München begann mit David Leggio im Tor. Nationalkeeper Danny aus den Birken blieb nur der Platz auf der Bank.
Die Partie begann für die Pinguine alles andere als optimal, denn bereits in der 2. Minute zog Abeltshauser von der blauen Linie ab und der verdeckte Schuss schlug hinter Treutle zum 0:1 ein. Die Pinguine reagierten offensiv und spielten nach vorn. Doch in der 5. Minute schlug es bei der zweiten gefährlichen Aktion der Gäste erneut hinter dem Pinguine-Keeper ein. Quint hatte getroffen. Die Pinguine aber blieben dran und hatten in der 14. ihr erstes Powerplay. Dabei zog Klubertanz von der blauen Linie ab und traf zum 1:2. Zwei Minuten vor der Pause gab es das zweite Powerplay der Pinguine und einen gefährlichen Schuss von Klubertanz, doch nach einem Scheibenverlust im eigenen Drittel stand plötzlich Kastner vor dem Tor und traf genau in den Winkel zum 1:3. Patrick Klein ersetzte jetzt Niklas Treutle und es ging mit dem Zwischenstand von 1:3 in die Pause.
Im zweiten Drittel drängten die Pinguine durchaus auf den Ausgleich. Doch die Gäste aus München zeigten ihre Klasse mit einem sehr stabilen Defensivspiel und einigen gefährlichen Kontern. In der 31. Minute dann gab es die erste Überzahl der Gäste in dieser Partie, die die Pinguine aber mit viel Kampfgeist schadlos überstanden, um ihrerseits unmittelbar im Anschluss ihr drittes Powerplay des Abends ungenutzt zu lassen. Gleiches galt für ein weiteres Überzahlspiel wenig später. Zwar kamen die Pinguine immer wieder gut in die Aufstellung, doch der Meister zeigte ein hervorragendes Penalty-Killing und so blieben die Strafzeiten jeweils ohne Torerfolg. Das galt auch für die letzte Überzahl des Durchgangs, die aber nur 16 Sekunden im Drittel lag. Darin zog Mancari knallhart ab und der Puck strich um Haaresbreite am Tor vorbei. So blieb es nach 40 Minuten beim 1:3 und 1:44 Minuten Überzahl.
Diese blieb dann erneut ungenutzt. Die Pinguine aber drängten durchaus weiter auf den Anschluss, doch in der 44. Minute jubelte erneut der Gast, doch der Treffer wurde wegen Schlittschuhtreffers nach Videobeweis nicht anerkannt. Nur eine Minute später dann der Jubel auf der anderen Seite. Umicevic hatte getroffen, doch wieder gingen die Schiedsrichter zum Videobeweis und entschieden durchaus strittig auf Torraumabseits. Sekunden später traf dann Flaake erneut auf der Gegenseite den Pfosten. Insgesamt aber übernahmen die Pinguine nun deutlich das Kommando und bedrängten das Gästetor. Doch wieder zeigten die ihre Cleverness und bei einem der seltenen Entlastungsangriffe traf in der 52. Minute Christensen zum 1:4. Doch weiter kämpften die Pinguine und erspielten sich durchaus Gelegenheiten, die aber von der hervorragenden Münchener Defensive immer wieder im letzten Moment vereitelt wurden. Bis zur letzten Sekunde versuchten sie es, doch die starke Münchener Defensive hielt stand. So blieb es trotz erneut sehr guter Leistung bei einer weiteren Niederlage. Ähnlich wie schon gegen Köln machte die Cleverness des Gegners in letzter Konsequenz den Unterschied.
Für die Schwarz-Gelben geht es nun am Mittwoch zu den Eisbären nach Berlin,ehe sie am Freitag in Schwenningen gastieren.

Tore:
0:1 2. Abeltshauser (Seidenberg)
0:2 5. Quint (Joslin, Wolf)
1:2 14. Klubertanz (Hambly, Pietta) PP
1:3 20. Kastner (Jaffray) SHG
1:4 52. Christensen (Abeltshauser)

Strafen:
Krefeld: 2
München: 10