Little besiegelt 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) Sieg nach Verlängerung gegen Berlin

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Nach der knappen Niederlage gegen Meisterschaftsfavorit Köln am Sonntag, wollten die Pinguine am heutigen Dienstagabend gegen DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin mit einem Sieg im vorletzten Saison-Heimspiel ihre Fans versöhnen.

3.633 Zuschauer wollten an diesem traditionell wenig zuschauerfreundlichen Wochen-Termin ihr Team sehen. Personell war die Lage im Vergleich zum Sonntag leicht verbessert, denn Martin Ness kehrte ins Team zurück. Kyle Sonnenburg fiel mit Grippe ebenso weiter aus, wie Thomas Supis mit seinem gebrochenen Arm. Im Tor begann bei den Schwarz-Gelben diesmal wieder Niklas Treutle. Sein Gegenüber war der erfahrene Finne Petri Vehanen.
Die Pinguine begannen gut und hatten gleich in der ersten Minute die ganz große Chance, als der aufgerückte Nick St. Pierre das leere Tor verfehlte. Danach schaffte der Gast es, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Beide Teams spielten durchaus nach Vorn, ohne aber ganz klare Gelegenheiten herauszuspielen. In der 10. Minute dann auch die erste glasklare Gelegenheit der Gäste. Ein Schuss prallte von der Bande zurück und genau zu Fischbuch, der – ähnlich wie zuvor St. Pierre – das leere Tor vor sich hatte, doch der Puck sprang ihm über den Stock. Ähnlich dann die Situation in der 13. Minute, als Busch aus kürzester Distanz an die Scheibe kam, doch die Fanghand des bereits am Boden liegenden Treutle zuckte heraus und hatte den Puck. Auch im ersten Unterzahlspiel in der 17. Minute war der heute starke Keeper bei einem Schuss von Noebels aus kurzer Distanz erneut zur Stelle. Kurz vor der Pause bekamen die Pinguine dann erneut eine Strafzeit, kamen aber ohne Gegentor in die Pause.
Der zweite Abschnitt begann mit der restlichen Unterzahl, die aber ebenfalls keine Gefahr brachte und gerade komplett hatte Umicevic die große Chance, umspielte Vehanen und legte den Puck in den Torraum, wo aber ein Verteidiger zuerst zur Stelle war und klären konnte. Ganz eng wurde es dann in der 28. Minute, als die Pinguine für 52 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren mussten. Doch eine Strafe gegen die Eisbären beendete die kritische Phase 10 Sekunden vor Ablauf. Danach blieb es ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Schwarz-Gelben ihrerseits in der 36. Minute für 53 Sekunden eine doppelte Überzahl hatten. Vier Sekunden vor Ablauf dieser Situation kam plötzlich Mancari völlig frei an die Scheibe, ging noch ein paar Schritte auf Vehanen zu und traf dann mit einem platzierten Handgelenkschuss genau in den Winkel. Kurz vor der Pause überstanden die Hausherren eine weitere Strafzeit und nahmen so die 1:0-Führung mit in die Kabine.
Drittel Nummer drei war gerade gut eine Minute alt, da scheiterte zunächst Collins an Vehanen. Die Hausherren eroberten den Puck zurück und Rosa zog verdeckt ab und traf zum 2:0. Doch nur zwei Minuten später war plötzlich ex-Pinguin Noebels durch und traf perfekt ins Eck. Der bis dahin bärenstarke Treutle war ohne jede Chance. Die Eisbären machten jetzt mächtig Druck, doch Treutle hielt stark gegen Linglet (46.). Eine weitere Überzahl für die Eisbären gab es dann in der 50. Minute. Zunächst traf erneut Noebels den Pfosten. Sekunden später sprang die Scheibe unglücklich über den chancenlosen Treutle hinweg in die Maschen. Beide Teams ließen dann noch je ein Überzahlspiel ungenutzt und so ging es in die Overtime.
In dieser vergaben die Pinguine zunächst ein 3-auf-1. Dann verfehlte Aubry knapp. Dann setzte sich Pietta überragend durch, brachte die Scheibe aber nicht über die Linie. Doch 38 Sekunden vor dem Ende fing erneut Pietta die Scheibe im Angriffsdrittel ab und legte dann perfekt auf Little, der mit einem platzierten Schuss in den Winkel den Sieg sicherstellte!
Die Pinguine reisen nun am Freitag nach Düsseldorf, ehe sie am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Wolfsburg die Saison beschließen.

Tore:
1:0 36. Mancari (Rosa, Collins) PP2
2:0 42. Rosa (Collins, Umicevic)
2:1 43. Noebels (Talbot)
2:2 50. Hördler (Linglet) PP
3:2 65. Little (Pietta, Umicevic)

Strafen:
Krefeld: 14
Berlin: 10