Krefeld Pinguine starten mit unnötiger Niederlage ins Wochenende

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Die Zeichen in Ingolstadt standen gut. Das Team war bereits einen Tag vor dem eigentlichen Spiel beim Gastgeber eingetroffen. Daniel Pietta absolvierte sein 600. DEL-Spiel (und hatte deshalb als einer der ersten auswärtigen

Spieler eine Seite im dortigen Stadionmagazin gewidmet bekommen). Auch das erste Bully ging an die Schwarz-Gelben. Dann aber übernahmen die Panther das Zepter. Einen Ticken frecher, eine Idee schneller und eine Portion spritziger fetzten die Gastgeber übers Eis. Doch Torhüter Patrick Galbraith hielt sein Team im Rennen – bis Jacques den Dänen in der 11. Spielminute austrickste und zur Führung traf. Dementsprechend deutlich fiel dann auch die erste Torschussstatistik aus: Während die Pinguine neun Mal aufs Tor zielten, lag Ingolstadt bei ganzen 17 Versuchen.

Der zweite Abschnitt sollte besser werden. Die knapp 50 mitgereisten Krefelder Fans sahen gleich zwei Tore ihrer Mannschaft: Zunächst konnte Mike Collins auf Zuspiel von Martin Schymainski zum 1:1 ausgleichen (28.33). Eine Unachtsamkeit ließ die Schanzer zwar abermals in Führung gehen (29.56; Boyce). Doch dann kam Lukas Koziol! Mit seinem mittlerweile 4. Saisontreffer sorgte der 20-Jährige für den erneuten Ausgleich und gleichzeitigen Pausenstand.

Eine Pfütze vor dem Krefelder Tor verhinderte den pünktlichen Wiederanpfiff des dritten Drittels. Mit geringer Verzögerung startete man in den letzten Abschnitt. Zunächst hagelte es Strafzeiten auf beiden Seiten. Trotz hartem Kampf wussten nur die Ingolstädter ihr Überzahlspiel zu nutzen: Pohl netzte zum 2:3 ein. Auch der zusätzliche Feldspieler in den Schlussminuten änderte nichts mehr an der Punkteausbeute der Pinguine: Pohl machte den Deckel zu und traf auch zum 2:4-Endstand ins leere Tor.

Kurios: Beide Teams erhielten einen Strafpenalty. Beides Mal gingen die Torhüter als Sieger hervor.