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Die Verantwortlichen der Pinguine haben mit Jacob Berglund ihren Wunschspieler für die zweite Sturmreihe unter Vertrag genommen.

Der Mittelstürmer stammt aus dem Nachwuchs der Malmö Redhawks und wechselt vom amtierenden norwegischen Meister Storhamar nach Krefeld. In den Playoffs hatte er in 14 Spielen mit 10 Toren, 16 Vorlagen und einem Wert von +17 in der +/- Statistik großen Anteil am Gewinn der Meisterschaft. Lediglich Teamkollege Kodie Curran, der nächste Saison für Rögle BK in der ersten schwedischen Liga (SHL) spielen wird, hatte mehr Punkte in den Playoffs vorzuweisen.

„Mit Storhamar hatte ich gegen Stavanger sowohl das Finale 2015 als auch das Halbfinale 2016 jeweils im siebten Spiel verloren. Das sind Niederlagen gewesen, die man nicht vergisst. Danach habe ich in der Schweiz für Martigny gespielt, aber der Kontakt nach Storhamar ist nicht abgerissen. In Ingolstadt bin ich mit meiner Rolle nicht zufrieden gewesen und als die Anfrage zu einer möglichen Rückkehr im Februar kam, habe ich um Freigabe gebeten und das Angebot angenommen. Ich wusste, dass wir es dieses Mal schaffen würden. Lillehamer ist im Finale ein starker Gegner gewesen, aber es waren unsere Playoffs“, erklärt der Schwede die Bedeutung des Titelgewinns mit den Storhamar Dragons. Begonnen hatte er die Saison in Ingolstadt, wo er in 49 Spielen auf 4 Tore und 6 Vorlagen kam. „Als ich mich mit Ingolstadt auf eine Zusammenarbeit geeinigt hatte, ist Jiri Ehrenberger Sportdirektor und Tommy Samuelsson Headcoach gewesen. Jiri blieb jedoch nicht in Ingolstadt und auch Tommy war Anfang November weg. Es kam Einiges zusammen. Insgesamt ist es sicherlich nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin gespannt auf Krefeld und werde zeigen, dass ich auch in der DEL ein wertvoller Spieler sein werde“, so der 26-Jährige weiter.

Jacob Berglund kam für die schwedische Nationalmannschaft in der U16, U17 und U18 zum Einsatz. Mit 17 Jahren wagte er den Sprung nach Kanada in die WHL. Nach zwei Spielzeiten kehrte er nach Schweden zurück und spielte drei Jahre für Troja-Ljungby in der Allsvenskan, der zweiten schwedischen Liga. Zur Spielzeit 2014 wechselte er nach Storhamar. Für die Dragons hat der Mittelstürmer in der Hauptrunde insgesamt 84 Spiele bestritten, 51 Tore erzielt, 61 Vorlagen gegeben und einen Wert von +54 vorzuweisen. Hinzu kommen 43 Playoff-Spiele mit 27 Toren, 38 Vorlagen und einem Wert von +29. Auch in der Schweizer NLB spielte er 2016/17 eine starke Saison. Mit 26 Toren, 40 Vorlagen und einem Wert von +21 in 48 Spielen in der Hauptrunde empfahl er sich für die DEL. Zudem absolvierte er 5 Spiele in den Playoffs mit einem Tor und fünf Vorlagen.

„Wir hatten zu Jacob bereits vor einem guten Jahr Kontakt und hätten ihn damals schon gerne unter Vertrag genommen. Er ist als Mittelstürmer in einer Reihe mit Greger Hanson und Chad Costello eingeplant. Jacob ist technisch versiert, taktisch diszipliniert und verfügt über einen ausgezeichneten Handgelenkschuss. Damit steht uns eine deutlich bessere zweite Sturmformation zur Verfügung als dies letzte Saison der Fall gewesen ist und zwar sowohl im Defensivverhalten als auch in den Offensivqualitäten“, freut sich Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine, über die Einigung mit dem schwedischen Mittelstürmer.

 

Kader (Stand 5.5.):

Tor:                              Klein, Pätzold

Verteidigung:               Seifert, Keussen, Bettauer, Trivellato, Noonan (A), Bruggisser (A)

Sturm:                          Grygiel, Pietta, Schymainski, Hanson (A), Costello (A), Kuhnekath, Caron (A),

Kruminsch, Riefers, Berglund (A),

Trainer:                        Reid / Beaulieu

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