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Mit einer 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)-Niederlage gegen Spitzenteam Thomas Sabo Ice Tigers endete für die Pinguine die Saison 2017/18 auf heimischem Eis.

Nach dem Sieg gegen Wolfsburg am Dienstag ging es zum letzten Mal in dieser Saison für die Pinguine vor Publikum auf das Eis des KönigPALSTES. Die 4.590 Zuschauer, von denen Viele in den Genuss der Kumpelkarten gekommen waren, bekamen nach den Abgängen von Martin Schymainski, Maxi Faber (beide leihweise nach Frankfurt) und Martin Ness (Rapperswil) ein sehr junges Team zu sehen, in dem erneut Darren Mieszkowski in der ersten Reihe auflief. Philipp Kuhnekath ging als Center der vierten Reihe aufs Eis. Im Tor bekam Dimitri Pätzold den Vorzug. Ihm gegenüber stand in Niklas Treutle nicht nur einer der Pinguine-Goalies der Vorsaison, sondern auch der statistisch beste Torwart der Liga.

Die erste gute Schusschance der Gastgeber hatte in der 3. Minute Matt MacKay, der aber freistehend an Treutle scheiterte. Wenig später kam erst Nick St. Pierre, nach tollem Pass von Dragan Umicevic, ebenfalls freistehend nicht an Treutle vorbei, dann traf Justin Feser nur den Pfosten. Die erste große Gästechance hatte Patrick Reimer in der 11. Minute, aber Pätzold blieb Sieger. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem auf beiden Seiten die ganz großen Höhepunkte fehlten. Das änderte sich erst in der 19. Minute. Gerade war das zweite Überzahlspiel der Pinguine abgelaufen, da kam Mathias Trettenes auf der halblinken Position an die Scheibe und schoss aus aus der Drehung zum nicht unverdienten 1:0 ein. Doch Nürnberg antwortete sofort und noch in der selben Minute kam Leo Pföderl vom Bully weg an den Puck und setzte sofort einen verdeckten Schuss genau in den Winkel. So ging es mit 1:1 in die erste Pause.

Der zweite Durchgang verlief zunächst ähnlich, wie der erste. Beide Teams spielten munter, ohne die letzte Intensität, so dass klare Gelegenheiten Mangelware blieben. Doch in der 29. Minute hatte Marcus Weber die Chance, wurde gehakt und bekam, durchaus diskutabel, da andere Spieler in der Nähe standen, einen Penalty zugesprochen. Diesen aber wehrte Pätzold sicher ab. In der 33. Minute aber leisteten sich die Pinguine einen ganz schlechten Wechsel, in dessen Folge Nürnberg ein 3-auf-1 hatte. Den ersten Schuss konnte Pätzold noch abwehren, doch die Scheibe rutschte in den Torraum, wo der nachrückende Patrick Reimer sie nur noch aus wenigen Zentimetern über die Linie drücken musste. Die ganz große Ausgleichschance hatten die Gastgeber dann in der 38., ausgerechnet in eigener Unterzahl, als bei einem 2-auf-1 Tim Miller noch einmal auf Daniel Pietta legte, der damit aber nicht rechnete. Er hätte nur noch einschieben müssen. So ging es mit 1:2 in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt zeigte der Gast seine Cleverness und ließ zunächst gar nichts zu. Auch in Überzahl gelang es den Pinguinen nicht, Chancen herauszuspielen, doch in der 46. Minute scheiterte Pietta im Nachschuss nur knapp. Nürnberg aber kontrollierte das Geschehen und sorgte in der 52. Minute für die Entscheidung. Erneut war es Pföderl, der mit einem ansatzlosen Schuss an den Innenpfosten und von dort ins Tor Pätzold keine Chance ließ. Die Pinguine aber gaben nicht auf, stellten auf drei Reihen um und in der 56. Minute lag der Puck doch noch einmal im Nürnberger Netz. Kevin Orendorz hatte einen Schuss von Seifert unhaltbar abgefälscht. Die Pinguine drückten jetzt noch einmal und wollten den Ausgleich. Knapp zwei Minuten vor dem Ende ging Pätzold zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und 1:21 Minuten vor dem Ende gab es noch einmal eine Strafzeit für den Gast. Doch es reichte nicht mehr, sondern Yasin Ehliz sorgte ins leere Tor für den 2:4-Endstand.

Damit verabschieden sich die Pinguine mit einer soliden Leistung, die aber gegen ein starkes und abgezocktes Nürnberger Spitzenteam nicht zum Erfolg führte, in die Olympiapause und von ihren Fans. Nach der Pause stehen nun noch drei Auswärtsspiele an, ehe die Saison endet.

Tore:

1:0 19. Trettenes (Feser, Nordlund)

1:1 19. Pföderl (Mitchell)

1:2 33. Reimer (Steckel, Gilbert)

1:3 52. Pföderl (Möchel, Jurcina)

2:3 56. Orendorz (Seifert, Davis)

2:4 60 Ehliz

Strafen:

Krefeld: 4

Nürnberg: 8