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Thomas Sabo Ice Tigers – Krefeld Pinguine

3 - 2
Zeit

Zusammenfassung

Trotz einer bärenstarken Auswärtsleistung bei Topteam Thomas Sabo Ice Tigers unterlagen die Krefeld Pinguine am heutigen Freitagabend mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:1).

Für die Pinguine standen die Chancen im Vorfeld besser, als zunächst gedacht, denn Rick Adduono musste beim Tabellenzweiten zwar auf Dragan Umicevic, Mike Mieszkowski und Tom Schmitz verzichten, doch überraschend war Justin Feser ebenso auf dem Eis, wie Neuzugang Jordan Caron. Vor 4.075 Zuschauern im Stadion Nürnberger Versicherung waren die Pinguine aber nichtsdestotrotz der klare Außenseiter, auch wenn die Hausherren, beispielsweise in den Nationalspielern Patrick Reimer und Yasin Ehliz, ebenfalls wichtige Spieler ersetzen mussten. Im Tor lautete das Duell Andrew Engelage gegen den Vorjahres-Pinguin Niklas Treutle, derzeit der statistisch beste DEL-Goalie.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, auch wenn der Favorit versuchte, offensiv zu agieren. Die Pinguine aber hielten dagegen, doch in der 6. Minute kam plötzlich Philippe Dupuis aus spitzem Winkel zum Abschluss und überraschte Krefelds Keeper zum frühen 1:0. Die Pinguine aber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und antworteten durchaus offensiv. In der 13. Minute hatte Tommy Kristiansen nach toller Vorarbeit von Feser die Chance, doch Treutle reagierte überragend. Danach waren die Pinguine da und erarbeiteten sich ein spielerisches Übergewicht und auch einige Abschlüsse. Diese aber blieben erfolglos und so blieb es nach den ersten 20 Minuten bei einer 1:0-Fürhung des Favoriten.

Der zweite Abschnitt war gerade 35 Sekunden alt, da war es ausgerechnet Neuzugang Caron, der einen Abpraller aufnahm und die Scheibe aus kurzer Distanz vorbei an Treutle in die Maschen drückte. Die Pinguine blieben das bessere Team und hatten weitere Chancen. Die bis dahin beste hatte in der 27. Marcel Müller, der an Treutle scheiterte. Die ganz große Chance zur mittlerweile hochverdienten Führung hatte in der 32. Minute Daniel Pietta per Alleingang, der aber am stark reagierenden Treutle scheiterte. Auch weitere gute Chancen blieben ungenutzt und so kam es, wie so oft: Das Topteam schlug zu. In der 38. Minute kam plötzlich Leo Pföderl zum Schuss und ließ dem bereits ausgespielten Engelage keine Abwehrchance. Umso unglücklicher, dass die Schiedsrichter vor dem Tor einen Handpass der Hausherren übersehen hatten. Und so ging es nach einem eigentlich klar überlegenen Drittel der Pinguine mit 1:2 in die zweite Pause.

Abschnitt Nummer drei sah weiterhin aktive Pinguine, die die Hausherren immer wieder im eigenen Drittel einschnürten. Allerdings taten sie sich schwer, ganz klare Abschlussgelegenheiten herauszuspielen. Die Pinguine hatten in der 49. Minute ihre zweite Überzahl, setzten sich gum Drittel fest, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Und als die Ice Tigers gerade komplett waren, eroberten sie im Forecheck die Scheibe. Segal kam zum Schuss und ließ Engelage erneut keine Chance. So stand es in einem von den Pinguinen überlegen geführten Spiel plötzlich 1:3 aus Sicht er Gäste. Die Pinguine aber gaben sich nicht auf und hatten in der 53. Minute auch einmal Glück. Markus Nordlund zog von der blauen Linie ab, die Sicht für Treutle war verdeckt und die Scheibe schlug zum 2:3 ein. Gut zwei Minuten vor dem Ende ging Engelage aus seinem Tor und die Pinguine drängten mit dem sechsten Feldspieler auf den Ausgleich. Doch es reichte nicht mehr. Trotz eines hervorragenden Auftritts unterlagen hervorragende Pinguine dem Favoriten hauchdünn mit 2:3.

Nun geht es am Sonntag daheim gegen Tabellenführer Eisbären Berlin. Mit einer Leistung wie am heutigen Abend dürfen sich die Fans auf ein Team freuen, dass auch gegen die favorisierten Hauptstädter eine gute Chance haben.

Tore:

1:0 6. Dupuis

1:1 21. Caron (Seifert, Pietta)

2:1 38. Pföderl (Aronson, Steckel)

3:1 52. Segal (Dupuis)

3:2 53. Nordlund (Trettenes, Pietta)

Strafen:

Nürnberg: 4

Krefeld: 2

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
13. Oktober 201760'DEL2017/201812