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Thomas Sabo Ice Tigers – Krefeld Pinguine

5 - 3
Zeit

Zusammenfassung

Mit einem erneuten ganz tollen Auftritt beim neuen Tabellenführer Nürnberg brachten die Pinguine den Favoriten an den Rande des Punktverlustes, mussten am Ende aber doch durch einen Treffer ins leere Tor Sekunden vor Schluss mit 3:5 (0:1, 1:2, 2:2) die Niederlage quittieren.

Nach zuletzt starken Auftritten gegen drei der vier Topteams der Tabelle nebst vier Punkten machten die Pinguine bei den Thomas Sabo Ice Tigers die Top-vier komplett. Vor 6.740 Zuschauern in der Lebkuchenstadt gingen die Schwarz-Gelben im Vergleich zur Partie in Wolfsburg unverändert ins Rennen. Auch der zuletzt überragende Patrick Klein bekam erneut den Start im Tor. Sein Widerpart war diesmal nicht ex-Pinguin Niklas Treutle, sondern Andreas Jenike, der aber wie sein Teamkamerad in allen Statistiken in den Top-zwei der Liga liegt.

Die Partie sah von Beginn an Hausherren, die durchaus druckvoll nach vorn agierten und versuchten, die Pinguine in ihrer eigenen Zone zu halten. Diese aber hielten mit viel Kampf dagegen und erarbeiteten sich durchaus ihre Chancen. Die Ice Tigers aber verzeichneten den ersten Erfolg, als sie einen schnellen Angriff in der 4. Minute abschlossen und Taylor Aronson zum 1:0 einschoss. Die Pinguine aber blieben giftig und hatten in der 9. Minute die ganz große Ausgleichschance. Nach einem Pfostenschuss sprang die Scheibe zu Martin Schymainski, der abzog, doch ein Nürnberger Verteidiger verschob das Tor. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und entschieden, die Scheibe wäre wohl vorbei gegangen. Darum fand die neue „Lex Leggio“, nach der absichtliches Torverschieben mit einem technischen Tor geahndet werden kann, keine Anwendung. Fortan aber waren die Gäste voll im Spiel und erarbeiteten sich Gelegenheiten, wobei Nürnberg bei seinen Angriffen mehr Zug zum Tor zeigte, währen die Pinguine eher noch einmal den Pass suchte. Die erneute goldene Chance hatte in der 16. Minute dann Markus Nordlund, der bei einem Abpraller das leere Tor hatte, die springende Scheibe aber nicht ganz traf. So ging es mit einem 0:1 aus Gästesicht in die Kabine, obwohl die Pinguine durchaus gleichwertig waren.

Der zweite Abschnitt sah zunächst ein ähnliches Bild, wie der erste. Und wieder war es die vierte Minute des Drittels, die 24., als die Ice Tigers in Überzahl schnell kombinierten und Patrick Reimer sofort abzog und Klein zum 2:0 keine Chance ließ. Die Pinguine antworteten mit einem 3-auf-1, doch Martin Ness scheiterte an Jenike. Die erst zweite Unterzahl der Partie mussten die Pinguine dann in der 31. Minute überstehen. Dies gelang auch, doch als die Strafe gerade abgelaufen war, kam erneut Reimer zum Schuss und traf fast in einer Kopie des 2:0 zum dritten Nürnberger Tor. Doch die Schwarz-Gelben gaben nicht auf und kämpften und in der 37. Minute war es Patrick Seifert, der von der blauen Linie abzog. Justin Feser parkte vor dem Tor und fälschte den Puck unhaltbar zum Anschluss ab. So ging es nach weiterhin guter Leistung der Gäste mit 3:1 für die Hausherren in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt war gerade eine Minute gespielt, da bediente Nick St. Pierre erneut Feser, doch dessen Schuss aus aussichtsreicher Position wurde geblockt. Und so zeigte Nürnberg seine Klasse. Erneut ließen sie Scheibe schnell laufen und dann kam Leo Pföderl zum Schuss und traf zum 4:1. Die Pinguine versuchten weiterhin alles, doch das Spitzenteam aus Franken zeigte eine höchst routinierte Leistung und stand ganz sicher in der Defensive. So lief die Zeit langsam herunter. Gut zwei Minuten vor dem Ende war es dann Chrisoph Gawlik, der sich stark durchtankte und zum Abschluss kam. Alex Trivellato rückte auf und drückte den Abpraller zum 2:4 in die Maschen. Und nur Sekunden später war plötzlich Dragan Umicevic durch und zog humorlos ab und knallte das Hartgummi zum 3:4-Anschluss in den Giebel. Plötzlich war alles drin. Die Pinguine nahmen die Auszeit und kämpften um den Ausgleich. Doch Nürnberg agierte sehr geschickt und kontrollierte die Scheibe lange Zeit. Eine Minute vor dem Ende ging Klein aus dem Tor. Und es kam zum Showdown als Marcel Müller beim Direktschuss in aussichtsreicher Position der Stock brach. Die Hausherren eroberten den Puck und trafen zur Entscheidung ins leere Tor. Damit blieben die Pinguine diesmal ohne Punkte, zeigten aber erneut eine bärenstarke Leistung und hervorragende Moral. Zum letzten Spiel des Jahres geht es nun am Samstag im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters.

Tore:

1:0 4. Aronson (Mitchell, Pohl)

2:0 24. Reimer (Ehliz, Mitchell) PP

3:0 33. Reimer (Mitchell, Ehliz)

3:1 37. Feser (Seifert, Trettenes)

4:1 45. Pföderl (Gilbert, Mitchell)

4:2 58. Trivellato (Gawlik, Nordlund)

4:3 58. Umicevic (Müller, Pietta)

5:3 60. Steckel (EhlizI

Strafen:

Nürnberg: 4

Krefeld: 6

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
28. Dezember 201760'DEL2017/201837