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Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg

1 - 3
Zeit

Zusammenfassung

Mit einer 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)-Heimniederlage gegen Wolfsburg beschlossen die Krefeld Pinguine das Spielwochenende. Die Hausherren wollten nach dem Einbruch ab dem zweiten Drittel in Bremerhaven gegen den Favoriten aus Wolfsburg unbedingt punkten.

Allerdings mussten sie hier vor 3.820 Zuschauern noch einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen, denn Martin Schymainski hatte sich am Freitag verletzt und fiel ebenso aus, wie Dragan Umicevic, Mike Mieszkowski,Patrick Seifert und Diego Hofland und Torwart Andrew Engelage. Entsprechend stand erneut Patrick Klein im Tor, auf der Bank nahm Jendrik Allendorf Platz. Klein stand auf Seiten der Gäste Ex-Pinguine-Torwart Jerry Kuhn gegenüber.

In den ersten Minuten war es ein durchaus ausgeglichenes Spiel, in dem auf beiden Seiten klare Gelegenheiten ausblieben. Beide Teams ließen ihre erste Überzahlgelegenheit ungenutzt, doch beim zweiten Wolfsburger Powerplay klingelte es. Kamil Kreps traf bereits nach sechs Sekunden per Schlagschuss von der blauen Linie genau in den Winkel. In der Folge blieb die Partie ausgeglichen, große Chancen blieben Mangelware. Aber in der 16. Minute war plötzlich Furchner durch und tauchte allein vor Klein auf, doch der krefelder Goalie wehrte den Alleingang ab. So blieb es insgesamt nach ausgeglichenem Spiel bei einem 0:1, das sich Wolfsburg – auch durch zwei Pfosten- bzw. Lattentreffer mit Fernschüssen durch viel Verkehr – auch verdient hatte.

Im zweiten Abschnitt agierten die Hausherren dann etwas zielstrebiger nach vorn und hatten in der 25. Minute die ganz große Chance, als Tommy Kristiansen im Forecheck toll den Puck eroberte und auf Mathias Trettenes legte, der aus kurzer Distanz abzog, doch Kuhn reagierte überragend und wehrte die Großchance ab. Danach blieb es umkämpft, die Pinguine hatten auch durchaus Druckphasen. Doch in der 31. Minute war plötzlich erneut Kreps frei durch, zog per Schlagschuss ab und traf zum 0:2 genau neben den Pfosten. Weiter drängten die Schwarz-Glebne auf den Anschluss, doch der letzte Kick fehlte den Offensivaktionen und so blieb es bei Halbchancen. In der 35. Minute gab es dann den nächsten Rückschlag, denn Joel Keussen fuhr einen Check, der Wolfsburger drehte sich in ihn hinein und prallte in der Folge mit dem Gesicht in die Bande. Da er blutete musste der Krefelder zum Unmut der Zuschauer mit 5 Plus Spieldauer in die Kabine. Die Pinguine aber überstanden die lange Unterzahl und so ging es mit 0:2 in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt machten die Hausherrren dann noch einmal Druck, hielten die Wechsel kurz und erarbeiteten sich Abschlüsse, die aber auch immer irgendwie aus der Bedrängnis heraus kamen. Auch mit Schiedsrichterentscheidungen hatten sie weiter nicht eben Glück, doch ein Überzahlspiel bekamen sie dennoch, kamen auch mehrfach gut in die Aufstellung, blieben aber ohne Torerfolg. So plätscherte das Spiel zunächst ein bisschen dahin, doch in der 54. Minute setzte sich Nick St.Pierre stark durch, verlud Kuhn und legte dann auf Jordan Caron, der nur noch zum 1:2 einschießen musste. Danach machten die Pinguine noch einmal Druck und kämpften um den Ausgleich. Immer wieder war aber ein Wolfsburger Schläger dazwischen, wenn die Schwarz-Gelben in Schusspositionen kamen. 52 Sekunden vor dem Ende ging Klein aus dem Tor, doch Wolfsburg konnte die Scheibe klären und brachten 39 Sekunden vor dem Ende in Person Kreps, der damit seinen Hattrick komplettierte, den Puck im leeren Gehäuse unter.

Damit bleiben die Pinguine an diesem Wochenende leider ohne Zähler und müssen nun am spielfreien Freitag Kräfte sammeln, um am Sonntag im Heimspiel gegen Straubing zu punkten.

Tore:

0:1 11. Kreps (Likens, Aubin) PP

0:2 31. Kreps (Foucault, Sharrow)

1:2 54. Caron (St. Pierre, Müller)

1:3 60. Kreps (Bina)

Strafen:

Krefeld: 11+ SD Keussen

Wolfsburg: 6

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
29. Oktober 201760'DEL2017/201818