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Krefeld Pinguine – Fishtown Pinguins Bremerhaven

2 - 4
Zeit

Zusammenfassung

Zwei Powerplaytore der Gäste aus Bremerhaven aus zwei Situationen machten den Unterschied bei der 2:4 (1:2, 0:1, 1:1)-Niederlage der Schwarz-Gelben gegen die Pinguins Bremerhaven. Nach dem schwachen Spiel in Schwenningen zeigten die Hausherren dabei nach dem frühen 0:2-Rückstand erneut eine gute Leistung. Vor 3.025 Zuschauern im KönigPALAST konnte Trainer Rick Adduono im Vergleich zum vergangenen Wochenende wieder auf den genesenen Tommy Kristiansen zurückgreifen.

Dafür aber fiel neben Tom Schmitz auch Justin Feser aus, der sich am Freitag bei seinem Tor gegen Ingolstadt verletzt hatte und etwa sechs Wochen ausfallen wird. Seine Rolle im „Norweger-Sturm“ nahm Geburtstagskind Diego Hofland, der 27 Jahre jung wurde, ein. Im Tor begann Stammkeeper Andrew Engelage. Sein Gegenüber war der starke Tscheche Tomas Pöpperle. Die Partie war knapp drei Minuten alt, da setzte Tommy Kristiansen ein Zeichen und lieferte sich einen Faustkampf mit Michael Moore, den er zwar gewann, dabei allerdings eine zusätzliche Strafzeit bekam. Die Überzahl nutzten die Gäste, als Corey Quirk einen Abpraller über die Linie drückte.

Und nur eine Minute später sprang die Scheibe bei einem Pinguine-Angriff zu Ross Mauermann. Der ging allein auf Engelage zu und traf mit einem trockenen Schuss genau in den Winkel. Die Hausherren waren jetzt sichtlich verunsichert. Die große Anschlusschance hatte aber in der 8. Minute Martin Schymainski, der aber nach tollem Pass von Hofland nur das Außennetz traf. Doch nur Sekunden später waren die Schwarz-Gelben wieder im Angriff. Nick St. Pierre zog von der blauen Linie ab und Daniel Pietta fälschte unhaltbar ab. Keine Minute später war Martin Ness allein durch und wurde im Torabschluss gefoult. So bekam er einen Penalty, traf aber nur den Pfosten. Wiederum nur Sekunden später war es Markus Nordlund, der abzog. Christoph Gawlik fälschte gefährlich ab, doch die Scheibe strich hauchdünn am Pfosten vorbei. Es entwickelte sich in der Folge ein Spiel, dass die Hausherren immer mehr an sich rissen und mit Macht auf den Ausgleich drängten. Immer wieder stand Pöpperle im Fokus. Die Scheibe wollte aber nicht mehr über die Linie und so gingen die ab dem 1:2 drückend überlegenen Pinguine mit einem 1:2 in die Kabine.

Der zweite Abschnitt begann wieder ausgeglichener und beide Seiten kamen zu Torchancen. Um die 27. Minute ließen die Hausherren ein Überzahlspiel ungenutzt. Ihr nächstes Powerplay allerdings brachte mehrfach Torgefahr. Gleich dreimal setzte sich Müller in der 32. Minute hervorragend durch, bediente einmal Pietta und versuchte es zweimal selbst, doch stets blieb Pöpperle der Sieger. Wenig später scheiterte Kristiansen ebenfalls am Tschechen. Die Gäste aber blieben ruhig und bekamen ihrerseits in der 35. Minute ihr zweites Powerplay. Und auch dieses nutzten sie. Jan Urbas legte vor dem Tor auf Kris Newbury ab und der musste nur noch zum 3:1 einschieben. Der erneute zwei-Tore-Rückstand schien die Pinguine wieder zu verunsichern, denn die Gäste kamen zu weiteren Chancen, doch Engelage parierte gleich mehrfach hervorragend und hielt die Seinen im Spiel. So ging es mit 1:3 in die zweite Pause.

In den letzten Abschnitt nahmen die Pinguine eine Überzahl mit und diese nutzten sie. In der 41. Minute zog Kurt Davis von der blauen Linie ab. Müller nahm den Abpraller auf, fuhr um das Tor und bediente Dragan Umicevic, der nur noch einschieben musste. Jetzt waren die Pinguine sichtbar wieder im Spiel und wurden von ihren Fans nach vorn getrieben. Immer wieder drängten sie aufs Tor, die Gäste aber verteidigten auch geschickt und brachten immer wieder einen Stock oder Schlittschuh dazwischen. Immer wieder aber mussten die Schwarz-Gelben auch auf die brandgefährlichen Konter der Gäste achten, die Engelage mehrfach auch zu überragenden Paraden zwangen. 93 Sekunden vor dem Ende nahm Rick Adduono seine Auszeit und die Pinguine drängten mit 6 Feldspielern auf den Ausgleich. Sekunden vor dem Ende dann noch einmal große Chancen für die Pinguine. Die Scheibe rutschte Pöpperle durch, und Gawlik spitzelte sie aufs Tor, doch das Hartgummi schlug an den Pfosten. Bremerhaven befreite sich und mit der Schlusssirene schoss Mauermann zum 2:4 Endstand ins leere Tor.

Die Pinguine müssen damit erneut nach eigentlich guter und durchaus überlegener Leistung die Pinguine dem Gast überlassen. Am Sonntag wollen sie es gegen Düsseldorf besser machen.

Tore:

0:1 5. Quirk PP

0:2 6. Mauermann (Dejdar)

1:2 8. Pietta (St. Pierre, Umicevic)

1:3 35. Newbury (Urbas, Nehring) PP

2:3 41. Umicevic (Müller, Davis) PP

2:4 60. Mauermann (Lampl, Bast)

Strafen:

Krefeld: 8+10 Kristiansen

Bremerhaven: 10+10 Moore

Details

DatumZeitWettbewerbSaisonSpieltag
21. September 201760'DEL2017/20185