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Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt

7 - 3
Zeit

Zusammenfassung

Am heutigen Sonntagnachmittag siegten die Pinguine gegen den ERC Ingolstadt deutlich mit 7:3 (4:0, 2:2, 1:1).

Vor 3.258 Zuschauern im KönigPALAST ging es für die Schwarz-Gelben auch um Wiedergutmachung für die klare 0:7-Pleite in Mannheim. Dieses Vorhaben gingen die Pinguine mit unverändertem Kader an. Weiterhin fehlten die bekannten wichtigen Leistungsträger. Im Tor der Gastgeber stand diesmal wieder Patrick Klein, der insgesamt eine starke Saison spielt. Sein Gegenüber war Jochen Reimer.

Das Spiel begann perfekt für die Krefelder, denn nach fast genau zwei Minuten war es Joel Keussen, der per Handgelenkschuss von der blauen Linie abzog und die Scheibe zu seinem ersten DEL-Tor in die Maschen setzte. In der Folge blieben die Pinguine das bestimmende Team und erarbeiteten sich weitere Chancen. Eine erste Unterzahl überstanden sie sicher, hatten aber in der 10. Minute Glück, als John Laliberte die Latte traf. Die Pinguine aber blieben aktiv und bei einem tollen Angriff der vierten Reihe knapp zwei Minuten später zog Alex Trivellato ab. Kevin Orendorz fälschte unhaltbar ab und das Hartgummi lag zum 2:0 in den Maschen. Jetzt war das Selbstvertrauen da und nur eine Minute später scheiterte Justin Feser per Alleingang. In der 16. Minute war es die Topreihe, die zweimal durch Dragan Umicevic Topchancen hatte. In der 15. Minute erschall schon wieder Torjubel. Die Pinguine setzten nach und einen Schuss von der blauen Linie ließ Reimer durchrutschen und vom Innenpfosten sprang die Scheibe hinter die Linie. Nach Videobeweis wurde der Treffer zurecht gegeben. Ingolstadt wechselte jetzt den Torwart und Timo Pielmeier löste Reimer ab. Weiter blieben die Pinguine überlegen und hatten Chancen. Ingolstadt aber kam selbst in der 20. Minute zu einer guten Gelegenheit nach Abwehrfehler der Pinguine, doch Klein war zur Stelle. Kurz vor der Pause dann auch die erste Überzahl für Krefeld und zehn Sekunden vor der Sirene drückte Kurt Davis einen Nachschuss zum 4:0 Pausenstand in die Maschen.

Der zweite Abschnitt war gerade 19 Sekunden alt, als Feser nach tollem Pass allein durch war, aber an Pielmeier scheiterte. Sekunden später war Marcel Müller durch, blieb aber ebenfalls am Keeper der Gäste hängen. Doch die Schwarz-Gelben blieben weiter aktiv und nach einem tollen Angriff der Feser-Reihe in der 27. Minute stand erneut Keussen frei und setzte das Spielgerät zum 5:0 perfekt in den Winkel. Ingolstadt agierte jetzt vogelwild in der eigenen Zone und wenig später setzte sich Davis durch,verfehlte aber das leere Tor. Das gleiche Schicksal ereilte in der 30. Minute Müller, der die Scheibe, von Nick St. Pierre perfekt bedient, neben den leeren Kasten spitzelte. Die Hausherren aber blieben dran und in der 33. setzte sich Adrian Grygiel schön in Szene und bediente den mitgelaufenen Tim Miller, der per Direktschuss ebenfalls zu seinem ersten Treffer für die Pinguine vollendete. Das Spiel blieb fest in schwarz-gelber Hand, doch in der 37. Minute fälschte David Elsner einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 6:1 ab. Und nur eine Minute später stand plötzlich Sean Sullivan frei und verwandelte trocken zum 6:2. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.

Der Schlussabschnitt sah ein Spiel, das auf und ab ging und in der 44. Minute war Müller nach tollem Pass frei durch und setzte den Puck an den Pfosten. Sekunden später hielt Pielmeier gegen Umicevic. Ingolstadt ließ jetzt zumeist einen Spieler an der offensiven blauen Linie stehen und hoffte auf den langen Pass. Dadurch wurde das Spiel noch offener. In der 49. Minute dann setzte sich Jacob Berglund an der blauen Linie durch und hatte ein 2-auf-1, das er per Rückhand in den Winkel um 6:3 abschloss. Die Pinguine aber antworteten sofort und nach einem schönen Angriff über Martin Schymainski stand Mathias Trettenes frei und schoss zum 7:3 ein. Die Pinguine überstanden zum Abschluss noch drei Unterzahlspiele und gewannen so ein insgesamt denkwürdiges Spiel mit 7:3.

Weiter geht es für die Pinguine nun am Dienstag in München. Beim deutschen Meister hängen die Trauben naturgemäß hoch.

Tore:

1:0 2. Keussen (Gawlik)

2:0 12.Orendorz (Trivellato, Davis)

3:0 15. Nordlund (Pietta, Vainonen)

4:0 20. Davis (Müller) PP

5:0 27. Keussen (St. Pierre, Feser)

6:0 33. Miller (Grygiel, Gawlik)

6:1 37. Elsner (Wagner, Greilinger)

6:2 38. Sullivan (Greilinger)

6:3 49. Berglund (Sullivan, Pelech)

7:3 50. Trettenes (Schymainski, Nordlund)

Strafen:

Krefeld: 8

Ingolstadt: 4

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
17. Dezember 201760'DEL2017/201833