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Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG

4 - 2
Zeit

Zusammenfassung

Die Pinguine haben den Befreiungsschlag gelandet! Mit einem hart erkämpften 4:2 (0:1, 1:1, 3:0)-Erfolg gegen die DEG holten die Schwarz-Gelben ihren zweiten Saisonsieg und stellten den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her. Entscheidender Mann war Martin Schymainski, der den Rheinischen Rivalen mit einem Hattrick im Alleingang erlegte. Vor 5.579 Zuschauern im KönigPALAST mussten die Schwarz-Gelben neben den Ausfällen von Tom Schmitz und Torjäger Justin Feser in Mike Mieszkowski noch einen weiteren schmerzlichen Verlust hinnehmen.

Die DEG konnte bis auf Daniel Weiß in Bestbesetzung antreten. Das erleichterte die Aufgabe für die Seidenstädter selbstredend nicht. Im Tor der Pinguine begann erwartungsgemäß Andrew Engelage. Sein Gegenüber war aber überraschend nicht Mathias Niederberger, obschon fit, sondern der junge Timo Herden, der aber, es sei vorweggenommen, eine gute Leistung zeigte.

Das Spiel war zunächst ausgeglichen und beide Teams konnten sich keine klaren Chancen erspielen. Doch in der 5. Minute setzte sich Spencer Machacek hinter dem Pinguine-Tor durch, zog nach vorn und traf mit etwas Glück durch die Schoner von Engelage zum 0:1. Der Treffer gab dem Gast sichtlich Selbstvertrauen und die Pinguine kamen in dieser Phase nicht zu klaren Offensivaktionen. Die bis dato beste Aktion der Hausherren hatte in der 13. Minute Diego Hofland, der aus kurzer Distanz aus der Drehung knapp neben das Tor schoss. Danach aber bot sich weiter das gleiche Bild. Der Gast dominierte das Geschehen, die Pinguine kamen zu praktisch keinen nennenswerten Offensivaktionen. Ganz klare Chancen aber gaben sie auch nicht her und so ging es mit 0:1 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt begann erneut mit einer gefährlichen Aktion der DEG. Ein Schuss von der blauen Linie wurde gleich zweimal abgefälscht, doch Engalage war mit einer hervorragenden Parade zur Stelle. Keine Minute später dann erneut Glück, als Maximilian Kammerer den Pfosten traf. In der 24. Minute konnte sich dann Daniel Pietta einmal durchsetzen, wurde aber etwas abgedrängt, so dass sein Schuss letztlich kein Problem für Herden darstellte. Plötzlich waren die Pinguine besser im Spiel und hatten nur eine Minute später die erste ganz klare Chance, als sich Dragan Umicevic toll durchsetzte, aber knapp neben das Tor schoss. Trotzdem aber blieben die Gäste aus der Landeshauptstadt spielbestimmend und nutzten diese Überlegenheit in der 32. Minute, als Kammerer zum 0:2 traf. Die Pinguine fanden weiter gar nicht ins Spiel, doch in der 37. Minute stand plötzlich Nick St.Pierre frei und zog ab. Sein Schuss ging zwar vorbei, doch Martin Schymainski nahm den Rebound von der Bande auf und traf zum Anschluss. Sekunden vor der Pause gab es dann die erste Strafzeit des Spiels. Es traf St. Pierre. So ging es mit einem 1:2-Rückstand und 1:45 Minuten Unterzahl in den Schlussdurchgang.

Der letzte Abschnitt sah dann kämpferische Pinguine, die das Geschehen jetzt mehr an sich rissen. Die erste große Ausgleichschance hatte in der 44. Minute Christoph Gawlik, der aber freistehend an Herden scheiterte. Drei Minuten später aber machte es die erste Reihe besser. Umicevic bediente mustergültig Marcel Müller und der traf per Direktschuss ins kurze Eck zum Ausgleich. Und es kam noch besser, denn in der 51. Minute war es wieder Schymainski, der den 3:2-Führungstreffer erzielte. Die Pinguine gewannen ein Bully klar und der kleine Torjäger zog vom Bullykreis direkt ab und nagelte das Hartgummi unter die Latte. Plötzlich war es ein intensives und hochemotionales Spiel. Eine Minute später war John Henrion durch, doch der hervorragende Engelage war mit dem Schoner da. Wieder eine Zeigerumdrehung darauf tauchte Müller nach Zuspiel Umicevic frei vor Herden auf, doch der junge Keeper hielt. Bereits zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm die DEG ihren Torwart vom Eis und drängte mit sechs Feldspielern auf den Ausgleich. Doch die Pinguine brachten die Scheibe raus und Schymainski verwandelte zum Hattrick und zur Entscheidung.

Was folgte war unbeschreiblicher Jubel unter den Schwarz-Gelben. Der Derbyheld sagte nach dem Spiel „Heute war es wie bei der Ketchup-Flasche. Plötzlich kamen alle Tore auf einmal raus. Es ist ein schönes Gefühl und wichtig für das Team.“

Tore:

0:1 5. Machacek (Boyce)

0:2 32. Kammerer (Dmitriev, Ebner)

1:2 37. Schymainski (St. Pierre, Ness)

2:2 47. Müller (Umicevic, Davis)

3:2 51. Schymainski (St. Pierre)

4:2 60. Schymainski (Umicevic)

Strafen:

Krefeld: 2

Düsseldorf: 0

Details

DatumZeitWettbewerbSaisonSpieltag
24. September 201760'DEL2017/20186