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Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine

2 - 5
Zeit

Zusammenfassung

Die Krefeld Pinguine gewinnen das erste Mal seit acht Spielen bei den Iserlohn Roosters mit 2:5 (0:3; 2:1; 0:1) .

Die Schwarz-Gelben wollten sich beim Konkurrenten aus dem Sauerland für die bittere 1:7-Pleite in Augsburg rehabilitieren.

Dabei allerdings waren die Voraussetzungen nicht eben gut, denn zu den schon bekannten Ausfällen – darunter erneut Daniel Pietta – musste auch Nick St. Pierre passen. Im Tor der Gäste begann diesmal, nach zwei Starts von Patrick Klein in Folge, diesmal wieder der erfahrene Dimiti Pätzold. Ihm gegenüber stand am Seilersee der dänische Nationaltorwart Sebastian Dahm.

Trotz der Ausfälle aber begann das Spiel gut für die Gäste, die sich sogleich einige Gelegenheiten erspielten und nach fast genau einer Minute setzte sich Justin Feser stark durch und bediente den nachrückenden Kurt Davis.

Der kam im hohen Slot frei zum Schuss und knallte das Hartgummi per Direktabnahme genau ins Kreuzeck. Die Roosters waren um eine schnelle Antwort bemüht und jubelten in der 5. Minute nach einem Schuss von Chad Kostello bereits, doch Pätzold war zur Stelle. Weiterhin blieben die Schwarz-Gelben das etwas überlegene Team und ließen sich auch durch die erste Unterzahl nicht aus der Ruhe bringen.

In der 13. Minute eroberte Marcel Müller die Scheibe im eigenen Drittel, schaltete schnell um und zog bei einem 2-auf-1 mit Martin Schymainski selbst ab, um die Scheibe sicher im langen Eck unterzubringen. Die erste eigene Überzahl blieb wenig später ungenutzt. In der 19. Minute rutschte ein Müller-Schuss Dahm durch, doch ein Verteidiger klärte, der Puck wäre aber auch am Tor vorbei gegangen. Doch 15 Sekunden vor der Pause war es doch so weit.

Dahm ließ einen Schuss von Martin Ness prallen und Martin Schymainski stand richtig und lochte aus spitzem Winkel zum durchaus verdienten 3:0-Pausenstand für Krefeld ein.

Zum zweiten Durchgang kamen die Hausherren mit viel Energie zurück und erarbeiteten sich Chancen, wobei auch die Pinguine im Konter zu Gelegenheiten kamen.

In der 25. Minute hatten die Roosters bei angezeigter Strafe Krefeld die ganz große Chance, doch Pätzold hielt überragend. In der 29. Minute war es dann aber doch so weit. Ex-Pinguin Sasa Martinovic rückte auf, bekam den Pass und zog dann ab, um die Scheibe zum 3:1 in die Maschen zu setzen.

Beide Teams agierten jetzt auf Augenhöhe, doch die Roosters waren nun etwas effektiver und in der 35. Minute sprang ein geblockter Puck auf die Kelle von Jason Jaspers und der traf zum 3:2-Anschluss. Es war jetzt ein komplett offenes Spiel, in dem beide Seiten Chancen hatten. In der 38. Minute bekamen die Pinguine ihr zweites Powerplay.

Die Scheibe lief hervorragend und Dragan Umicevic bediente Müller, der am langen Eck zum 4:2 und seinem 24. Saisontor einnetzte. Mit diesem Stand und einer Unterzahl, 13 Sekunden vor der Pause hatte es die Strafe gegeben, ging es so in die zweite Pause.

Die Unterzahl blieb erneut folgenlos. Die Gastgeber aber machten nun mächtig Druck und drängten mit Macht auf den erneuten Anschluss. Die Pinguine aber hielten mit viel harter Arbeit und Kampfgeist dagegen. In der 47. Minute bekamen sie selbst einmal mehr eine Überzahl.

Wieder erarbeiten sich die Gäste gute Chancen, doch die Scheibe wollte diesmal nicht ins Tor. Die Strafe aber nahm den Hausherren sichtbar den Schwung und sie brauchten einige Minuten, um den Druck wieder aufzubauen. Die 55. Minute brachte dann viel Aufregung. Erst ein 3-auf-1 für die Roosters, das die Pinguine abfingen. Im Gegenzug scheiterte Mathias Trettenes per Alleingang und Sekunden später hatte der Norweger auch noch ein 2-auf-1, doch ihm versprang die Scheibe.

Die Pinguine kämpften jetzt mit Mann und Maus, die Roosters machten viel Druck, doch die schwarz-gelbe Abwehr hielt. Zwei Minuten vor dem Ende dann noch einmal die Strafe für die Roosters. Die Pinguine kontrollierten in Überzahl einfach den Puck und ließen die Zeit herunter laufen.

Doch eine Minute vor dem Ende nahmen die Roosters Torwart Dahm trotz Unterzahl vom Eis und Kurt Davis schoss zum 5:2 in die verwaisten Maschen ein.

So sicherten sich die Krefelder einen hart erkämpften und durchaus verdienten 5:2-Sieg am Seilersee und gehen nun am Sonntag mit neuem Selbstvertrauen in die Heimpartie gegen Meister München.

Tore:

0:1 2. Davis (Feser, Trettenes)

0:2 13. Müller (Seifert)

0:3 20. Schymainski (Ness, Trettenes)

1:3 29. Martinovic (Blank)

2:3 35. Jaspers (Combs, Larsson)

2:4 38. Müller (Umicevic) PP

2:5 60. Davis PP ENG

Strafen:

Iserlohn: 10

Krefeld: 6

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
23. Januar 201860'DEL2017/201846