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Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine

5 - 1
Zeit

Zusammenfassung

Die Krefeld Pinguine geraten bei den Roosters am Seilersee mit 5:1 (0:1; 2;0; 3:0) unter die Räder.

Den Auftakt ins Doppel-Auswärts-Wochenende hatten sich alle Schwarz-Gelben anders vorgestellt. Man startete mit Dimitri Pätzold im Tor, Kurt Davis und Nick St-Pierre in der Verteidigung sowie Marcel Müller, Daniel Pietta und Dragan Umicevic im Sturm. Martin Schymainski kehrte von der Verletztenbank zurück, Philip Kuhnekath war für Kooperationspartner Herne im Einsatz.

So begannen die Pinguine auch entsprechend motiviert, spielten mit System nach vorne und dominierten die sichtlich müden Gastgeber vom ersten Bully weg. Folgerichtig nutzte Kurt Davis das erste Powerplay des Abends – und die Zuspiele von Daniel Pietta und Marcel Müller – zur verdienten 0:1-Führung. Diese wurde lange verwaltet, Pätzold wiederum hielt den Kasten hinten sauber. So ging man in die erste Pause und überstand auch die erste Hälfte im zweiten Abschnitt. Erfahrungsgemäß haben derart hauchdünne Führungen im Eishockey im Besonderen und am Seilersee im Speziellen allerdings wenig Bestand. Und so drehten die Iserlohner das Spiel innerhalb von zweieinhalb Minuten: Hatte Combs den 1:1-Ausgleich noch für Kollege Costello aufgelegt, erzielte er den 2:1-Führungstreffer wenig später direkt selbst.

Auch im letzten Drittel sollte den Krefeldern um Coach Rick Adduono kein weiteres eigenes Tor mehr gelingen. Die 4706 Zuschauer (davon ungefähr 100 mitgereiste Krefelder) sahen dafür noch drei weitere Treffer der Iserlohner: Erneut Costello erhöhte in Überzahl zum 3:1 (Tim Miller hatte zu diesem Zeitpunkt ungefähr eine Minute seiner Strafe abgesessen). Ebenfalls im Powerplay bediente Travis Turnbull Kevin Schmidt zum 4:1. Und sowohl Turnbull als auch Costello sorgten mit ihren Pässen zum finalen Treffer durch Johannes Salmonsson zum 5:1.

Nach einer etwa zehnminütigen Kabinenansprache, trat Rick Adduono vor die Presse: „Die drei Punkte heute wären wichtig gewesen. Für die Mannschaft, die Fans und für die gesamte Organisation der Krefeld Pinguine. Ich habe seit 2013 kein Spiel mehr in Iserlohn gewonnen, das ist wie ein Fluch. Ich habe keine Erklärung für die miserable Team-Leistung im zweiten und dritten Drittel.“

Rob Daum: „Man hat meiner Mannschaft das Spiel gegen Köln angemerkt. Im ersten Drittel war das Team sehr müde, es fehlte die Energie. Wir haben davon profitiert, dass Krefeld nicht das zweite Tor gemacht hat und konnten uns dann erfolgreich in die Partie zurückkämpfen.“

 

Strafen:

Iserlohn: 6

Krefeld: 8

Tore:

0:1 Davis (Pietta, Müller) 05:02 PP

1:1 Costello (Martinovic, Combs) 36:41

2:1 Combs (Friedrich, Weidner) 39:07

3:1 Costello (Down, Fischer) 40:59 PP

4:1 Schmidt (Turnbull, Florek) 44:31 PP

5:1 Salmonsson (Costello, Turnbull) 47:20

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
24. November 201760'DEL2017/201824