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Grizzlys Wolfsburg – Krefeld Pinguine

2 - 3
Zeit

Zusammenfassung

In einem umkämpften Spiel mit toller Defensivleistung feierten die Pinguine gegen das nächste Spitzenteam den nächsten Punktgewinn beim 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen in Wolfsburg.

Nach zuletzt zwei starken Auftritten gegen absolute Topteams der Liga in München und Berlin, galt es für die Mannschaft von Rick Adduono heute, beim Tabellenvierten, und damit der nächsten Spitzenmannschaft, anzutreten. Personell hatte sich dabei im Vergleich zur vorherigen Partie nichts verändert. Einzig im Tor setzte sich die Rotation vor 3.133 Zuschauern in der Autostadt fort. Patrick Klein erhielt diesmal den Vorzug vor Dimiti Pätzold. Sein Gegenüber war ex-Pinguin Jerry Kuhn im Tor der Gastgeber.

Die Pinguine begannen offensiv und aggressiv, mussten aber gleich nach gut zwei Minuten die erste Strafzeit hinnehmen. Diese aber galt es gegen das beste Powerplay der Liga eigentlich zu vermeiden. Die gefährliche Situation aber überstanden sie. Die Überzahl aber gab den Hausherren mächtig Schwung, so dass Klein immer mehr ins Blickfeld rückte und mehrfach sein ganzes Können zeigen musste. Die zweite Strafzeit der Pinguine in der 16. Minute war dann durchaus diskutabel. Den Gastgebern war dies aber naturgemäß egal und nach einer schnell Kombination stand Gerrit Fauser am langen Eck frei und ließ Klein mit einem perfekten Schuss hoch ins Eck keine Abwehrchance. Danach gelang es den Gästen weitgehend, den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten. Und so ging es mit 0:1 aus ihrer Sicht in die Pause.

Die große Ausgleichschance hatten die Pinguine dann in der 24. Minute. Nach Traumpass von Daniel Pietta ging Dragan Umicevic allein auf das Tor zu, wurde gehakt und bekam einen Penalty zugesprochen. Diesen verwandelte der Schwede ganz sicher zum Ausgleich. Plötzlich waren die Pinguine da und nicht einmal eine Minute später kam Kurt Davis frei zum Schuss. Kuhn lenkte den Puck nach oben ab und der fiel auf die Torlatte und von da hinter das Tor. Jetzt war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams ihre Momente hatten und in der 32. Minute zog Alex Trivellato von der blauen Linie ab. Diego Hofland parkte vor dem Tor und fälschte unhaltbar zur Führung ab. Der Favorit aber war nicht geschockt und nur eine Minute später tankte sich Brent Aubin durch und legte das Hartgummi aus spitzem Winkel genau ins Kreuzeck zum Ausgleich. In der 34. Minute waren es dann wieder die Pinguine mit einer Chance, als Pietta den Puck eroberte und allein auf Kuhn zuging, doch der Wolfsburger Keeper hielt seinen Versuch. Danach blieb es ausgeglichen, doch ganz klare Chancen blieben beiderseits aus, so ging es mit 2:2 in die zweite Pause.

Zu Beginn des Schlussabschnittes suchte Wolfsburg die Entscheidung und drängte auf die Führung. Immer wieder musste Klein mit überragenden Reflexen einen Rückstand verhindern. Die größte Chance der Hausherren hatte Sebastian Furchner, der seinen eigenen Nachschuss aus der Luft an die Latte setzte. Die Schiedsrichter bemühten sogar den Videobeweis, doch die Scheibe war nicht im Tor. Die Pinguine selbst setzten auf Konter. Nach etwa acht Minuten des Durchganges gelang es den Gästen, sich wieder etwas zu befreien. Es war jetzt ein sehr enges und spannendes Spiel, in dem ein Schuss die Entscheidung bringen konnte. Langsam tickten die Sekunden herunter. Die Gastgeber drängten in den letzten Minuten auf den Siegtreffer, die Pinguine kämpften mit allen Mitteln in der Defensive und hielten die Wolfsburger zumeist sehr gut aus dem Slot heraus und die Wechsel kurz. Und so brachten sie den Punkt über die Zeit und gingen damit zum dritten Mal in Folge gegen ein Spitzenteam in die Verlängerung.

In dieser ging es auf und ab und in der 63. Minute hatten die Pinguine bei einem zwei-auf-null die ganz große Siegchance. Patrick Seifert hatte Kuhn schon geschlagen, zog dann ab, doch die Fanghand des auf dem Eis liegenden Goalies schnellte heraus und wehrte ab. Die nächste Topchnace hatte in der 65. Pietta, der den Pfosten traf. Dann hielt Klein gegen den frei vor ihm auftauchenden Fauser und dann wieder Kuhn gegen einen Alleingang von Justin Feser. So ging es ins Penaltyschießen.

Für die Pinguine traf Feser. Klein hielt gegen Aubin und Kuhn gegen Marcel Müller. Tyson Mulock verwandelte zum Ausgleich für Wolfsburg. Für die Pinguine scheiterte Umicevic. Damit konnte Robbie Bina das Spiel für Wolfsburg entscheiden, doch wieder war Klein zur Stelle. Damit ging auch das Shootout in die Verlängerung und wieder trat Mulock an, doch Klein hielt überragend und gab somit Müller die Chance zum Siegtreffer und der Torjäger verwandelte zum umjubelten Sieg. Damit feiern die Schwarz-Gelben den Weihnachtserfolg in der Fremde und müssen nun am Donnerstag im Spiel in Nürnberg ran und machen das Spitzenquartett binnen einer guten Woche komplett.

Tore:

1:0 17. Fauser (Haskins, Foucault) PP

1:1 24. Umicevic PS

1:2 32. Hofland (Trivellato, Ness)

2:2 33. Aubin (Voakes, Höhenleitner)

2:3 65. Müller GWPS

Strafen:

Wolfsburg: 0

Krefeld: 4

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
26. Dezember 201760'DEL2017/201836